Die Bezeichnung der Aufbauorganisation als Netzwerk ist insofern nicht korrekt, als in einem Netzwerk die einzelnen Punkte sowohl horizontal, vertikal als auch diagonal miteinander verbunden sind und miteinander interagieren. Mit Netzwerk ist hier vielmehr die Art des Vertriebs gemeint: Der Verkauf findet zum einen über Empfehlungsmarketing statt und zum anderen im persönlichen Umfeld des Beraters. Dieser baut mit zunehmender Größe seiner Struktur ein größeres soziales Netzwerk auf, um neue Berater für sich bzw. das Unternehmen zu gewinnen. Das Vernetzungsmuster ähnelt dem Verhalten von Benutzern der sozialen Netzwerke im Internet, wie Facebook, XING, LinkedIn, MeinVZ. Potenzielle Mitglieder werden entgeltlich oder unentgeltlich von Mitgliedern „eingeladen“, der Organisation beizutreten.
CJ ENM partners with NCSoft to roll out new digital content for global market SEOUL -- CJ ENM, a leading creator and distributor of Hallyu (Korean cultural wave), has partnered with NCSoft, a major game publisher in South Korea, to set up a joint venture that would combine their capabilities to roll out new digital content targeting the global Park Sae-jin Reporter swatchsjp@ajunews.com
Wenn es bisher noch keine Stolpersteine zu entdecken gab, folgt nun noch der entscheidende Blick auf Ihre Person. Denn um im MLM wirklich erfolgreich zu sein, müssen Sie ein Verkäufer und Motivator sein. Sie müssen andere von den Produkten und dem Verdienstkonzept überzeugen und diese dann motivieren, ordentlich Umsatz zu machen. Seien Sie ehrlich zu sich selbst und prüfen Sie mit einem Berater Ihre Eignung zu dieser Tätigkeit.
Wer passives Einkommen durch diese Art von Direktvertrieb erzielen möchte, ist also weitaus mehr, als nur ein Repräsentant des Produktes sowie der Geschäftsidee. Denn er ist eingebunden in ein großes Netzwerk und baut Stück für Stück sein eigenes Netzwerk auf. Und je größer das Netzwerk ist, umso größer sind auch die Verdienstmöglichkeiten. Denn es gibt im MLM kein festes Einkommen, sondern eine leistungsbezogene Vergütung. Selbstverständlich gibt es aber auch Prämien, wenn neue Teilnehmer geworben werden und das Netzwerk deshalb weiter ausgebaut werden kann. passives Einkommen im Direktvertrieb kann also sehr schnell den Schritt zur Existenzgründung und in die Selbständigkeit bedeuten.
Die entscheidende Frage für den Direktvertrieb über Multilevel Marketing lautet: „Wie gelangt das Produkt zum jeweiligen Endkunden? Ohne dass es den Verbrauchern in Deutschland bewusst ist, nehmen sie tagtäglich am Empfehlungsmarketing über ein Netzwerk teil. Dies ist neben dem Direktvertrieb und dem Einzelhandel eine bewährte Möglichkeit, um Produkte an den Endkunden zu bringen. Deshalb spielt das Empfehlungsmarketing in den USA und in Großbritannien mittlerweile eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, neue Produkte auf dem Markt zu platzieren.
Für den Außenstehenden ist es oft schwierig, ein Schneeballsystem von einem legalen Strukturvertrieb wie Multilevel Marketing, wo der Vertrieb im Netzwerk der Vertriebspartner erfolgt, abzugrenzen. Denn der Übergang zwischen Schneeballsystem und legalem Direktvertrieb ist fließend. Ein wichtiger Aspekt für die Abgrenzung zum Schneeballsystem besteht in der Frage, ob der Kunde das Produkt auch kaufen würde, wenn er keine Provision erhalten würde, wenn er durch Empfehlungsmarketing neue Kunden oder Vertriebspartner gewinnt. Denn genau das ist charakteristisch für ein Schneeballsystem: Im Vordergrund steht im Schneeballsystem nämlich nicht das Produkt, sondern die Provision für die Gewinnung neuer Kunden und Vertriebspartner.
Gegenüber institutionellen Abnehmern, gewerblichen Kunden und Behörden gewinnt die Empfehlung vor allem deswegen eine große Bedeutung, weil Handelsadressen kaum noch als Geschäftsgeheimnis zu betrachten sind. Anders als noch in den 1970er-Jahren werden heute Adressverzeichnisse auf CD und im Internet verbreitet. Die Folge ist eine sehr hohe Kontaktzahl in Richtung gewerblicher bzw. freiberuflicher und behördlicher Entscheidungsträger, die ihrerseits wiederum als Gegenmaßnahme hohe Anstrengungen unternehmen, um unerwünschte Kontaktversuche abzublocken.

In der Wissenschaft wird das Thema nur geringfügig beleuchtet: An der Uni Münster existiert das Institut für Handelsmanagement und Netzwerkmarketing unter der Leitung von Dieter Ahlert.[7] Claudia Groß[8] verfasste 2008 eine Dissertation mit dem Titel Multi-Level-Marketing – Identität und Ideologie im Network-Marketing, deren Ergebnisse im Netz präsentiert werden.[9] Weitere Publikationen zu dem Thema siehe im Abschnitt Literatur.

Netzwerk-Marketing-Inserate in den Stellenanzeigen-Newsgroups de.markt.arbeit, sowie wütende Diskussionen und Kommentare zwischen den Anzeigen waren der Grund, warum diese Anzeigen-Newsgroups 1998 in moderierte Newsgroups umgewandelt werden mussten und dort explizit Anzeigen verboten wurden, die an Zahlungen des Arbeit- oder Auftragnehmers an den Arbeit- oder Auftraggeber gekoppelt sind.


Eine erste Operationalisierung erfuhr das Empfehlungsgeschäft mit dem Aufkommen der großen Direktvertriebsorganisationen in den USA in den 1950er und 1960er Jahren. Während die damalige industrielle Massenproduktion einerseits im klassischen Handelsgeschäft über den Fach- und Einzelhandel ihren Absatzkanal fand, begannen einzelne Hersteller damit, ihre Produkte ohne Zwischenhandel direkt an den Endkunden mit Hilfe strukturierter, hierarchisch organisierter Vertreter weiträumig zu vermarkten.
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