Im Netzwerk-Marketing für Konsumgüter brauchen Berater keine bestimmten Voraussetzungen wie z. B. einen Schul- oder Berufsabschluss. Sie sind als Händler oder Handelsvertreter von Anfang an selbst für ihre gewerbe-, sozial- und handelsrechtlichen Anmeldungen verantwortlich und werden in der Regel von Nicht-Kaufleuten, die in ihrer sog. Upline an ihnen mitverdienen, angeleitet. Als Upline oder Strukturhöhere werden alle in der Hierarchie über einem Handelsvertreter stehenden und als Downline oder Mitarbeiter alle unter ihm stehenden Handelsvertreter bezeichnet.

Although an MLM company holds out those few top individual participants as evidence of how participation in the MLM could lead to success, the MLM business model depends on the failure of the overwhelming majority of all other participants, through the injecting of money from their own pockets, so that it can become the revenue and profit of the MLM company, of which the MLM company shares only a small proportion of it to a few individuals at the very top of the MLM participant pyramid. Participants, other than the few individuals at the top, provide nothing more than their own financial loss for the company's own profit and the profit of the top few individual participants.[16]

Eine Gebühr, im Franchise-Network auch Lizenzgebühr genannt, fällt – im Gegensatz zur Einschreibegebühr (auch Registrierungs- oder Aktivierungsgebühr genannt) – bei einigen Netzwerk-Marketing-Unternehmen jährlich an. Sie wird von manchen Vertrieben für die Verwaltungskosten für einen Vertriebspartner erhoben. Darunter fällt beispielsweise eine Provisionsabrechnung oder auch ein eigener Internetauftritt.


[…] Multi Level Marketing (MLM) ist eine spezielle Form vom Direktvertrieb. Alternativ wird Multi Level Marketing auch als Strukturvertrieb bezeichnet. Während es im klassischen Direktvertrieb darum geht, bestimmte Produkte an den Endverbraucher zu verkaufen, kommt beim Multi Level Marketing zum reinen Verkauf der jeweiligen Produkte noch das Anwerben und Motivieren neuer Teammitglieder hinzu, um an deren Umsätzen mitzuverdienen. Auf diese Weise ergeben sich beim MLM auf verschiedenen Ebenen lukrative Verdienstmöglichkeiten. […]
Das Gros der Verkäufer in den USA ist weiß, weiblich, arbeitet mehr als 30 Stunden wöchentlich, und verkauft in Netzwerk-Marketing-Unternehmen.[13] Die Anzahl der Mitarbeiter beträgt 15,8 Millionen, wobei sie im Jahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist. Insgesamt betrug das Wachstum der Mitarbeiteranzahl zwischen 2001 und 2010 durchschnittlich 3,8 %.[12]
"Network marketing" and "multi-level marketing" (MLM) have been described by author Dominique Xardel as being synonymous, with it being a type of direct selling.[8] Some sources emphasize that multi-level marketing is merely one form of direct selling, rather than being direct selling.[25][26] Other terms that are sometimes used to describe multi-level marketing include "word-of-mouth marketing", "interactive distribution", and "relationship marketing". Critics have argued that the use of these and other different terms and "buzzwords" is an effort to distinguish multi-level marketing from illegal Ponzi schemes, chain letters, and consumer fraud scams.[27]
The main sales pitch of MLM companies to their participants and prospective participants is not the MLM company's products or services. The products/services are largely peripheral to the MLM model. Rather, the true sales pitch and emphasis is on a confidence given to participants of potential financial independence through participation in the MLM, luring with phrases like "the lifestyle you deserve" or "independent distributor."[17] Erik German's memoir My Father's Dream documents the real life failures of German's father as he is lured into "get-rich-quick schemes" such as Amway.[18] The memoir illustrates the multi-level marketing sales principle known as "selling the dream".[19]
Eine erste Operationalisierung erfuhr das Empfehlungsgeschäft mit dem Aufkommen der großen Direktvertriebsorganisationen in den USA in den 1950er und 1960er Jahren. Während die damalige industrielle Massenproduktion einerseits im klassischen Handelsgeschäft über den Fach- und Einzelhandel ihren Absatzkanal fand, begannen einzelne Hersteller damit, ihre Produkte ohne Zwischenhandel direkt an den Endkunden mit Hilfe strukturierter, hierarchisch organisierter Vertreter weiträumig zu vermarkten.
Sobald eine eigene sog. Downline oder Struktur mit wiederum selbständigen Handelsvertretern erarbeitet wurde, stellt sich das Risiko des Aufhörens von angeworbenen Mitarbeitern. Da es im Netzwerk-Marketing keine Tätigkeitsverpflichtung (vergl. Dienstvertragsrecht § 611 ff. BGB) und somit keine Umsatzverpflichtung gibt, haben Mitarbeiter im Netzwerk-Marketing ein gesteigertes Interesse daran, innerhalb ihrer „Downline“ möglichst hohe Umsätze zu bewirken.
Es ist sicher nicht unmöglich mit MLM erfolgreich zu werden. Die Risiken, mit diesem Geschäftsmodell eine gesicherte Existenz aufzubauen, sind hoch. Ähnlich wie beim Franchising muss man sich an festgelegte Richtungen halten und der Kreativität bleibt wenig Spielraum. Die Einordnung in Erfolgsebenen, die der Hierarchie in einem Unternehmen entsprechen, vermittelt das Gefühl eben doch nur Vertriebsangestellter des  Unternehmens zu sein. Es ist wie eine "halbe Selbständigkeit". Sie tragen zwar das Risiko, doch eigenständig entscheiden dürfen Sie eigentlich nicht. Wenn aber genau dieses Konzept zu Ihren Vorstellungen und Ihren Lebensumständen passt und es sich um ein seriöses Unternehmen handelt, das keine horrenden Anfangsinvestitionen verlangt, kann es für Ihren Start in die Selbständigkeit eine Alternative sein.
Im Unterschied zum Investitionsgütermarkt oder zur ärztlichen Beratung verläuft die Kundenberatung beim Netzwerk-Vertrieb von Konsumgütern und Finanzdienstleistungen in der Regel nach standardisierten Verkaufsleitfäden, wobei im Gegensatz zum Laden- oder Apothekenverkauf die Schaffung einer persönlichen Beziehung stärker ausgeprägt ist. So können über die persönlichen Vertrauensverhältnisse auch zweifelhafte und überteuerte Produkte verkauft werden, die sich in herkömmlichen Vertriebswegen nur schwer oder gar nicht verkaufen ließen. So kommen beispielsweise führende Testinstitute für Wasserfilter zu dem Schluss, dass diese in Deutschland überflüssig, wenn nicht gar gesundheitsgefährdend sind, da sie überwiegend nach kurzer Nutzung bereits mehr Keime und Schadstoffe abgeben, als sie ausfiltern.[19][20][21]

Je nach Branche investieren Sie in ein Starterpaket mit den wichtigsten Produkten oder in eine Produktschulung (meist im Finanzbereich). Sie verkaufen das Produkt mit direkter Beratung, bevorzugt beim Kunden zuhause, und gleichzeitig machen Sie dem Kunden schmackhaft, doch ebenfalls die Produkte verkaufen zu können, denn dann bekäme er den Eigenbedarf deutlich billiger und könnte ganz nebenbei, bei freier Zeiteinteilung, Geld verdienen. Stimmt der Kunde zu, haben Sie einen Partner gewonnen und profitieren nicht nur von Ihren Verkäufen sondern auch vom Umsatz Ihres Partners. Klingt erstmal ganz einfach hat aber seine Tücken, auf die wir noch eingehen.
Wie viel passives Einkommen durch MLM erreicht werden kann, hängt in erster Linie vom persönlichen Einsatz in der Anfangsphase ab. Denn bei jeder Bestellung eines Kunden, der über einen Teilnehmer eingeht, erhält dieser eine Provision als passives Einkommen. Wer lediglich passives Einkommen erzielen möchte, um die Haushaltskasse aufzubessern, kann ebenso im MLM arbeiten wie Ehrgeizige, die eines Tages so viel verdienen möchten wie ein Manager. Denn nach oben hin ist für passives Einkommen aus dieser Vertriebsart keine Grenze gesetzt. Der große Vorteil besteht darin, dass passives Einkommen aus den Verkäufen auch dann fließt, wenn die Teilnehmer nicht aktiv auf der Suche nach neuen Kunden sind.
Typisches Merkmal für Netzwerk-Werbung ist, dass die Tätigkeit nicht näher beschrieben wird. Es wird mit Begriffen wie „Arbeit von zu Hause“, „Selbständigkeit“ und „freie Zeiteinteilung“ geworben; gleichzeitig werden sehr hohe Einkommen, z. B. „500–6000 € pro Monat“, in Aussicht gestellt. Auch in Stellenanzeigen in Printmedien, auf Flugblättern und Aufklebern wird in ähnlicher Weise für Marketing-Netzwerke geworben; hier tragen die Werber ihre Kosten jedoch selbst. Wie in herkömmlichen Vertriebsstrukturen auch werden die Umsätze zum Teil mit Druck erzielt, weshalb Netzwerk-Marketing oft in der Kritik steht. Vereinzelt wird auch Druck ausgeübt, Startinvestitionen zu tätigen und sich ein Warenlager anzulegen. Hierbei lassen sich Interessenten mitunter von Hotelveranstaltungen mit hohen Provisionsversprechen locken.
Aus Kleinanzeigen ist im Allgemeinen nicht zu erkennen, ob es sich um seriöse Angebote von Marketing-Netzwerken handelt oder um illegale Schneeballsysteme. Seriöse Unternehmen klären neue Händler über die Gegebenheiten einer selbständigen Tätigkeit nach den Bestimmungen des Handelsrechts auf. Da Netzwerk-Marketing ursprünglich in den USA entstand, werden die Händler auch im deutschsprachigen Raum teilweise als „Supervisor“, „Teamleiter“, „Director“ oder „Vice President“ bezeichnet, was firmenintern etwas über die Stellung und Umsatzgrößen der einzelnen Händler aussagen soll.
Es ist sicher nicht unmöglich mit MLM erfolgreich zu werden. Die Risiken, mit diesem Geschäftsmodell eine gesicherte Existenz aufzubauen, sind hoch. Ähnlich wie beim Franchising muss man sich an festgelegte Richtungen halten und der Kreativität bleibt wenig Spielraum. Die Einordnung in Erfolgsebenen, die der Hierarchie in einem Unternehmen entsprechen, vermittelt das Gefühl eben doch nur Vertriebsangestellter des  Unternehmens zu sein. Es ist wie eine "halbe Selbständigkeit". Sie tragen zwar das Risiko, doch eigenständig entscheiden dürfen Sie eigentlich nicht. Wenn aber genau dieses Konzept zu Ihren Vorstellungen und Ihren Lebensumständen passt und es sich um ein seriöses Unternehmen handelt, das keine horrenden Anfangsinvestitionen verlangt, kann es für Ihren Start in die Selbständigkeit eine Alternative sein.
In re Amway Corp. (1979), the Federal Trade Commission indicated that multi-level marketing was not illegal per se in the United States. However, Amway was found guilty of price fixing (by effectively requiring "independent" distributors to sell at the same fixed price) and making exaggerated income claims.[54][55] The FTC advises that multi-level marketing organizations with greater incentives for recruitment than product sales are to be viewed skeptically. The FTC also warns that the practice of getting commissions from recruiting new members is outlawed in most states as "pyramiding".[56]

Walter J. Carl stated in a 2004 Western Journal of Communication article that "MLM organizations have been described by some as cults (Butterfield, 1985),[57] pyramid schemes (Fitzpatrick & Reynolds, 1997),[58] or organizations rife with misleading, deceptive, and unethical behavior (Carter, 1999),[59] such as the questionable use of evangelical discourse to promote the business (Höpfl & Maddrell, 1996),[60] and the exploitation of personal relationships for financial gain (Fitzpatrick & Reynolds, 1997)".[58][61] In China, volunteers working to rescue people from the schemes have been physically attacked.[62]
The overwhelming majority of MLM participants (most sources estimated to be over 99.25% of all MLM distributors) participate at either an insignificant or nil net profit.[14] Indeed, the largest proportion of participants must operate at a net loss (after expenses are deducted) so that the few individuals in the uppermost level of the MLM pyramid can derive their significant earnings. Said earnings are then emphasized by the MLM company to all other participants to encourage their continued participation at a continuing financial loss.[14]

In re Amway Corp. (1979), the Federal Trade Commission indicated that multi-level marketing was not illegal per se in the United States. However, Amway was found guilty of price fixing (by effectively requiring "independent" distributors to sell at the same fixed price) and making exaggerated income claims.[54][55] The FTC advises that multi-level marketing organizations with greater incentives for recruitment than product sales are to be viewed skeptically. The FTC also warns that the practice of getting commissions from recruiting new members is outlawed in most states as "pyramiding".[56]
Eine erste Operationalisierung erfuhr das Empfehlungsgeschäft mit dem Aufkommen der großen Direktvertriebsorganisationen in den USA in den 1950er und 1960er Jahren. Während die damalige industrielle Massenproduktion einerseits im klassischen Handelsgeschäft über den Fach- und Einzelhandel ihren Absatzkanal fand, begannen einzelne Hersteller damit, ihre Produkte ohne Zwischenhandel direkt an den Endkunden mit Hilfe strukturierter, hierarchisch organisierter Vertreter weiträumig zu vermarkten.
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