Bei einer weiteren typischen Organisationsform wird nach einem definierten Karriereplan nur ein Bruchteil der Provisionen direkt ausgeschüttet. Der Rest wird innerhalb der Organisation verteilt. Durch Erfahrung bzw. Leistungen steigen die Mitglieder in Stufen auf und erhalten einen höheren Anspruch auf Boni. Die Anzahl der Stufen variiert von Unternehmen zu Unternehmen. Bei der Ergo Pro (vormals HMI) erhält ein Einsteiger für seine Vermittlungen nur etwa ein Viertel der Vermittlungsprovision. Den überwiegenden Anteil der Vergütung verteilt die Organisation an Vertreter oberhalb der Karrierestufe des Vermittlers für die Betreuung und Einarbeitung, Bürokosten, Aus- und Fortbildung sowie Motivationsarbeit nach einem festgelegten Karriereplan.
Bei einem Schneeballsystem handelt es sich um ein Geschäftsmodell, bei dem eine stets wachsende Zahl von Teilnehmern benötigt wird, damit es funktioniert. Wer neue Teilnehmer wirbt, erhält im Schneeballsystem für diese eine Prämie, also eine Art Kopfgeld. Der Name Schneeballsystem leitet sich vom Bild eines hangabwärts rollenden Schneeballs ab, der dabei stetig anwächst. Gewinne werden in einem Schneeballsystem lediglich gemacht, wenn die Teilnehmer neue Vertriebspartner gewinnen. Ein Schneeballsystem ist also ein System im Direktvertrieb, das auf unendliches Wachstum unter endlichen Bedingungen ausgelegt ist. Das Schneeballsystem bricht daher zwangsläufig in einem überschaubaren Zeitraum zusammen, wenn keine neuen Vertriebspartner für das Schneeballsystem mehr gewonnen werden können. Systeme wie das Schneeballsystem sind deshalb mittlerweile in vielen Ländern auch verboten. Charakteristisch für ein Schneeballsystem sind folgende Kriterien:
Der Neurologe Manfred Stöhr warnt beispielsweise vor Anti-Aging-Produkten, die sowohl im Netzwerk-Marketing als auch auf diversen Teleshopping-Sendern angeboten werden, und bezeichnet Produkte wie Naturerde, Himalayasalz oder Apfelessig als weitgehend wirkungslos und reine Geschäftemacherei. Den Einsatz von Hormonen wie Testosteron oder Melatonin gegen das Altern bezeichnet er sogar als gefährlich.[18]
Die Mitarbeiter, die vielleicht sogar bereits eine Existenzgründung im Direktvertrieb ins Auge gefasst haben, werden zunächst einmal mit dem Produkt vertraut gemacht. Enorm wichtig ist, dass sich die Mitarbeiter mit dem Produkt identifizieren können. Schließlich sollen sie es nicht nur selbst nutzen, sondern auch in ihrem persönlichen Netzwerk weiterempfehlen. Statt für diesen Direktvertrieb ein neues Netzwerk aus fremden Kunden aufzubauen, sollten die Empfehlungen im Netzwerk des eigenen Freundes- und Bekanntenkreises erfolgen. Der Grund: Hier ist eine Empfehlung am wirkungsvollsten.
Auf der Suche nach der Beantwortung dieser Frage bin ich über (entschuldigen Sie den Ausdruck) soviele mistige und schlecht gemacht Seiten gestoßen, dass ich in der Tat die innerliche und persönliche Stornierung dieses Artikels in Erwägung gezogen habe. Mit dieser Entscheidung fühlte ich mich jedoch Ihnen, meine Leser und Leserinnen, gegenüber sehr schlecht, denn ich hatte stets das Gefühl, mit einigen wictigen Antworte hinter dem Berg zu halten, denn Sie sind ja hier, um diese Anworten zu erfahren und somit Ihr Problem zu lösen. Also helfe ich, wo ich kann...
Although an MLM company holds out those few top individual participants as evidence of how participation in the MLM could lead to success, the MLM business model depends on the failure of the overwhelming majority of all other participants, through the injecting of money from their own pockets, so that it can become the revenue and profit of the MLM company, of which the MLM company shares only a small proportion of it to a few individuals at the very top of the MLM participant pyramid. Participants, other than the few individuals at the top, provide nothing more than their own financial loss for the company's own profit and the profit of the top few individual participants.[16]
Eine erste Operationalisierung erfuhr das Empfehlungsgeschäft mit dem Aufkommen der großen Direktvertriebsorganisationen in den USA in den 1950er und 1960er Jahren. Während die damalige industrielle Massenproduktion einerseits im klassischen Handelsgeschäft über den Fach- und Einzelhandel ihren Absatzkanal fand, begannen einzelne Hersteller damit, ihre Produkte ohne Zwischenhandel direkt an den Endkunden mit Hilfe strukturierter, hierarchisch organisierter Vertreter weiträumig zu vermarkten.

Kritiker führen zudem an, dass Netzwerk-Marketing für Konsumgüter oft persönliche Vertrauensverhältnisse missbraucht, um zweifelhafte, unsinnige und/oder überteuerte Produkte vermarkten zu können. Die von unseriösen Unternehmen angebotenen Produkte und Dienstleistungen entsprechen häufig nicht den versprochenen Wirkungen oder wirtschaftlichen Erfolgen. Vielfach steht bei der Suggestion gesundheitlicher Wirkungen durch die von Marketing-Netzwerken angebotenen Produkte der Vorwurf der Scharlatanerie und Quacksalberei im Raum.


Die meisten MLM-Unternehmen bieten neben entsprechenden Anreizsystemen (Auto, Kreuzfahrt, Rentenversicherung etc.) Motivationsveranstaltungen. Wer so etwas mitmacht hat nur zwei Alternativen: entweder läßt man sich von der dort vorherrschenden Euphorie umgehend mitreißen oder empfindet das ganze als fehlgeschlagene Rosenmontagsfeier und geht dort nie wieder hin (sollte definitiv auch kleine vertraglich festgelegte Pflichtveranstaltung sein). 

↑ Estimated Annual Sales of U.S. Retail and Food Services Firms by Kind of Business: 1992 Through 2007 (PDF). (PDF; 19 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) U.S. Census Bureau, archiviert vom Original am 8. Mai 2009; abgerufen am 10. März 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
Je nach Branche investieren Sie in ein Starterpaket mit den wichtigsten Produkten oder in eine Produktschulung (meist im Finanzbereich). Sie verkaufen das Produkt mit direkter Beratung, bevorzugt beim Kunden zuhause, und gleichzeitig machen Sie dem Kunden schmackhaft, doch ebenfalls die Produkte verkaufen zu können, denn dann bekäme er den Eigenbedarf deutlich billiger und könnte ganz nebenbei, bei freier Zeiteinteilung, Geld verdienen. Stimmt der Kunde zu, haben Sie einen Partner gewonnen und profitieren nicht nur von Ihren Verkäufen sondern auch vom Umsatz Ihres Partners. Klingt erstmal ganz einfach hat aber seine Tücken, auf die wir noch eingehen.

It was not until August 23, 2005 that the State Council promulgated rules that dealt specifically with direct sale operation- Administration of Direct Sales (entered into effect on 1 December 2005) and the Regulations for the Prohibition of Chuanxiao (entered into effect on 1 November 2005). When direct selling is allowed, it will only be permitted under the most stringent requirements, in order to ensure the operations are not pyramid schemes, MLM, or fly-by-night operations.
Many MLM companies do generate billions of dollars in annual revenue and hundreds of millions of dollars in annual profit. However, the profits of the MLM company are accrued at the detriment to the majority of the company's constituent workforce (the MLM participants). Only some of said profit is then significantly shared with individual participants at the top of the MLM distributorship pyramid. The earnings of those top few participants is emphasized and championed at company seminars and conferences, thus creating an illusion of how one can potentially become financially successful if they become a participant in the MLM. This is then advertised by the MLM company to recruit more distributors to participate in the MLM with a false anticipation of earning margins which are in reality merely theoretical and statistically improbable.[15]
Seit 2005 gibt es in Österreich ein neues Gesetz, das von jedem potenziellen Mitarbeiter (Bsp. VFG, Vorsorge Finanzierungsgesellschaft) verlangt, sich mit der Gewerbenummer beim Kunden auszuweisen. Es ist strafbar (ab 11.000 €) auf den Markt zu gehen, ohne sich als geprüfter Versicherungskaufmann ausweisen zu können. Um die Gewerbenummer zu bekommen, muss man einen Intensivkurs und eine Prüfung bei der WK ablegen, erst dann bekommt man sein Gewerbe und darf alleine auf den Markt gehen.
Based on the results of a 2018 poll conducted with 1,049 MLM sellers, the majority (60%) earned an average of less than $100 in sales over a five year period, and 20% never made a single sale. The majority of sellers made less than 70 cents per hour.[43][44] Nearly 32 percent of those polled acquired credit card debt to finance their MLM involvement.[45]
Das Empfehlungsmarketing ist eine zwar teils aktiv geförderte und gewünschte, aber keine gelenkte Marketing-Maßnahme (virales Marketing). Eine Lenkung ist deswegen schwierig, weil die Weitergabe von Empfehlungen auf unerwarteten Kontakten von (zufriedenen) Kunden basiert. Hauptziel ist demzufolge nicht, Kunden zum Anwerben neuer Kunden zu bewegen, sondern durch überdurchschnittlich hohe Kundenzufriedenheit ein positives Image aufzubauen. Zudem ist Empfehlungsmarketing für die meisten Unternehmen nur eine Maßnahme unter vielen.
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