Bei einer weiteren typischen Organisationsform wird nach einem definierten Karriereplan nur ein Bruchteil der Provisionen direkt ausgeschüttet. Der Rest wird innerhalb der Organisation verteilt. Durch Erfahrung bzw. Leistungen steigen die Mitglieder in Stufen auf und erhalten einen höheren Anspruch auf Boni. Die Anzahl der Stufen variiert von Unternehmen zu Unternehmen. Bei der Ergo Pro (vormals HMI) erhält ein Einsteiger für seine Vermittlungen nur etwa ein Viertel der Vermittlungsprovision. Den überwiegenden Anteil der Vergütung verteilt die Organisation an Vertreter oberhalb der Karrierestufe des Vermittlers für die Betreuung und Einarbeitung, Bürokosten, Aus- und Fortbildung sowie Motivationsarbeit nach einem festgelegten Karriereplan.
In an October 15, 2010 article, it was stated that documents of a MLM called Fortune Hi-Tech Marketing reveal that 30 percent of its representatives make no money and that 54 percent of the remaining 70 percent only make $93 a month, before costs. Fortune was under investigation by the Attorneys General of Texas, Kentucky, North Dakota, and North Carolina with Missouri, South Carolina, Illinois, and Florida following up complaints against the company.[40] The FTC eventually stated that Fortune Hi-Tech Marketing was a pyramid scheme and that checks totaling more than $3.7 million were being mailed to the victims.[41]
Im Businessplan werden neben der jeweiligen Geschäftsmöglichkeit auch die Maßnahmen beschrieben, die notwendig sind, um erfolgreich zu sein. Der Businessplan stellt also nicht nur in der Phase der Existenzgründung ein wichtiges Werkzeug für den Unternehmer dar. Beispielsweise müssen Geschäftsleute in aller Regel einen Businessplan vorlegen, wenn sie einen Kredit aufnehmen möchten. Ferner hat der Selbständige durch den Businessplan ein wichtiges Kontrollmittel, ob er seine Ziele erreicht hat. Und nicht zuletzt hilft der Businessplan für die systematische Vorgehensweise.
Der weltweite Marktanteil der Network-Marketing-Branche am gesamten Einzelhandel liegt deutlich unter 1 Prozent. Informationen des Weltbranchenverbands World Federation of Direct Selling Associations zufolge wurden 2011 154 Milliarden US-Dollar im Direktvertrieb umgesetzt. Davon entfielen 20 % (~30 Milliarden) auf die USA, gefolgt von Japan mit 16 %.[10]

Aufgrund oft nicht vorhandener Kenntnisse in Kundenbehandlung, Unternehmensführung, Verkauf, Verkaufstechnik und Mitarbeiterführung sowie mangelnder Schulung, Einarbeitung seitens des Sponsors/Unternehmens, mangelndem eigenen Antrieb des Mitarbeiters, aber auch aus Gründen, die in der Abschöpfungsstrategie dieses Vertriebssystems liegen, ist die Fluktuation in Marketing-Netzwerken generell hoch. Die damit verbundenen Risiken verbleiben beim selbständigen Mitarbeiter.
Es ist sicher nicht unmöglich mit MLM erfolgreich zu werden. Die Risiken, mit diesem Geschäftsmodell eine gesicherte Existenz aufzubauen, sind hoch. Ähnlich wie beim Franchising muss man sich an festgelegte Richtungen halten und der Kreativität bleibt wenig Spielraum. Die Einordnung in Erfolgsebenen, die der Hierarchie in einem Unternehmen entsprechen, vermittelt das Gefühl eben doch nur Vertriebsangestellter des  Unternehmens zu sein. Es ist wie eine "halbe Selbständigkeit". Sie tragen zwar das Risiko, doch eigenständig entscheiden dürfen Sie eigentlich nicht. Wenn aber genau dieses Konzept zu Ihren Vorstellungen und Ihren Lebensumständen passt und es sich um ein seriöses Unternehmen handelt, das keine horrenden Anfangsinvestitionen verlangt, kann es für Ihren Start in die Selbständigkeit eine Alternative sein.
Im Konsumgüterbereich wird Netzwerk-Marketing häufig als Handelsvertrieb gestaltet. Einige Anbieter verstehen sich ohne eigenen Handelsbetrieb im Networking als eine relativ neue Unterform des Netzwerk-Marketing. Sie werben damit, dass hier vorgeblich überhaupt kein Verkauf stattfinde, da lediglich eine Weiterempfehlung des oder der Produkte/s vorgenommen wird und der Kunde dann direkt beim Unternehmen bestellt. Im Finanzdienstleistungsbereich und in der Touristikbranche ist dies aufgrund der Dienstleistungseigenschaft des Produkte normativ gegeben. Im Konsumgüter-Netzwerk-Marketing kauft dieser Vertriebspartner jedoch nur monatlich seinen Eigenbedarf ein, um sein Anrecht auf die Provision der von ihm geworbenen Untervertreter nicht zu verlieren, und handelt selbst nicht mit den Waren. Dies hat den ethischen Vorteil, dass kein Repräsentant mit hoher Kapitalbindung wirtschaftlich ruiniert wird. Provisionen und Boni werden jedoch am erzielten Umsatz und somit am Verkaufserfolg des Empfehlungsgebers gemessen. Dazu wird der Endkunde angehalten, seine Direktbestellung im Werk immer unter Nennung der Vertreternummer des Beraters zu tätigen. Die Aussage, hier finde kein Verkauf statt, ist also hier zumindest irreführend.
Innerhalb von Netzwerk-Marketing-Vertrieben werden solche Geräte jedoch mit Hilfe persönlicher Beratung unter Freunden und zumeist ohne lebensmitteltechnische Kenntnisse mit hohem Provisionsanteil für bis zu weit über 500 € verkauft.[22] Ähnlich fragwürdige Informations- und Handelspraktiken sind vom Vertrieb z. B. mit OPC-, Noni- oder Aloe Vera-Produkten oder Versicherungen bekannt.
Für den Außenstehenden ist es oft schwierig, ein Schneeballsystem von einem legalen Strukturvertrieb wie Multilevel Marketing, wo der Vertrieb im Netzwerk der Vertriebspartner erfolgt, abzugrenzen. Denn der Übergang zwischen Schneeballsystem und legalem Direktvertrieb ist fließend. Ein wichtiger Aspekt für die Abgrenzung zum Schneeballsystem besteht in der Frage, ob der Kunde das Produkt auch kaufen würde, wenn er keine Provision erhalten würde, wenn er durch Empfehlungsmarketing neue Kunden oder Vertriebspartner gewinnt. Denn genau das ist charakteristisch für ein Schneeballsystem: Im Vordergrund steht im Schneeballsystem nämlich nicht das Produkt, sondern die Provision für die Gewinnung neuer Kunden und Vertriebspartner.
Bei vielen Netzwerk-Marketing-Unternehmen werden hingegen bei der Verkäuferwerbung die Möglichkeiten hoher Verdienste durch Aufbau einer eigenen Vertreter-Struktur und Provisionen durch untere Ebenen als maßgebliche Elemente dargestellt. Deshalb bewegen sich viele Netzwerk-Marketing-Unternehmen im Grenzbereich zu illegaler progressiver Kundenwerbung, ohne dass sie jedoch eindeutig dieser zugeordnet werden können.

MLMs have been made illegal in some jurisdictions as a mere variation of the traditional pyramid scheme, including in China.[11][12] In jurisdictions where MLMs have not been made illegal, many illegal pyramid schemes attempt to present themselves as MLM businesses.[20] Given that the overwhelming majority of MLM participants cannot realistically make a net profit, let alone a significant net profit, but instead overwhelmingly operate at net losses, some sources have defined all MLMs as a type of pyramid scheme, even if they have not been made illegal like traditional pyramid schemes through legislative statutes.[13][21][22]
Die Organisationsstruktur des Netzwerk-Marketings ähnelt grafisch einer Pyramide mit einer nach oben abnehmenden Anzahl von Netzwerkmitgliedern (vermittelnde Kunden bzw. Geschäftspartner). Hauptunterschiede zu klassischen Unternehmen sind die im Netzwerk-Marketing flachen Hierarchien, da die übergeordneten Netzwerkmitglieder keine formale Weisungsbefugnis besitzen. Allerdings weisen Unternehmen oft weniger Hierarchieebenen auf.
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