↑ Global Statistical Report 2011. (PDF; 126 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) World Federation of Direct Selling Associations, 20. Juni 2012, archiviert vom Original am 28. März 2013; abgerufen am 10. März 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
Das Anwerben weiterer Partner dient im Netzwerk-Marketing dem Aufbau des eigenen Vertriebsnetzes, um am Umsatz dieser Verkäufer über vom Unternehmen zusätzlich nach bestimmten Verteilungsschlüsseln ausgeschütteten Bonuszahlungen und/oder Leistungsvergütungen zu profitieren. Eine umsatzunabhängige Vergütung aufgrund von Berufsabschlüssen oder wissenschaftlicher Arbeit und fachlichen Fähigkeiten ist nicht vorgesehen. Jeder Netzwerk-Marketing-Mitarbeiter im Konsumgüterbereich erhält also unabhängig von seinem Lebenslauf und seinen Erfahrungen zuerst den gleichen Vertrag und qualifiziert sich dann durch seine Ergebnisse für höhere Positionen im Unternehmen. Das Netzwerk-Marketing im Investitionsgütermarkt verlangt hingegen fundierte IT- und Softwarekenntnisse zur Bedienung und Auswertung der CRM-Systeme.
Im Investitionsgüterbereich wird Netzwerk-Marketing weitaus weniger offensiv, vor allem nicht in der Tiefe einer freien Handelsvertreterstruktur mit mehreren Ebenen betrieben. Das sogenannte Customer-Relationship-Management (dt. Kundenbeziehungsmanagement), welches mithilfe entsprechender CRM-Software-Systeme realisiert wird, versteht sich als Datenbankanwendung für Produkte, die eine strukturierte und gegebenenfalls automatisierte Erfassung sämtlicher Kundenkontakte, technischen Auftragsdaten, Handelsvorgänge und somit auch der Empfehlungskontakte erfordert. Diese Daten unterstützen durch ihre permanente und umfassende Verfügbarkeit die koordinierte Arbeit von verschiedenen, zumeist festangestellten Kundenberatern und ggf. Ingenieuren oder Juristen von der Planung und Vorbereitung persönlicher Kundenbesuche über die Generierung von Angebotstexten und der Verbindung mit Warenwirtschaftssystemen bis hin zu automatisierten Mailingaktionen und Provisionsabrechnung.
Bei vielen Netzwerk-Marketing-Unternehmen werden hingegen bei der Verkäuferwerbung die Möglichkeiten hoher Verdienste durch Aufbau einer eigenen Vertreter-Struktur und Provisionen durch untere Ebenen als maßgebliche Elemente dargestellt. Deshalb bewegen sich viele Netzwerk-Marketing-Unternehmen im Grenzbereich zu illegaler progressiver Kundenwerbung, ohne dass sie jedoch eindeutig dieser zugeordnet werden können.

Because of the encouraging of recruits to further recruit their competitors, some people have even gone so far as to say at best modern MLMs are nothing more than legalized pyramid schemes[13][21][22] with one stating "Multi-level marketing companies have become an accepted and legally sanctioned form of pyramid scheme in the United States"[21] while another states "Multi-Level Marketing, a form of Pyramid Scheme, is not necessarily fraudulent."[22] In October 2010 it was reported that multi-level marketing companies were being investigated by a number of state attorneys general amid allegations that salespeople were primarily paid for recruiting and that more recent recruits cannot earn anything near what early entrants do.[67] Industry critic Robert L. FitzPatrick has called multi-level marketing "the Main Street bubble" that will eventually burst.[68]
Ein gut durchdachtes Schneeballsystem wächst nur langsam, wie etwa Herz- und Schenkkreise. In dieser Art von Schneeballsystem werden keine hochwertigen Produkte oder Dienstleistungen im Direktvertrieb verkauft. Neue Vertriebspartner müssen hier eine Gebühr an denjenigen zahlen, der sie geworben hat. Bei diesem Schneeballsystem erhält oft auch derjenige, der den Werber als Vertriebspartner gewonnen hat, einen Anteil. Die neuen Mitglieder versuchen nun ihrerseits, neue Vertriebspartner zu gewinnen, um das Geld, das sie in das Schneeballsystem investiert haben, zurückzubekommen und schließlich auch Gewinn zu machen. Allerdings wird es immer schwieriger, neue Vertriebspartner für das Schneeballsystem zu gewinnen. Denn jeder neue Teilnehmer muss neue Vertriebspartner für das Schneeballsystem akquirieren.
Die Kunden können als selbständige Berater tätig sein und gleichzeitig auch die Produkte weiterverkaufen. Da fast alle Netzwerk-Marketing-Unternehmen ihren Kunden teils hohe Prämien für das Anwerben von Neukunden gewähren, ist eine Nähe zu verbotenen Schneeballsystemen gegeben. Es hängt von der genauen Ausgestaltung des Systems ab, ob die Werbung von Neukunden/-mitgliedern oder der Produktverkauf im Vordergrund steht.[3]
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