Serotonin ist bedeutend für den Gehirnstoffwechsel und beeinflusst unter anderem die psychische Ausgeglichenheit, das Essverhalten, die Stimmungslage und das Sexualverhalten. Besonders wichtig ist die antidepressive Wirkung des körpereigenen Serotonins. Starkes Licht beispielsweise hemmt den Serotoninabbau. Daher sind vor allem in den dunklen Wintermonaten lange Spaziergänge bei Tageslicht empfehlenswert.


Der Abfall der Geschlechtshormone (bei der Frau von Östrogenen, bei dem Mann von Testosteron) führt vor allem bei Frauen in den Wechseljahren zu entsprechenden Beschwerden: Zum Beispiel kann es zu einem vermehrtem Fettansatz, zu Stimmungsschwankungen und Osteoporose (Knochenschwund) und letztendlich zu einem beschleunigten Alterungsprozess des ganzen Körpers kommen. Die Gabe von Geschlechtshormonen soll dies verhindern. Ein verwandtes Hormon ist das De-Hydro-Epi-Andosteron (DHEA). Dieses soll unter anderem Übergewicht und Stress verringern. Die positiven Wirkungen sind für den Menschen nicht eindeutig belegt. DHEA steht jedoch in Verdacht, bestimmte Arten von Krebs zu begünstigen.
Die optimale Pflege sollte auf die individuellen Bedürfnisse Ihrer Haut abgestimmt sein, denn die Haut verändert sich und hat mit zunehmendem Alter unterschiedliche Bedürfnisse. Spezielle Anti-Aging-Produkte können das Unterhautgewebe stimulieren und vermehren. So straffen Sie die obere Hautschicht und können Falten optisch mildern. Um eine sichtbare Wirkung zu erzielen, müssen Sie Wirkstoffe wie Hyaluronsäure, Vitamin A oder C allerdings regelmäßig verwenden, denn die Wirkung ist temporär.
David Sinclair von der Harvard Medical School in Boston ist davon überzeugt, dass eine extreme Diät einen „Notruf“ in den Körperzellen auslöst, der den Alterungsprozess drastisch verlangsamt. Er hat in Laborversuchen herausgefunden, dass sich dieser lebensverlängernde Effekt in vitro bei Hefezellen durch die Substanz Resveratrol aus Rotwein künstlich auslösen lässt. Ob sich das Ergebnis auf Menschen übertragen lässt, ist offen.[19]
Wir werden älter und das zeigt sich auch im Gesicht. Solange wir jung sind, arbeitet unsere Haut optimal. Kollagen sorgt dafür, dass das Gewebe stabil und fest bleibt, Elastin hält die Haut dehnbar. Im Laufe der Zeit produziert der Körper immer weniger Kollagenfasern, die Zellen der obersten Hautschicht teilen sich nur noch alle 50 Tage – und nicht mehr alle 27 Tage. Damit nimmt der Wasser- und Fettgehalt der Haut ab und das Unterhautfettgewebe wird dünner. Die Haut altert. Sichtbar wird dieser Prozess etwa ab dem 30. Lebensjahr, er beginnt allerdings schon mit 20.

Klar, wir wollen alle jünger aussehen. Aber deshalb gleich ein Face-Lifting oder eine andere Schönheits-OP? Lieber nicht. Viele Frauen wünschen sich sanfte Wege gegen Falten. Das beweist auch eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie aus dem vergangenen Jahr. Sogenannte Injektionsbehandlungen boomen – hier lag der Zuwachs bei rund 50 Prozent. Wir stellen Methoden vor, die zurzeit besonders angesagt sind.


Mit zunehmendem Alter geht die Menge an Hormonen zurück, die der menschliche Körper produziert. Darin sehen einige Wissenschaftler einen Zusammenhang mit dem Älterwerden. Sie versuchen nun, durch die zusätzliche Gabe von bestimmten Hormonen das Altern des Körpers aufzuhalten. Diese Methode des Anti-Agings richtet sich demnach nicht nur darauf aus, die äußerliche Jugendlichkeit zu erhalten, sondern den Organismus als Ganzes vor den Folgen der Zeit zu schützen.
Der perfekte Hals ist für die meisten Frauen glatt, geschmeidig und schlank. Doch nur die wenigstens kümmern sich um die Hals- und Dekolletépartie so intensiv wie um ihre Augenfältchen. Dabei wurde von Hautexperten längst bestätigt, dass der Hals der Verräter des wahren Alters ist. Am Hals hat die Haut kaum Fettpolster und wenig Talgdrüsen. Da sich der Hals bei jeder Bewegung mitdreht, meist schutzlos der Sonne und oxidativen Stress ausgesetzt ist, wird er ohne intensive Pflege häufig trocken und rasch faltig. Die dünne und empfindliche Haut bedarf deshalb besonderer Pflege und Aufmerksamkeit. Es gibt viele feuchtigkeitsspendende Anti-Aging-Cremes, die speziell für den empfindlichen Bereich entwickelt worden sind und einen wunderschönen Hals und ein glattes Dekolleté zaubern. Sie minimieren kleine Unreinheiten, Verfärbungen und Imperfektionen, verwöhnen die Haut mit Vitaminen und füllen die Feuchtigkeitsdepots nachhaltig auf.  
Oxidativen Stress zu reduzieren, ist nur ein Bestandteil der Anti-Aging-Maßnahmen für die Haut, wenn auch ein wichtiger. Ebenfalls von Bedeutung ist: Die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen, die Bildung von Kollagen und neuen Zellen anzuregen, den Fettgehalt und die Hautbarriere zu verbessern sowie die Haut zu beruhigen. Dies leisten unter anderem sogenannte Moisturizer, Fruchtsäuren, Lipide oder Hyaluronsäure.
Da deutlich sichtbare Falten als Zeichen des Älterwerdens zumindest im westlichen Kulturkreis als nicht erstrebenswert gelten, werden zahlreiche Kosmetikprodukte mit dem Schlagwort Anti-Aging und dem Versprechen der Faltenreduktion beworben. Der Begriff Anti-Aging ist nicht gesetzlich geschützt, kann also beliebig benutzt werden. Am größten ist das Marktangebot bei Gesichtscremes, wobei verschiedene Inhaltsstoffe als „Faltenkiller“ beworben werden. Dazu zählen Vitamin C, Retinol, Kollagen, Coenzym Q10, Hyaluronsäure, aber auch Kaviarextrakt und sogar Goldpartikel.
Wir werden älter und das zeigt sich auch im Gesicht. Solange wir jung sind, arbeitet unsere Haut optimal. Kollagen sorgt dafür, dass das Gewebe stabil und fest bleibt, Elastin hält die Haut dehnbar. Im Laufe der Zeit produziert der Körper immer weniger Kollagenfasern, die Zellen der obersten Hautschicht teilen sich nur noch alle 50 Tage – und nicht mehr alle 27 Tage. Damit nimmt der Wasser- und Fettgehalt der Haut ab und das Unterhautfettgewebe wird dünner. Die Haut altert. Sichtbar wird dieser Prozess etwa ab dem 30. Lebensjahr, er beginnt allerdings schon mit 20.
Vitamin C verzögert den Abbau von Kollagen, ein Eiweiß, das das Bindegewebe straff und elastisch hält und dessen Anteil in der Haut mit dem Alter abnimmt. Phytoöstrogene (ein sanfter Hormonersatz) kurbeln die Kollagenproduktion an. Vitamin E fängt freie Radikale — kurzlebige, aggressive Moleküle, die unter anderem durch Nikotin, Medikamente und UV-Strahlen stimuliert werden und die Haut frühzeitig altern lassen. Algen und Magnesium lösen Muskelspannungen bei Mimikfalten, Mais-Extrakte strukturieren die Hautfasern neu und polstern von innen auf, Thermalwasser stärkt den Eigenschutz der Haut. 
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