Sirtuin verlangsamt den Zellstoffwechsel, soll den Alterungsprozess dadurch abmildern und die Fettverbrennung ankurbeln. Erfunden wurde die Sirtuin-Diät von Aidan Goggins und Glen Matten. Ihre Theorie: Das Enzym, das bei schlanken Menschen und beim Fettabbau besonders aktiv ist, kann durch den Verzehr dieser besonderen Lebensmittel angeregt werden.
Der Mann hinter ihrem neuen Aussehen? Pete Geracimo. Der Fitness- und Ernährungscoach nahm Adele unter seine Fittiche und setzte sie auf die Sirtfood-Diät. Sirtuine sind Enzyme, die die Produktion von freien Radikalen verringern. Damit schützen sie körpereigene Zellen vor Stress und Schäden. Zusätzlich können die kleinen Helfer die Fettverbrennung ankurbeln und den Alterungsprozess verlangsamen.
Die Sirtfood-Diät besteht aus drei Phasen: Die erste Phase dauert drei Tage und startet damit, dass die Kalorienzufuhr deutlich auf 1.000 Kalorien am Tag reduziert wird. Statt drei Hauptmahlzeiten gibt es nur eine sirtuinreiche Hauptmahlzeit und dazu drei grüne Säfte oder Smoothies – ebenfalls sirtuinreich. Phase zwei startet am vierten Tag der Diät und dauert vier Tage. Die Kalorienzufuhr wird auf 1.500 kcal erhöht. Es stehen zwei Sirtfood-reiche Mahlzeiten auf dem Plan, die durch zwei Portionen Saft/Smoothie ergänzt werden. Mit dem Ende der ersten Woche beginnt die dritte Phase der Diät. Diese ist eine Art Stabilisierung und kann so lange gemacht werden, bis das Wunschgewicht erreicht ist. Je nach Sirt-Diät wird eine Reduzierung der Kalorienzufuhr auf 1.800 kcal am Tag empfohlen, andere schränken die Kalorien nicht ein. Wichtig ist, dass sirtuinhaltige Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen.
Adele hat in den letzten Monaten deutlich an Gewicht verloren und dadurch nicht nur ihren Körper komplett verändert, auch ihr Gesicht ist sichtbar schmaler. Geäußert hat sich die Sängerin zu ihrer optischen Veränderung noch nicht und die Frage ist überhaupt: Muss sie das? In vielen Artikeln wird Unverständnis und Sorge geteilt, wodurch man sich gleichermaßen unsicher ist, warum die Kleidergröße einer ausgezeichneten Sängerin überhaupt so ein großes Thema ist. Denn während sie einerseits mit Lob für ihre neue Figur überhäuft wird, hagelt es gleichermaßen Kritik, dass sie ihrer Rolle als #bodypositivity-Vorbild nicht mehr gerecht würde. Doch was steckt hinter ihrem Gewichtsverlust? Und: Warum geht es am Ende des Tages immer um die Kleidergröße?
Es klingt verlockend: Stoffwechsel und Fettabbau werden angeregt und auch der Muskelaufbau soll von Sirtfood profitieren. Bis zu drei Kilogramm pro Woche sollen so verschwinden. Das ist recht viel, allerdings eher weniger den sirtuinreichen Lebensmitteln geschuldet, sondern der geringen Kalorienzufuhr der ersten Woche. Und es handelt sich dabei auch eher um Wasser und weniger um Fett, wie die Begründer der Sirtfood-Diät behaupten. Ein weiteres Problem ist der Jojo-Effekt, der auch im Anschluss an diese Trend-Diät auftreten kann. Er taucht immer dann auf, wenn über mehrere Tage hinweg deutlich zu wenig Kalorien über die Nahrung gegessen werden. Der Körper schaltet dann den Stoffwechsel herunter und geht in den Energiesparmodus. Wird danach wieder normal gegessen, benötigt der Körper zum einen weniger Energie als vorher, zum anderen legt er Reserven für die nächste Notzeit an. Man nimmt wieder zu. Ob das Sirtfood gegen das Herunterfahren des Stoffwechsels hilft, ist wissenschaftlich nicht bestätigt. Alle Studien und Tests haben an Tieren stattgefunden. Ob sich der menschliche Körper genauso verhält, weiß man nicht. Die Sirtfood-Diät eignet sich von daher nicht besser als andere kurzzeitige Diäten zum Abnehmen.
Ich esse mich nie satt. Ich meide Kalorien Bomben. Ich wiege trotzdem zwischen 90 kg und 110 kg. Ich mache auch Mal Nulldiät. Bei mir purzelt nichts so lustig Es ist bei mir Krieg gegen den eigenen Körper. Und es springen mir auch keine Kalorien in den Mund. Ich esse Kalorien- Knabber einfach nicht. Übergewicht ist wohl eine Krankheit. Jedenfalls kriege ich Schilddrüsenhormone und Metformin. Und nachts gehe ich weil ich vor Hunger nicht schlafen kann an den Schrank: den Arzneischrank.
Mittlerweile gibt es so viele flexible, teils erheblich, teils nur in Nuancen abweichende Ernährungskonzepte, dass es schwerfällt, den Überblick zu behalten. Kennst du zum Beispiel die Unterschiede zwischen Clean Eating, Soulfood und Superfood? Ist die Paleo-Diät mehr als ein kurzlebiger Ernährungstrend nach dem Vorbild der Steinzeitmenschen? Und kann Trennkost über einen längeren Zeitraum wirklich gesund und praktikabel sein? Über diese und andere Ernährungstrends – und formen möchten wir dich in der Reihe „Gesunde Ernährung“ informieren. Ohne erhobenen Zeigefinger, sondern mit Blick darauf, welche Thermomix® Rezepte dich bei der jeweiligen Ernährungsform optimal unterstützen können. Mache dir den Thermomix® zu deinem persönlichen „Diätbegleiter“, mit dem du täglich abwechslungsreiche, frische Mahlzeiten zubereitest und gesund abnimmst!
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