Vor allem strenge Veganer leiden häufig unter einem Vitamin-B12-Mangel, da dieses Vitamin ausschließlich über tierische Lebensmittel in ausreichender Menge zugeführt werden kann. Allerdings ist Vitamin B12 im Körper sehr lange speicherbar, weshalb es erst nach Monaten bis Jahren zum Mangel kommt. Eine lückenlose Supplementation ist dennoch zwingend erforderlich, da ein Mangel zu irreparablen Schäden führen kann. Regelmäßige Kontrollen beim Arzt sind unerlässlich.
Die meisten Diät­konzepte beruhen darauf, dass sie einen der drei wesentlichen Nähr­stoffe – Eiweiß, Fett oder Kohlenhydrate – reduzieren. Dabei sollte keiner der drei gänzlich ins Abseits geraten, da der Körper alle zum Leben braucht. Auch sollten Personen, die eine Diät machen, pro Tag mindestens 1 200 Kilokalorien zu sich nehmen – alles andere wird zur Hungerkur. Ein seriöses Diät­konzept umfasst drei Säulen: einen guten Ernährungs­plan, einen guten Bewegungs­plan sowie eine Anleitung, den eigenen Lebens­stil aktiv zu verändern. Das zeigt ein Test von Online-Diät­programmen. Nur wer aktiv und lang­fristig seine Ernährung und seinen Alltag umstellt, ist vor dem Jojo-Effekt gefeit.
Nahezu 80% der Bevölkerung in Deutschland ist mit Vitamin D unterversorgt. Einfach mal messen lassen dann würde man es schon selbst sehen. In Deutschland ist es nur in der Mittagssonne möglich, da dann der Einstrahlwinkel bei 45* und nur bei ca 45* kann man überhaupt Vitamin D bilden. Hinzu kommt noch das der Körper überwiegend von Kleidung bedeckt ist. Wie soll da noch Vitamin D gebildet werden ?
Bleiben noch drei rezeptpflichtige Abnehmmittel übrig, die immerhin "mit Einschränkung geeignet" sind. Dazu zählen die beiden Hartkapseln mit Orlistat (120 mg) von Xenical und Orlistat-Ratiopharm. Studien belegen hier eine gewisse Wirksamkeit, bei der Probanden mehr Gewicht verlieren, als durch eine einfache Diät. Allerdings sollten die Mittel nur unterstützend und bei hohem Übergewicht angewandt werden - kombiniert mit einer Diät und Bewegung. Nebenwirkungen können in Form von Übelkeit oder Durchfall auftreten.

Der 75-Kilo-Mann aus dem Eingangsbeispiel verbrennt bei einem Lauf mit 8 km/h etwa 300 Kalorien. Läuft er dieselbe Zeit mit 12 km/h, sind es schon 469 Kalorien. Und würde er mit 16 km/h laufen, wären es sogar schon 675 Kalorien. Laufanfänger sollten sich zu Beginn nicht unbedingt in jeder Einheit diese Extrem-Geschwindigkeiten auflasten. Doch ein zügiger Lauf von 20 Minuten pro Woche könnte die Kalorienbilanz positiver aussehen lassen. Das Tempo sollte dabei so gewählt sein, dass es den Laufenden fast außer Atem bringt.


02.01.2020 - Schlank­heits­mittel verheißen leichtes Abspe­cken. Kann das gelingen? Und was ist bei der Anwendung zu beachten? Die Arznei­mittel­experten der Stiftung Warentest informieren und bewerten häufig verkaufte rezept­freie und rezept­pflichtige Präparate zum Abnehmen – in einer großen Medikamentendatenbank und in den Artikeln der Zeitschrift test.Zum Test

Crash-Diäten wie die Thonon-Diät erzeugen zusätzlichen Stress für den Körper. Der Hormonhaushalt gerät ins Ungleichgewicht, sodass die wichtige Testosteronproduktion, die für den Muskelaufbau wichtig ist, ins Wanken gerät und zudem der Körper mit einer erhöhten Cortisolausschüttung reagiert. Cortisol ist ein Stresshormon, welches den Appetit anreget, Wassereinlagerung begünstigt und einen Blähbauch fördert.
Obwohl die Richtlinie 2002/46/EG über Nahrungsergänzungsmittel die Festsetzung von Höchstmengen für den Zusatz von Vitaminen und Mineralstoffen zu Nahrungsergänzungsmitteln vorsieht, wurden bisher weder auf nationaler noch auf europäischer Ebene verbindliche Höchstmengen festgelegt. Das BfR hat Höchstmengen für die Verwendung von Vitaminen und Mineralstoffen in Lebensmitteln vorgeschlagen.
Das Vitamintrio A, C und E bildet die wichtigsten Antioxidantien, auch Zellschutzvitamine genannt. Sie fangen freie Radikale, die wiederum mitverantwortlich für Alterungsprozesse und die Entstehung von Krankheiten sind. Obst, Gemüse und hochwertiges Öl liefern die Zellschutzvitamine in ausreichender Menge. In besonders hoher Dosierung können die Vitamine sogar schädlich sein.
Lange Zeit wurde Krafttraining vernachlässigt. Doch es zeigt sich: Wer regelmäßig seine Muskeln trainiert und am Muskelaufbau arbeitet, steigert auch seinen Kalorienverbrauch. Und das liegt nicht nur an den 115 Kalorien, die in einer halben Stunde Krafttraining verbraucht werden. Denn je mehr Muskeln der Körper hat, desto mehr Energie verbraucht er. Auch dann, wenn er gar nichts tut. Denn Muskeln brauchen – ähnlich wie Herz, Nieren oder Lunge – auch im Ruhezustand Energie. Und in gerade diesen Augenblicken greifen sie auf die Fettzellen zurück. Natürlich gehört neben der Bewegung auch ein bewusste Ernährung zum Abnehmen. Versuchen Sie hierfür, ein Bewusstsein zu entwickeln. Die größten Dickmacher kennen Sie selbst. Versuchen Sie, Kalorien-Bomben wie Eis, Fertigpizzen und Schokolade von Ihrem Speiseplan zu verbannen. Allein diese Maßnahme kann sich zusammen mit mehr Bewegung schon positiv auf das Körpergewicht auswirken.
Das Prinzip ist natürlich alles andere als neu und bei weitem nicht so revolutionär, wie es der Hersteller auf seiner Website beschreibt. Aufgrund der sehr eingeschränkten Wirkung sehen die Ergebnisse daher in der Praxis eher enttäuschend aus. Eine Disqualifikation erreicht das Produkt durch die unlautere Werbung rund um falsche Garantieversprechen und andere rechtliche Grenzgänge.
Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel, die Nährstoffe oder sonstige Stoffe mit ernährungsspezifischer oder physiologischer Wirkung in konzentrierter Form enthalten. Bei der Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln dürfen nur Vitamine und Mineralstoffe verwendet werden, die im Anhang I der Richtlinie 2002/46/EG über Nahrungsergänzungsmittel aufgeführt sind und die den in Anhang II dieser Richtlinie angegebenen Formen entsprechen.
Entsprechen allerdings deutliche Ernährungsprobleme, mangelnde Bewegung und ein hohes Maß an Übergewicht der momentanen Lebenssituation, muss das eigene Wohl breiter überdacht werden. In einem ersten Schritt erfolgen eine Ernährungsumstellung sowie der langsame Aufbau eines Sportprogramms ohne direkte Überforderung. Spezielle Produkte zum Abnehmen dienen lediglich als anfänglicher "Motivationsschub", während der nachhaltige Erfolg als zentraler Aspekt eine erfolgreiche Diät kennzeichnet.
Ein gnadenloser Speiseplan mit maximal 500 Kalorien pro Tag ist für kaum einen Menschen durchführbar. Spätestens ab dem dritten Tag stellen sich Heißhunger-Attacken ein, da der Körper geradezu verzweifelt nach Nährstoffen giert. Das Schwangerschaftshormon HCG macht diese Radikalkur jedoch möglich und gaukelt eine Unterversorgung vor, die den Abbau von Fettzellen aktiviert.

Der Verein für Unabhängige Gesundheitsberatung (UGB) nennt Situationen, in denen der Nährstoffbedarf erhöht sein könne: etwa wenn besondere körperliche Belastungen oder chronische Erkrankungen vorliegen oder die Einnahme von Medikamenten den Nährstoffbedarf erhöhen. Bestimmte Gruppen wie Schwangere, Stillende oder Leistungssportler haben einen erhöhten Nährstoffbedarf. Senioren nähmen durch körperliche Veränderungen und psychosoziale Faktoren häufig nicht ausreichend Nährstoffe auf. Für bestimmte Risikogruppen könne eine erhöhte Nährstoffaufnahme zudem aus präventiver Sicht sinnvoll sein.[12]
Zuletzt gilt es noch den allseits gefürchteten JoJo-Effekt zu überwinden. Falls Sie durch die Einnahme von Schlankheitsmitteln abgenommen haben, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass nach Absetzen des Mittels der JoJo-Effekt eintritt und Sie die Pfunde wieder schnell drauf haben. Dem können Sie nur entgegenwirken, wenn Sie Ihre Ernährung umstellen, was die größte Herausforderung sein dürfte und den Traum des einfachen Abnehmens wieder in weite Ferne rückt.
Die Fettoxidation ist ein im Körper ständig ablaufender Vorgang. Das Ausmaß hängt vom Grad körperlicher Betätigung und damit vom Energiebedarf ab. Weitere Einflussfaktoren sind der Trainingszustand, Geschlecht und Zusammensetzung der Muskelfasertypen der beanspruchten Muskulatur. Typ-1 Muskelfasern arbeiten in der Regel eher mit Fett, während die schnelleren Typ-II Muskelfasern eher Kohlenhydrate als Brennstoff benötigen. Studien zufolge verringert eine kohlenhydratreiche Ernährung die Fettoxidation bei nachfolgenden sportlichen Belastungen um bis zu 35 %. Grund dafür ist, dass zuerst die aufgenommenen Kohlenhydrate in die Muskelzellen aufgenommen und verstoffwechselt werden. Der Effekt kann bis zu acht Stunden nach Einnahme einer Mahlzeit andauern.[1]
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