Die persönliche Empfehlung stellte ursprünglich einen strategischen Kostenvorteil dar, da die landesweite teure Werbung eingespart wurde. Dieser Vorteil ist mit der Zeit zusehends verlorengegangen, insbesondere beim Network-Marketing, das wegen der sehr großen Anzahl selbständiger Berater mittlerweile zu einer kostspieligen Vertriebsform geworden ist.

Netzwerk-Marketing (auch Network-Marketing, Multi-Level-Marketing (MLM), Empfehlungsmarketing oder Strukturvertrieb) ist eine Spezialform des Direktvertriebs. Im Unterschied zum klassischen Direktvertrieb werden Kunden angehalten, als selbstständige Vertriebspartner weitere Kunden anzuwerben. Je nach Aufbau können Netzwerk-Marketing-Systeme einem illegalen Schneeballsystem ähneln oder ein solches als Netzwerk-Marketing ausgeben.
Unternehmen, die Multi-Level-Marketing als Vertriebskonzept praktizieren, locken oft mit dem Versprechen, dass jeder, der mitmacht, in kürzester Zeit reich werden kann. Viel Geld mit wenig Arbeit verdienen klingt für viele traumhaft. Doch sollten Sie, wie bei jeder anderen Gründungsform auch, vorher einige Punkte prüfen, so dass es nicht zum Albtraum wird. Gerade haben Sie sich vielleicht noch mit der Möglichkeit Freiberufler zu werden oder einem Nebengewerbe bzw. der Gründung aus der Arbeitslosigkeit beschäftigt, nun steht MLM als Gründungsstrategie im Mittelpunkt.
Weiterhin bieten CRM-Systeme der Vertriebsleitung und dem Management die Möglichkeit, den Empfehlungsgrad einzelner Kunden zu überwachen und zu optimieren. Diese insbesondere im Investitionsgütervertrieb geläufige Erfassung dient auch der Bewertung der Kunden, da gute Empfehlungsgeber als sogenannte Multiplikatoren auch mit geringen Umsätzen oder Deckungsbeiträgen durchaus sehr relevant sein können (siehe: Kundenwert). So wird die Bewertung der Leistungsfähigkeit des einzelnen Vertriebsmitarbeiters mit eingeschlossen und kann auch als Grundlage einer leistungsabhängigen Bezahlung hinzugezogen werden.
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↑ Global Statistical Report 2011. (PDF; 126 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) World Federation of Direct Selling Associations, 20. Juni 2012, archiviert vom Original am 28. März 2013; abgerufen am 10. März 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.


Es gibt Unmengen an MLM Firmen, Konzernen und den Leuten, die es werden wollen oder bereits fest daran glauben, dass sie es schon sind. Aber nicht jeder Webseite zählt mit den Produkten in den Bereich Multilevelmarketing. Oft sind nur Unwissende auf einfache Partnerprogramme im Internet hereingefallen und denken nun, sie spielen im Networkmarketing mit. Sie merken gar nicht, dass sie nur Mittel zum Zweck für andere, darüber liegende Firmen geworden sind. Prüfen Sie also ganz genau, mit wem Sie es zu tun haben und vor allem ob es sich wirklich um eine MLM Firma handelt. Wenn Sie nicht wissen, ob ein Angebot seriös oder eher dubios ist, können Sie gern in die Gründerlexikon Facebook Gruppe kommen und uns dort um Hilfe bitten. Wir sind mehr als 19.000 Unternehmer.
Der absolute Provisionsanteil pro Umsatzanteil nimmt jedoch in der Regel nach oben hin innerhalb der Struktur ab. Die kumulierte Gesamtprovision steigt hingegen mit der Zahl direkt oder indirekt angeworbener Verkäufer über die einzelnen Stufen erheblich an. Die Beteiligten erhalten prinzipiell keine Gehälter oder vergleichbare feste, erfolgsunabhängige Zahlungen.
Aus Kleinanzeigen ist im Allgemeinen nicht zu erkennen, ob es sich um seriöse Angebote von Marketing-Netzwerken handelt oder um illegale Schneeballsysteme. Seriöse Unternehmen klären neue Händler über die Gegebenheiten einer selbständigen Tätigkeit nach den Bestimmungen des Handelsrechts auf. Da Netzwerk-Marketing ursprünglich in den USA entstand, werden die Händler auch im deutschsprachigen Raum teilweise als „Supervisor“, „Teamleiter“, „Director“ oder „Vice President“ bezeichnet, was firmenintern etwas über die Stellung und Umsatzgrößen der einzelnen Händler aussagen soll.

Aus Kleinanzeigen ist im Allgemeinen nicht zu erkennen, ob es sich um seriöse Angebote von Marketing-Netzwerken handelt oder um illegale Schneeballsysteme. Seriöse Unternehmen klären neue Händler über die Gegebenheiten einer selbständigen Tätigkeit nach den Bestimmungen des Handelsrechts auf. Da Netzwerk-Marketing ursprünglich in den USA entstand, werden die Händler auch im deutschsprachigen Raum teilweise als „Supervisor“, „Teamleiter“, „Director“ oder „Vice President“ bezeichnet, was firmenintern etwas über die Stellung und Umsatzgrößen der einzelnen Händler aussagen soll.
Anders als bei einem Unternehmen mit festangestellten Mitarbeitern, das Gehälter zahlt und insofern durch Anstellung ungeeigneter, erfolgloser Mitarbeiter Verluste erleiden könnte, ergibt sich für ein Netzwerk-Marketing-Unternehmen kein solches Risiko. Es ist mit keinerlei finanziellem Risiko verbunden, wenn zusätzlich zu den erfolgreichen Geschäftspartnern auch solche angeworben werden, die scheitern. Personen, die in einem Marketing-Netzwerk als Händler oder Handelsvertreter tätig sind, tragen das unternehmerische Risiko alleine und erzielen ausschließlich Provisionen und Gewinne aus ihrer Handelsspanne sowie Provisionen aus ihrer Downline.
Das Empfehlungsmarketing ist eine zwar teils aktiv geförderte und gewünschte, aber keine gelenkte Marketing-Maßnahme (virales Marketing). Eine Lenkung ist deswegen schwierig, weil die Weitergabe von Empfehlungen auf unerwarteten Kontakten von (zufriedenen) Kunden basiert. Hauptziel ist demzufolge nicht, Kunden zum Anwerben neuer Kunden zu bewegen, sondern durch überdurchschnittlich hohe Kundenzufriedenheit ein positives Image aufzubauen. Zudem ist Empfehlungsmarketing für die meisten Unternehmen nur eine Maßnahme unter vielen.
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