Aus Kleinanzeigen ist im Allgemeinen nicht zu erkennen, ob es sich um seriöse Angebote von Marketing-Netzwerken handelt oder um illegale Schneeballsysteme. Seriöse Unternehmen klären neue Händler über die Gegebenheiten einer selbständigen Tätigkeit nach den Bestimmungen des Handelsrechts auf. Da Netzwerk-Marketing ursprünglich in den USA entstand, werden die Händler auch im deutschsprachigen Raum teilweise als „Supervisor“, „Teamleiter“, „Director“ oder „Vice President“ bezeichnet, was firmenintern etwas über die Stellung und Umsatzgrößen der einzelnen Händler aussagen soll.

In der Wissenschaft wird das Thema nur geringfügig beleuchtet: An der Uni Münster existiert das Institut für Handelsmanagement und Netzwerkmarketing unter der Leitung von Dieter Ahlert.[7] Claudia Groß[8] verfasste 2008 eine Dissertation mit dem Titel Multi-Level-Marketing – Identität und Ideologie im Network-Marketing, deren Ergebnisse im Netz präsentiert werden.[9] Weitere Publikationen zu dem Thema siehe im Abschnitt Literatur.
Wer passives Einkommen durch diese Art von Direktvertrieb erzielen möchte, ist also weitaus mehr, als nur ein Repräsentant des Produktes sowie der Geschäftsidee. Denn er ist eingebunden in ein großes Netzwerk und baut Stück für Stück sein eigenes Netzwerk auf. Und je größer das Netzwerk ist, umso größer sind auch die Verdienstmöglichkeiten. Denn es gibt im MLM kein festes Einkommen, sondern eine leistungsbezogene Vergütung. Selbstverständlich gibt es aber auch Prämien, wenn neue Teilnehmer geworben werden und das Netzwerk deshalb weiter ausgebaut werden kann. passives Einkommen im Direktvertrieb kann also sehr schnell den Schritt zur Existenzgründung und in die Selbständigkeit bedeuten.
Der absolute Provisionsanteil pro Umsatzanteil nimmt jedoch in der Regel nach oben hin innerhalb der Struktur ab. Die kumulierte Gesamtprovision steigt hingegen mit der Zahl direkt oder indirekt angeworbener Verkäufer über die einzelnen Stufen erheblich an. Die Beteiligten erhalten prinzipiell keine Gehälter oder vergleichbare feste, erfolgsunabhängige Zahlungen.
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Der weltweite Marktanteil der Network-Marketing-Branche am gesamten Einzelhandel liegt deutlich unter 1 Prozent. Informationen des Weltbranchenverbands World Federation of Direct Selling Associations zufolge wurden 2011 154 Milliarden US-Dollar im Direktvertrieb umgesetzt. Davon entfielen 20 % (~30 Milliarden) auf die USA, gefolgt von Japan mit 16 %.[10]
Wer passives Einkommen durch diese Art von Direktvertrieb erzielen möchte, ist also weitaus mehr, als nur ein Repräsentant des Produktes sowie der Geschäftsidee. Denn er ist eingebunden in ein großes Netzwerk und baut Stück für Stück sein eigenes Netzwerk auf. Und je größer das Netzwerk ist, umso größer sind auch die Verdienstmöglichkeiten. Denn es gibt im MLM kein festes Einkommen, sondern eine leistungsbezogene Vergütung. Selbstverständlich gibt es aber auch Prämien, wenn neue Teilnehmer geworben werden und das Netzwerk deshalb weiter ausgebaut werden kann. passives Einkommen im Direktvertrieb kann also sehr schnell den Schritt zur Existenzgründung und in die Selbständigkeit bedeuten.
↑ Estimated Annual Sales of U.S. Retail and Food Services Firms by Kind of Business: 1992 Through 2007 (PDF). (PDF; 19 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) U.S. Census Bureau, archiviert vom Original am 8. Mai 2009; abgerufen am 10. März 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
Eine Gebühr, im Franchise-Network auch Lizenzgebühr genannt, fällt – im Gegensatz zur Einschreibegebühr (auch Registrierungs- oder Aktivierungsgebühr genannt) – bei einigen Netzwerk-Marketing-Unternehmen jährlich an. Sie wird von manchen Vertrieben für die Verwaltungskosten für einen Vertriebspartner erhoben. Darunter fällt beispielsweise eine Provisionsabrechnung oder auch ein eigener Internetauftritt.
"Network marketing" and "multi-level marketing" (MLM) have been described by author Dominique Xardel as being synonymous, with it being a type of direct selling.[8] Some sources emphasize that multi-level marketing is merely one form of direct selling, rather than being direct selling.[25][26] Other terms that are sometimes used to describe multi-level marketing include "word-of-mouth marketing", "interactive distribution", and "relationship marketing". Critics have argued that the use of these and other different terms and "buzzwords" is an effort to distinguish multi-level marketing from illegal Ponzi schemes, chain letters, and consumer fraud scams.[27]
Für den Außenstehenden ist es oft schwierig, ein Schneeballsystem von einem legalen Strukturvertrieb wie Multilevel Marketing, wo der Vertrieb im Netzwerk der Vertriebspartner erfolgt, abzugrenzen. Denn der Übergang zwischen Schneeballsystem und legalem Direktvertrieb ist fließend. Ein wichtiger Aspekt für die Abgrenzung zum Schneeballsystem besteht in der Frage, ob der Kunde das Produkt auch kaufen würde, wenn er keine Provision erhalten würde, wenn er durch Empfehlungsmarketing neue Kunden oder Vertriebspartner gewinnt. Denn genau das ist charakteristisch für ein Schneeballsystem: Im Vordergrund steht im Schneeballsystem nämlich nicht das Produkt, sondern die Provision für die Gewinnung neuer Kunden und Vertriebspartner.

Many Islamic jurists and religious bodies including Permanent Committee for Scholarly Research and Ifta[69] of Saudi Arabia have considered MLM trade to be prohibited or haram, the reasons behind which are as follows: In this process, followings are related – exchange without labor and labor without exchange, contract on another contract or condition on another condition, similarity with Riba (interest), similarity with gambling, widespread uncertainty of profits and losses, not everyone benefiting equally, financial fraud and torture, lying and exaggeration, etc.[70][71]

MLMs are designed to make profit for the owners/shareholders of the company and a few individual participants at the top levels of the MLM pyramid of participants. According to the U.S. Federal Trade Commission (FTC), some MLM companies already constitute illegal pyramid schemes even by the narrower existing legislation, exploiting members of the organization.[23]


Das Gros der Verkäufer in den USA ist weiß, weiblich, arbeitet mehr als 30 Stunden wöchentlich, und verkauft in Netzwerk-Marketing-Unternehmen.[13] Die Anzahl der Mitarbeiter beträgt 15,8 Millionen, wobei sie im Jahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist. Insgesamt betrug das Wachstum der Mitarbeiteranzahl zwischen 2001 und 2010 durchschnittlich 3,8 %.[12]
Walter J. Carl stated in a 2004 Western Journal of Communication article that "MLM organizations have been described by some as cults (Butterfield, 1985),[57] pyramid schemes (Fitzpatrick & Reynolds, 1997),[58] or organizations rife with misleading, deceptive, and unethical behavior (Carter, 1999),[59] such as the questionable use of evangelical discourse to promote the business (Höpfl & Maddrell, 1996),[60] and the exploitation of personal relationships for financial gain (Fitzpatrick & Reynolds, 1997)".[58][61] In China, volunteers working to rescue people from the schemes have been physically attacked.[62]
Zugleich wurden der Direktvertrieb und das Empfehlungsmarketing im persönlichen Netzwerk in den USA erfunden. Denn als die Wirtschaft in den 1930er und 1940er Jahren darnieder lag, suchte man neue Wege für den wirtschaftlichen Wiederaufstieg. Schnell fand man heraus, welch wichtige Rolle Kaufempfehlungen aus dem persönlichen Netzwerk für die Kaufentscheidung spielen. Denn wer die Wahl hat, bevorzugt ein Produkt, das ihm aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis empfohlen wurde, statt zu einem unbekannten zu greifen. Diese Tatsache bildete die Grundlage für das Empfehlungsmarketing des MLM – und für die Mitarbeiter bedeutet die Teilnahme an dieser Form von Direktmarketing einen ersten Schritt in die Selbständigkeit und ein gutes passives Einkommen.
Unabhängig von der Qualität der Produkte oder der Beratung, erscheint es einigen Kritikern fragwürdig, persönliche Kontakte gezielt zur Gewinnerzielung zu verwenden. Der Einfluss auf die sozialen Beziehungen ist erheblich. Familienmitglieder, Freunde und Bekannte werden ungefragt mit Angeboten und Werbung angesprochen, bei denen sie auf Grund der persönlichen Beziehung oftmals keine der sonst eingesetzten Abwehrmechanismen anwenden. Dies begründet den Mehrwert und Erfolg der Vertriebsform, kann aber als moralisch zweifelhaft beurteilt werden. Nicht selten wenden sich Bekannte und Freunde von Netzwerk-Vertretern ab, um der ungewollten Werbung zu entgehen.
Aufgrund oft nicht vorhandener Kenntnisse in Kundenbehandlung, Unternehmensführung, Verkauf, Verkaufstechnik und Mitarbeiterführung sowie mangelnder Schulung, Einarbeitung seitens des Sponsors/Unternehmens, mangelndem eigenen Antrieb des Mitarbeiters, aber auch aus Gründen, die in der Abschöpfungsstrategie dieses Vertriebssystems liegen, ist die Fluktuation in Marketing-Netzwerken generell hoch. Die damit verbundenen Risiken verbleiben beim selbständigen Mitarbeiter.
Weiterhin bieten CRM-Systeme der Vertriebsleitung und dem Management die Möglichkeit, den Empfehlungsgrad einzelner Kunden zu überwachen und zu optimieren. Diese insbesondere im Investitionsgütervertrieb geläufige Erfassung dient auch der Bewertung der Kunden, da gute Empfehlungsgeber als sogenannte Multiplikatoren auch mit geringen Umsätzen oder Deckungsbeiträgen durchaus sehr relevant sein können (siehe: Kundenwert). So wird die Bewertung der Leistungsfähigkeit des einzelnen Vertriebsmitarbeiters mit eingeschlossen und kann auch als Grundlage einer leistungsabhängigen Bezahlung hinzugezogen werden.

MLM salespeople are, therefore, expected to sell products directly to end-user retail consumers by means of relationship referrals and word of mouth marketing, but most importantly they are incentivized to recruit others to join the company's distribution chain as fellow salespeople so that these can become down line distributors.[1][8] According to a report that studied the business models of 350 MLMs in the United States, published on the Federal Trade Commission's website, at least 99% of people who join MLM companies lose money.[9][10] Nonetheless, MLMs function because downline participants are encouraged to hold onto the belief that they can achieve large returns, while the statistical improbability of this is de-emphasised. MLMs have been made illegal or otherwise strictly regulated in some jurisdictions as merely variations of the traditional pyramid scheme, including in mainland China.[11][12]


Wenn es bisher noch keine Stolpersteine zu entdecken gab, folgt nun noch der entscheidende Blick auf Ihre Person. Denn um im MLM wirklich erfolgreich zu sein, müssen Sie ein Verkäufer und Motivator sein. Sie müssen andere von den Produkten und dem Verdienstkonzept überzeugen und diese dann motivieren, ordentlich Umsatz zu machen. Seien Sie ehrlich zu sich selbst und prüfen Sie mit einem Berater Ihre Eignung zu dieser Tätigkeit.
Much has been made of the personal, or internal, consumption issue in recent years. In fact, the amount of internal consumption in any multi-level compensation business does not determine whether or not the FTC will consider the plan a pyramid scheme. The critical question for the FTC is whether the revenues that primarily support the commissions paid to all participants are generated from purchases of goods and services that are not simply incidental to the purchase of the right to participate in a money-making venture.[53]
In dieser Zeit entstanden zwei ähnliche aber dennoch klar unterschiedliche Vertriebsformen, die sich später auch ganz unterschiedlich weiterentwickelt haben. Zum einen der Direktvertrieb, bei dem ein Unternehmen mit dem Einsatz eigener Außendienst-Mitarbeiter seine Produkte den Kunden vorführte und verkaufte. Zum anderen das Network-Marketing, bei dem ein Unternehmen seinen Kunden einen Marketingplan bot, in dem sich diese als selbständige Berater betätigen und die Produkte selbst weiterverkaufen konnten. Als Pionier und Vorbild im Direktvertrieb gilt Vorwerk. Als Pionier im Network-Marketing hingegen gilt Amway.
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