Seit 2005 gibt es in Österreich ein neues Gesetz, das von jedem potenziellen Mitarbeiter (Bsp. VFG, Vorsorge Finanzierungsgesellschaft) verlangt, sich mit der Gewerbenummer beim Kunden auszuweisen. Es ist strafbar (ab 11.000 €) auf den Markt zu gehen, ohne sich als geprüfter Versicherungskaufmann ausweisen zu können. Um die Gewerbenummer zu bekommen, muss man einen Intensivkurs und eine Prüfung bei der WK ablegen, erst dann bekommt man sein Gewerbe und darf alleine auf den Markt gehen.
Die Kunden können als selbständige Berater tätig sein und gleichzeitig auch die Produkte weiterverkaufen. Da fast alle Netzwerk-Marketing-Unternehmen ihren Kunden teils hohe Prämien für das Anwerben von Neukunden gewähren, ist eine Nähe zu verbotenen Schneeballsystemen gegeben. Es hängt von der genauen Ausgestaltung des Systems ab, ob die Werbung von Neukunden/-mitgliedern oder der Produktverkauf im Vordergrund steht.[3]
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