Gerade Seren eignen sich, die Wirkstoffe gegen Hautalterung in die tiefliegenden Schichten der Haut zu transportieren. Mit ihrer flüssigen Textur und dem geringen Fettanteil können sie tiefer eindringen als Cremes. Deshalb trägt man sie auch davor auf. All diese Faktoren sind der Grund, dass ein Serum meist teurer ist, der Effekt ist dafür auch langfristiger.
Neben Anti-Age Produkten wie Cremes, Seren, Masken und Peelings können Sie Ihre Haut auch mit unterstützen. Denn Wechselduschen kurbeln die Durchblutung an und machen das Gewebe straffer. Duschen Sie Ihre Brust mit leicht kreisenden Bewegungen circa fünf bis zehn Minuten lang ab, anschließend eine Minute lang warm. Wiederholen Sie diesen Vorgang drei- bis fünfmal und hören Sie immer mit der kalten Brause auf. Wenn Sie bevorzugt auf der Seite schlafen, können Sie zudem ein spezielles Schlafpad anlegen, das verhindert, dass die feine Haut am Dekolleté über Nacht Falten schlägt. Außerdem lohnt es sich, den Brustmuskel zu trainieren, um dem Dekolleté mehr Spannung zu verleihen. Ideal ist Brustschwimmen, aber auch kleine Workouts zu Hause zeigen einen positiven Effekt. Gut geeignet sind zum Beispiel die Gebetspose oder Wandliegestützen.
Dass bestimmte Umweltgifte, wie Alkohol und Nikotin, die Hautalterung beschleunigen kann, ist bekannt. Zu wenig Schlaf und Stress können der Haut ebenfalls zusetzen. Sogar zu viel Zucker lässt die Haut vorzeitig altern. Auch ein Übermaß an Sonnenlicht schädigt die Haut. So liefert die Sonne zwar das wichtige Vitamin D, doch zu starke Sonneneinstrahlung lässt die Haut schnell altern und kann Hautkrebs verursachen.

Die reife Haut braucht intensivere Pflege. Empfehlenswert ist die Verwendung eines Serums, welches tiefer ins Gewebe eindringen kann als eine Tagescreme. Ideal sind zum Beispiel Seren mit Hyaluronsäure, die dem Gewebe viel Feuchtigkeit spenden. Solche Produkte sollten Sie mindestens dreimal wöchentlich verwenden, im Rahmen einer Kur täglich. Wenn sich zu den Fältchen auch Pigmentflecken gesellen, können diese mit einer speziellen Creme gemindert werden. Sonnenschutz und Ausgleich bei Pigmentflecken kann auch mit Hilfe eines Kombi-Produktes erreicht werden. Einmal pro Woche verwöhnen Sie Ihre Haut mit einer Maske. Diese Masken enthalten idealerweise Antioxidantien, die Ihre Haut bei der Regeneration unterstützen. Am besten ist es, wenn Sie die Maske über Nacht einwirken lassen.
Ein weiterer Wirkstoff ist Retinol, eine reine Form von Vitamin A. Schon eine geringe Konzentration hilft gegen Falten und kraftloser Haut. Bei empfindlicher Haut wird von Retinol eher abgeraten. Hyaluronsäure ist ein wichtiger Bestandteil vieler Anti-Aging-Pflegemittel. Es unterstützt den hauteigenen Regenerationsprozess, verleiht der Haut mehr Spannkraft und polstert Falten auf.  
Die Haut ist das größte Organ und kann nur im Zusammenhang mit Ihrem Körper betrachtet werden. Was Sie Ihrem Körper zuführen, hat daher einen großen Einfluss auf Ihre Haut und Ihr Wohlbefinden. Bevor Sie zu Anti-Aging-Mitteln greifen, sollten Sie daher auf einen gesunden Lebensstil achten. Das bedeutet, essen Sie ausgewogen, trinken Sie genug und bewegen Sie sich regelmäßig. Insbesondere die Zufuhr von genügend Flüssigkeit hat einen positiven Effekt auf die Haut und kann für mehr Elastizität sowie Spannkraft sorgen. Leitungswasser sowie Mineral-, Quell- und Tafelwasser sind die besten Quellen für eine gesunde Flüssigkeitszufuhr. Aber auch über feste Nahrung nehmen Sie Flüssigkeit auf, beispielsweise über Gemüse und Obst.

Antioxidantien sind gut für unsere Haut, denn sie schützen sie vor freien Radikalen. Gemüse, Obst und Vollkornprodukte enthalten diese Antioxidantien. Viel Trinken (Wasser, Tee) beugt Falten ebenfalls vor. Mindestens 2 Liter pro Tag werden empfohlen. Vitamin C (z.B. in Paprika) schützt die Haut vor Zellschäden, baut kollagene Fasern auf und stärkt das Bindegewebe. Zudem fördert Beta-Carotin (z.B. in Möhren) die Lichtverträglichkeit unserer Haut. Rauchen und Alkohol sind Gift für die Haut.
Der Begriff Anti-Aging ist nicht klar definiert. Das hat zur Folge, dass es vielen Anti-Aging-Maßnahmen an Sicherheitsstandards und Qualitätskontrollen mangelt. Außerdem ist die Wirkung in vielen Fällen wissenschaftlich nicht nachweisbar – man spricht von fehlender wissenschaftlicher Evidenz. Werden medizinische Produkte eingesetzt, die ursprünglich nicht als Anti-Aging-Maßnahmen zugelassen oder entwickelt wurden, kann ein gesundheitliches Risiko entstehen. Die sorglose Einnahme von hoch dosierten Vitaminen und Provitaminen (ß-Carotin) oder von Hormonen ist ebenfalls bedenklich. Oftmals stellt sich Jahre später nach der Empfehlung bestimmter Anti-Aging-Mitteln heraus, dass diese Gesundheitsschäden bewirken. Eine gesunde Lebensweise als „Anti-Aging-Maßnahme“ ist dagegen uneingeschränkt zu empfehlen.
Oxidativen Stress zu reduzieren, ist nur ein Bestandteil der Anti-Aging-Maßnahmen für die Haut, wenn auch ein wichtiger. Ebenfalls von Bedeutung ist: Die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen, die Bildung von Kollagen und neuen Zellen anzuregen, den Fettgehalt und die Hautbarriere zu verbessern sowie die Haut zu beruhigen. Dies leisten unter anderem sogenannte Moisturizer, Fruchtsäuren, Lipide oder Hyaluronsäure.
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An der Universität Wien konnte mit einer Gruppe von 110 gesunden Menschen gezeigt werden, dass durch die Einnahme von einem Nahrungsergänzungsmittel mit speziellen Pflanzenstoffen, Mineralien und Vitaminen die Telomerelänge positiv beeinflusst werden kann. Die gesamte Telomerlänge zeigte eine signifikante Zunahme um durchschnittlich 17,77 % ohne die Telomerase-Aktivität zu erhöhen.[20]
In jungen Jahren arbeiten unsere Zellen optimal und sorgen für eine straffe, ebenmäßige Haut mit jugendlichem Glow. Dabei festigt Kollagen das Gewebe und Elastin sorgt für die nötige Elastizität unserer Haut. Im Alter werden immer weniger Kollagenfasern produziert und die oberste Hautschicht erneuert sich nur noch halb so schnell. Der Feuchtigkeits- & Fettgehalt der Haut nimmt ab und die Haut wird dünner, Falten entstehen. Der Hautalterungsprozess wird etwa ab einem Alter von 30 Jahren sichtbar. Was vielen nicht bewusst ist, Hautalterung beginnt schon ab dem 20. Lebensjahr!
Mit zunehmendem Alter geht die Menge an Hormonen zurück, die der menschliche Körper produziert. Darin sehen einige Wissenschaftler einen Zusammenhang mit dem Älterwerden. Sie versuchen nun, durch die zusätzliche Gabe von bestimmten Hormonen das Altern des Körpers aufzuhalten. Diese Methode des Anti-Agings richtet sich demnach nicht nur darauf aus, die äußerliche Jugendlichkeit zu erhalten, sondern den Organismus als Ganzes vor den Folgen der Zeit zu schützen.

Nachweislich leben überdurchschnittlich viele Menschen, die älter als 100 Jahre alt werden, auf Okinawa und auf Sizilien; auf beiden Inseln werden die Geburten amtlich erfasst.[19] Im Gegensatz dazu gibt es zum Beispiel für die Altersangaben der Hunzukuc keine amtlichen Belege. Auf Okinawa ernähren sich die Bewohner vor allem von Fisch, Nori, Goya-Gurken, Soja, Tofu, Kohl, Süßkartoffeln, Obst und grünem Tee. Auf Sizilien wird viel Gemüse gegessen, außerdem spielen Fisch und Olivenöl bei der Ernährung eine wichtige Rolle.
Retinol-Seren sollen der Haut mehr Spannkraft und ein junges Aussehen bescheren. Verantwortlich ist der Wirkstoff Vitamin A. Er soll positive Auswirkungen auf die Hautbildung haben. So kann Vitamin A tatsächlich die Bildung von Hornzellen fördern, aus denen die oberste Schicht der Haut besteht. Des Weiteren wird dem Vitamin nachgesagt, die Produktion von Kollagen anzuregen, welches in den unteren Hautschichten benötigt wird, um die Haut straff und flexibel zu machen. Die Verwendung eines Retinol-Serums kann daher tatsächlich die Haut glätten und sich als Anti-Aging-Produkt eignen. Beachten Sie allerdings bei der Verwendung von Vitamin A, dass die maximale Tagesdosis laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für Erwachsene bei drei Milligramm liegt. Diesen Wert erreichen Sie in der Regel bereits durch eine ausgewogene Ernährung, deshalb warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vor einer Überdosierung und empfiehlt die Anwendung kosmetischer Mittel auf die Gesichts- und Handpflege zu beschränken. Tragen Sie außerdem immer Sonnenschutz auf, wenn Sie ein Retinol-Serum verwenden, denn die Haut wird dadurch empfindlicher gegenüber UV-Strahlung.
↑ Hochspringen nach: a b c M. Yokoyama, H. Origasa, M. Matsuzaki, Y. Matsuzawa, Y. Saito, Y. Ishikawa, S. Oikawa, J. Sasaki, H. Hishida, H. Itakura, T. Kita, A. Kitabatake, N. Nakaya, T. Sakata, K. Shimada, K. Shirato; Japan EPA lipid intervention study (JELIS) Investigators: Effects of eicosapentaenoic acid on major coronary events in hypercholesterolaemic patients (JELIS): a randomised open-label, blinded endpoint analysis. In: Lancet. 369, 2007, S. 1090–1098. Erratum in: Lancet. 370, 2007, S. 220.
↑ Darren J. Baker, Bennett G. Childs, Matej Durik, Melinde E. Wijers, Cynthia J. Sieben, Jian Zhong, Rachel A. Saltness, Karthik B. Jeganathan, Grace Casaclang Verzosa, Abdulmohammad Pezeshki, Khashayarsha Khazaie, Jordan D. Miller, Jan M. van Deursen: Naturally occurring p16Ink4a-positive cells shorten healthy lifespan. In: Nature. 2016, doi:10.1038/nature16932.

Als Kind haben Sie sich wahrscheinlich noch keine Gedanken über Ihre Haut gemacht. Im Teenageralter traten dann hormonelle Auswirkungen zutage, bevor sich schließlich Ihr finaler Hauttyp entwickelte. Bereits mit 20 Jahren fängt die unsichtbare Hautalterung an – die genetisch bedingt und damit unumgänglich ist. Ab dieser Lebensphase nehmen Feuchtigkeit und Elastizität der Haut bei jedem Menschen immer weiter ab: Die sogenannte Zeitalterung beginnt. Von äußeren Faktoren abhängig ist die Lichtalterung durch Sonneneinstrahlung. Auch andere Aspekte wie Umwelteinflüsse, Lebensstil und Ernährung haben positive oder negative Folgen für die Haut. Doch verzagen Sie nicht! Sie können selbst Abhilfe gegen Falten im Gesicht schaffen. Unsere Tipps und Tricks helfen Ihnen, länger jung und frisch auszusehen.


Die Angebote in Wellnesshotels enthalten oft Fachausdrücke, die nicht jedem geläufig sind bzw. geläufig sein können. Die wichtigsten Stichworte zum Thema Wellness und Wellnessurlaub haben wir hier für Sie in unserem ABC der Wellness Begriffe zusammengestellt und erläutert. Ein Hinweis für Ihre Recherche: Die Suchfunktion des Wellness Lexikons unterstützt auch Wort-Anfänge. So müssen Sie nicht den exakten Wortlaut ins Suchfeld eintragen.
Sieht gruselig aus, wirkt aber tatsächlich Wunder: Bei der Eigenblut-Therapie, auch PRP-Therapie (Platelet Rich Plasma) oder Vampir-Lifting genannt, wird das aufbereitete Eigenblut mit vielen Einstichen feinster Nadeln in vorher betäubte Faltenpartien gespritzt. Bevor das eigene Blut injiziert wird, werden diesem die weißen und roten Blutkörperchen entfernt und mit Calciumchlorid und speziellen Aminosäuren versetzt. Dadurch wird das entstandene Blutplasma inklusive der Blutplättchen aktiviert und Wachstumsfaktoren freigesetzt.  
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