Die Harvard School of Public Health nennt fünf konkrete Situationen, in denen es sinnvoll sein könnte, Multivitamintabletten zu nehmen; zum Beispiel, wenn man eine strikte Diät einhält oder nur einen sehr geringen Appetit hat. Gleichzeitig nennt sie drei Situationen, in denen man keine Multivitamintabletten nehmen sollte; zum Beispiel, weil man glaubt, seine Gesundheit mit extra Vitaminen verbessern zu können. Bei älteren sowie dunkelhäutigen Menschen, insbesondere im Winter in weiter vom Äquator entfernten Breitengraden rät sie zu eine Zufuhr von Vitamin D.[6]
[…] Zudem wird der gesamte Schulterbereich mit beansprucht, der komplette Rumpf steht unter Spannung und selbst deine Beine helfen mit. Du siehst, mit dem Bankdrücken wird sehr viel Muskelmasse gleichzeitig gefordert. Logisch, dass du dabei viel Energie brauchst. Und das ist für deine Kalorienbilanz natürlich hervorragend. Während du Muskeln aufbaust und athletischer aussiehst, verbrennst du Körperfett. […]
Laut Robert Koch-Institut sind 60 Prozent der Deutschen nicht ausreichend mit dem "Sonnenvitamin" D versorgt - besonders im Winter. Ein zu niedriger Vitamin-D-Spiegel erhöht das Risiko für Arthrose und Osteoporose. Experten empfehlen bei einem zu niedrigen Wert die Einnahme von 1.000 IE (Internationale Einheiten) Vitamin D pro Tag. Sie werden in Form von Tabletten oder Tropfen ein Mal täglich eingenommen.
Abnehmtabletten gibt es in vielen Formen. Egal, ob es Tropfen, Kapseln, Spritzen oder Tabletten sind: Sie alle versprechen leichtes Abspecken. Die Stiftung Warentest stuft jedoch die drei "besten" Produkte lediglich als "mit Einschränkung geeignet" ein - Die Preisspanne reicht hierbei von etwa 50 bis rund 290 Euro. In ihrer Ausgabe vom Januar 2020 hat die Stiftung Warentest 13 viel verkaufte Schlankheitsmittel unter die Lupe genommen. Alle sind aus der Apotheke, knapp die Hälfte davon ist rezeptfrei erhältlich. 

Zuletzt gilt es noch den allseits gefürchteten JoJo-Effekt zu überwinden. Falls Sie durch die Einnahme von Schlankheitsmitteln abgenommen haben, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass nach Absetzen des Mittels der JoJo-Effekt eintritt und Sie die Pfunde wieder schnell drauf haben. Dem können Sie nur entgegenwirken, wenn Sie Ihre Ernährung umstellen, was die größte Herausforderung sein dürfte und den Traum des einfachen Abnehmens wieder in weite Ferne rückt.

Da ist ein Widerspruch bzw eine Falschaussage zu sehen: Einerseits wird behauptet, dass die Fettverbrennung nicht - wie bis vor kurzem geglaubt - erst nach 30 min einsetzt und nachdem die Kohlehydrate-Speicher ausgeschöpft sind, sondern gleich, andererseits aber "erst, wenn die Glucosespeicher ausgeschöpft sind und dennoch weitere Energie benötigt wird, bedient er sich an Fettreserven". Wahr dagegen ist, je mehr ein Körper trainiert ist desto mehr verbrennt er auch Fette von Anfang an, wie z.B. Radrennfahrer, die von Anfang an bis zu 70%-80% ihrer Energie aus der Fettverbrennung bestreiten. Das sagt zumindest Prof. Ingo Froböse. Also, eine Aussage von den beiden ist falsch und beide behaupten, dass dies der aktuelle wissenschaftliche Stand sei. Ich kann es natürlich nicht selbst beurteilen bzw. mit Bestimmtheit behaupten, denn ich habe nicht direkt die Untersuchungen gelesen, sondern nur diese zwei Interpretationen davon. Danke


Jod. Früher litten viele Deutsche an Jodmangel, weil jodreiche Lebens­mittel wie Seefisch hier­zulande traditionell nicht so oft auf dem Speiseplan stehen. Der Gesetz­geber hat daher erlaubt, Salz mit Jod anzu­reichern – geeignete Produkte finden sich im Test von 36 Speisesalzen. Mit dem jodierten Salz im Handel hatte sich die Lage bei der Jodversorgung in den vergangenen Jahren verbessert, neuerdings liegen aber Hinweise auf eine erneute Verschlechterung vor. Die Deutsche Gesell­schaft für Ernährung empfiehlt, jodiertes Salz und Seefisch wie Lachs zu verzehren. Auch Milch­produkte wie Frischmilch und Jogurt können die Jodversorgung unterstützen, weil viele Milchkühe jodiertes Futter fressen.
Das Prinzip ist natürlich alles andere als neu und bei weitem nicht so revolutionär, wie es der Hersteller auf seiner Website beschreibt. Aufgrund der sehr eingeschränkten Wirkung sehen die Ergebnisse daher in der Praxis eher enttäuschend aus. Eine Disqualifikation erreicht das Produkt durch die unlautere Werbung rund um falsche Garantieversprechen und andere rechtliche Grenzgänge.
In Deutschland typische Inhaltsstoffe sind Mineralstoffe, Vitamine und Antioxidantien, wobei Überdosierungen in einzelnen Fällen (z. B. von Vitamin A) auch schädlich sein können. Für alle anderen Zutaten (z. B. Anthocyane, Coenzym Q10, Kreatin, L-Carnitin, Phytoöstrogene) war es bisher wissenschaftlich nicht möglich, den Bedarf oder Nutzen einer Übersättigung zu belegen. Einige dieser Substanzen erfüllen zum Teil zwar wichtige Funktionen im menschlichen Stoffwechsel, werden aber im Gegensatz zu echten Vitaminen in ausreichender Menge im Körper gebildet. Sie sind daher vitaminähnlich und werden als Vitaminoide oder populärwissenschaftlich auch als Pseudovitamine bezeichnet. Hierzu gehören u. a. Coenzym Q10, Carnitin, Inositol und Cholin. Eine andere Gruppe bilden die sekundären Pflanzenstoffe wie Amygdalin (Lätril) und Chlorophyll. Diese von Pflanzen produzierten Verbindungen spielen im menschlichen Organismus keine überlebenswichtige Rolle oder sind wie Amygdalin gar als schädlich anzusehen.[2] Mehrere Studien weisen einigen sekundären Pflanzenstoffen jedoch bestimmte gesundheitsfördernde Eigenschaften nach.[3] Einen Sonderfall unter den sekundären Pflanzenstoffen stellen die Flavonoide dar: Dies sind sekundäre Pflanzenstoffe mit besonderer Wirkung auf die Durchlässigkeit der Gefäßwände beim Menschen. Demnach gehören sie ebenfalls zu den Vitaminoiden.[2]
Einen eindeutigen Abnehmprodukte Testsieger konnte nicht gefunden werden. Kritische Bewertungen gibt es oft dann, wenn in einem Produkt chemische Zusammensetzungen zu finden sind. Der Kunde sollte immer darauf achten, dass die Mittel zum Abnehmen über natürliche Inhaltsstoffe verfügen. So wird der Körper kaum belastet und Nebenwirkungen sind in der Regel nicht zu erwarten. 
Hallo Herr Harms, Man sagt nicht umsonst die Dosis macht das Gift. Aber bei uns scheint man eher vor Überdosen von Vitaminen zu warnen. Man sollte lieber für Höchstmengen an Alkohol warnen. Sowie vor regelmäßigen Konsum. Stattdessen gibt es aber sehr genaue Dosierungen von Vitaminen, die insbesondere beim Vitamin D3 sehr gering angegeben sind. Dazu Kontrollen beim Arzt. Dann passt es.
Der 75-Kilo-Mann aus dem Eingangsbeispiel verbrennt bei einem Lauf mit 8 km/h etwa 300 Kalorien. Läuft er dieselbe Zeit mit 12 km/h, sind es schon 469 Kalorien. Und würde er mit 16 km/h laufen, wären es sogar schon 675 Kalorien. Laufanfänger sollten sich zu Beginn nicht unbedingt in jeder Einheit diese Extrem-Geschwindigkeiten auflasten. Doch ein zügiger Lauf von 20 Minuten pro Woche könnte die Kalorienbilanz positiver aussehen lassen. Das Tempo sollte dabei so gewählt sein, dass es den Laufenden fast außer Atem bringt.

Regelmäßiges sportliches Training ist die einzig effektive Möglichkeit, die Verstoffwechselung von Lipiden während körperlicher Belastung zu erhöhen. Insbesondere Ausdauertraining führt zu einer verbesserten Ausstattung der Muskeln mit Enzymen des Fettstoffwechsels. Darüber hinaus wird sowohl die Mitochondriendichte erhöht als auch der lokale Blutfluss verbessert, beides von günstigem Einfluss auf die Fettoxidation.[1]
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