Bestimmte Nahrungsmittel sind besonders reich an Substanzen, welche die Aktivität dieser Enzyme erhöhen sollen. Die Vermutungen der Erfinder der Sirtfood-Diät liegen darin, dass ein hoher Verzehr dieser Sirtuin-Lebensmittel (kurz: Sirtfoods) einen positiven Einfluss auf den Stoffwechsel sowie die Alterung der Teilnehmer hat. Zugleich achten Menschen, die sich nach der Sirtfood-Diät ernähren auf ein Kaloriendefizit.
Megastar Adele wird immer dünner, das ist auf den aktuellen Bildern nicht zu übersehen. Doch jetzt tauchte ein neues Foto der Sängerin von der Oscar-Party von Beyoncé und Jay-Z auf. Und ihre Fans können es kaum glauben: Ist sie das wirklich? Das Leoparden-Kleid legt sich hauteng an ihre neue Top-Figur - und zeigt, was für eine Wespentaille Adele inzwischen hat! Und auch im Gesicht hat die Britin abgespeckt. Die elegante Hochsteckfrisur unterstreicht die markant gewordenen Gesichtszüge.
Wie erfolgreich eine Sirtfood-Diät wirklich ist, darüber scheiden sich die Geister. Positiv ist, dass der Diätplan ein gewisses Maß an Gestaltungsfreiheit zulässt. Selbst Allergiker und Veganer kommen auf ihre Kosten. Die Lebensmittel können problemlos im Supermarkt erworben werden, die Zubereitung der Rezepte ist größtenteils einfach und dauert nicht länger als 20-30 Minuten. Außerdem schließt das Konzept sämtliche Lebensmittelgruppen ein und lässt auf diese Weise den Jo-Jo Effekt nicht zu. Gleichzeitig wird großer Wert auf die Gesundheit gelegt.
Sirtuin ist ein ganz bestimmtes Protein und zählt damit zu der Gruppe der Eiweiße. Es hilft beim Aufbau von Muskeln und bei der Verbrennung von Fett. Viele bezeichnen das Sirtuin-Protein auch als "Schlank-Gen" oder "Super-Protein". Denn Sirtuine können noch mehr, als beim Abnehmen zu helfen: Sie stärken das Immunsystem und schützen den Körper vor Krankheiten und Entzündungen. Zudem sollen sie dabei helfen Stress abzubauen. Außerdem sollen sie Heißhunger vorbeugen und den Alterungsprozess verlangsamen.

Um bestmöglich von der Power der Sirtuine zu profitieren, müssen täglich sirtuinhaltige Lebensmittel und Gewürze auf dem Speiseplan stehen. Dazu zählen beispielsweise grüner Tee, Chili, Kurkuma, Grünkohl, Äpfel, Blaubeeren, Kapern oder Petersilie. Selbst Rotwein und Zartbitterschokolade sind aufgrund des hohen Sirtuin-Anteils im Rahmen der Diät erlaubt. Ergänzt werden die vorwiegend pflanzlichen Nahrungsmittel durch bewährte Proteinquellen wie Sojaprodukte, helles Fleisch oder Eier. Stärkehaltige Nahrungsmittel wie zum Beispiel Kartoffeln, Nudeln oder Brot sind dagegen tabu. Genauso wie Süßigkeiten, Fast Food oder stark verarbeitete Lebensmittel.
Protokolliert wird aber nicht nur das Essen, auch der Bereich Sport ("Fit") spielt bei der Diät eine wichtige Rolle. Die Abnehmwilligen sollen Bewegung in ihren Alltag einbauen und notieren. Auf diese Weise können sie "ActivPoints" sammeln. Teilnehmer haben die Möglichkeit, Aktivitätstracker wie Fitbit mit der App oder dem Online Programm zu synchronisieren. Der Tracker misst jeden Schritt und verrechnet ihn im Anschluss mit den individuellen Fitnesszielen. Videos mit Fitnesstipps und Workouts sollen die Teilnehmer auf dem Weg zum Wunschgewicht unterstützen.
Darüber hinaus geht das Konzept leider mit keinem Wort darauf ein, wie wichtig eine regelmäßige Bewegung wäre, um den Zeiger der Waage endlich nach unten wandern zu sehen. Doch ist dies – neben einer gesunden und ausgewogenen Ernährung – die zweite Voraussetzung, um wirklich erfolgreich abnehmen zu können. Insgesamt also eine Diät, die nur bedingt zu empfehlen ist.

Die Sirtfood-Diät besteht aus drei Phasen: Die erste Phase dauert drei Tage und startet damit, dass die Kalorienzufuhr deutlich auf 1.000 Kalorien am Tag reduziert wird. Statt drei Hauptmahlzeiten gibt es nur eine sirtuinreiche Hauptmahlzeit und dazu drei grüne Säfte oder Smoothies – ebenfalls sirtuinreich. Phase zwei startet am vierten Tag der Diät und dauert vier Tage. Die Kalorienzufuhr wird auf 1.500 kcal erhöht. Es stehen zwei Sirtfood-reiche Mahlzeiten auf dem Plan, die durch zwei Portionen Saft/Smoothie ergänzt werden. Mit dem Ende der ersten Woche beginnt die dritte Phase der Diät. Diese ist eine Art Stabilisierung und kann so lange gemacht werden, bis das Wunschgewicht erreicht ist. Je nach Sirt-Diät wird eine Reduzierung der Kalorienzufuhr auf 1.800 kcal am Tag empfohlen, andere schränken die Kalorien nicht ein. Wichtig ist, dass sirtuinhaltige Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen.
Die Sirtfood-Diät gliedert sich in drei Phasen. Um den Körper erst einmal zu entgiften und den Stoffwechsel auf die Ernährungsumstellung und den Gewichtsverlust vorzubereiten, beginnt man mit einer täglichen Kalorienzufuhr von 1000 Kilokalorien in Form von Säften. Diese erste Phase sollte drei Tage andauern. Säfte aus sirtuinhaltigen Lebensmitteln wie beispielsweise Rucola, Äpfel, Sellerie oder Petersilie sowie eine zusätzliche Hauptmahlzeit stehen in Phase 1 auf dem Speiseplan.  
Der Mensch ist von Natur aus ein Omnivore. Das bedeutet, wir können theoretisch (fast) alles essen – müssen es aber nicht. Auch wenn wir bestimmte Nahrungsmittel bevorzugen oder auf tierische Bestandteile komplett verzichten, leiden wir als „Nahrungsgeneralisten“ keinen Mangel, solange wir in der Summe alle lebensnotwendigen Stoffe zuführen. Wir haben also die Wahl. Genau dazu möchten wir dir Anregungen geben. Entdeck die für dich passende gesunde Ernährung. Koche und esse das, was dir schmeckt – und gut tut. Bewusst essen und genießen heißt nicht verzichten: Gesunde Rezepte und köstliche Gaumenfreuden schließen einander nicht aus. Aber die Ernährungsform muss zu dir passen. So wird eine streng vegetarische oder vegane Ernährung dich kaum glücklich machen, wenn du sehr gerne Fleisch isst. Doch wie wäre es, wenn Fleisch und Wurst in Zukunft etwas seltener auf deinem Speiseplan stehen? Dafür aber in bester Qualität – als etwas nicht Alltägliches, auf das du dich freuen darfst. Vielleicht hast du die Umstellung auf eine vegetarische Ernährung bislang für dich ausgeschlossen, weil du zwar gut auf Fleisch verzichten kannst, nicht aber auf Fisch? Als Pescetarier darfst du auch Fisch und Meeresfrüchte essen.
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