Bei einer weiteren typischen Organisationsform wird nach einem definierten Karriereplan nur ein Bruchteil der Provisionen direkt ausgeschüttet. Der Rest wird innerhalb der Organisation verteilt. Durch Erfahrung bzw. Leistungen steigen die Mitglieder in Stufen auf und erhalten einen höheren Anspruch auf Boni. Die Anzahl der Stufen variiert von Unternehmen zu Unternehmen. Bei der Ergo Pro (vormals HMI) erhält ein Einsteiger für seine Vermittlungen nur etwa ein Viertel der Vermittlungsprovision. Den überwiegenden Anteil der Vergütung verteilt die Organisation an Vertreter oberhalb der Karrierestufe des Vermittlers für die Betreuung und Einarbeitung, Bürokosten, Aus- und Fortbildung sowie Motivationsarbeit nach einem festgelegten Karriereplan.
Der Neurologe Manfred Stöhr warnt beispielsweise vor Anti-Aging-Produkten, die sowohl im Netzwerk-Marketing als auch auf diversen Teleshopping-Sendern angeboten werden, und bezeichnet Produkte wie Naturerde, Himalayasalz oder Apfelessig als weitgehend wirkungslos und reine Geschäftemacherei. Den Einsatz von Hormonen wie Testosteron oder Melatonin gegen das Altern bezeichnet er sogar als gefährlich.[18]
Because of the encouraging of recruits to further recruit their competitors, some people have even gone so far as to say at best modern MLMs are nothing more than legalized pyramid schemes[13][21][22] with one stating "Multi-level marketing companies have become an accepted and legally sanctioned form of pyramid scheme in the United States"[21] while another states "Multi-Level Marketing, a form of Pyramid Scheme, is not necessarily fraudulent."[22] In October 2010 it was reported that multi-level marketing companies were being investigated by a number of state attorneys general amid allegations that salespeople were primarily paid for recruiting and that more recent recruits cannot earn anything near what early entrants do.[67] Industry critic Robert L. FitzPatrick has called multi-level marketing "the Main Street bubble" that will eventually burst.[68]
Es ist sicher nicht unmöglich mit MLM erfolgreich zu werden. Die Risiken, mit diesem Geschäftsmodell eine gesicherte Existenz aufzubauen, sind hoch. Ähnlich wie beim Franchising muss man sich an festgelegte Richtungen halten und der Kreativität bleibt wenig Spielraum. Die Einordnung in Erfolgsebenen, die der Hierarchie in einem Unternehmen entsprechen, vermittelt das Gefühl eben doch nur Vertriebsangestellter des  Unternehmens zu sein. Es ist wie eine "halbe Selbständigkeit". Sie tragen zwar das Risiko, doch eigenständig entscheiden dürfen Sie eigentlich nicht. Wenn aber genau dieses Konzept zu Ihren Vorstellungen und Ihren Lebensumständen passt und es sich um ein seriöses Unternehmen handelt, das keine horrenden Anfangsinvestitionen verlangt, kann es für Ihren Start in die Selbständigkeit eine Alternative sein.
Zugleich wurden der Direktvertrieb und das Empfehlungsmarketing im persönlichen Netzwerk in den USA erfunden. Denn als die Wirtschaft in den 1930er und 1940er Jahren darnieder lag, suchte man neue Wege für den wirtschaftlichen Wiederaufstieg. Schnell fand man heraus, welch wichtige Rolle Kaufempfehlungen aus dem persönlichen Netzwerk für die Kaufentscheidung spielen. Denn wer die Wahl hat, bevorzugt ein Produkt, das ihm aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis empfohlen wurde, statt zu einem unbekannten zu greifen. Diese Tatsache bildete die Grundlage für das Empfehlungsmarketing des MLM – und für die Mitarbeiter bedeutet die Teilnahme an dieser Form von Direktmarketing einen ersten Schritt in die Selbständigkeit und ein gutes passives Einkommen.
Zugleich wurden der Direktvertrieb und das Empfehlungsmarketing im persönlichen Netzwerk in den USA erfunden. Denn als die Wirtschaft in den 1930er und 1940er Jahren darnieder lag, suchte man neue Wege für den wirtschaftlichen Wiederaufstieg. Schnell fand man heraus, welch wichtige Rolle Kaufempfehlungen aus dem persönlichen Netzwerk für die Kaufentscheidung spielen. Denn wer die Wahl hat, bevorzugt ein Produkt, das ihm aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis empfohlen wurde, statt zu einem unbekannten zu greifen. Diese Tatsache bildete die Grundlage für das Empfehlungsmarketing des MLM – und für die Mitarbeiter bedeutet die Teilnahme an dieser Form von Direktmarketing einen ersten Schritt in die Selbständigkeit und ein gutes passives Einkommen.

Aufgrund oft nicht vorhandener Kenntnisse in Kundenbehandlung, Unternehmensführung, Verkauf, Verkaufstechnik und Mitarbeiterführung sowie mangelnder Schulung, Einarbeitung seitens des Sponsors/Unternehmens, mangelndem eigenen Antrieb des Mitarbeiters, aber auch aus Gründen, die in der Abschöpfungsstrategie dieses Vertriebssystems liegen, ist die Fluktuation in Marketing-Netzwerken generell hoch. Die damit verbundenen Risiken verbleiben beim selbständigen Mitarbeiter.


Der Neurologe Manfred Stöhr warnt beispielsweise vor Anti-Aging-Produkten, die sowohl im Netzwerk-Marketing als auch auf diversen Teleshopping-Sendern angeboten werden, und bezeichnet Produkte wie Naturerde, Himalayasalz oder Apfelessig als weitgehend wirkungslos und reine Geschäftemacherei. Den Einsatz von Hormonen wie Testosteron oder Melatonin gegen das Altern bezeichnet er sogar als gefährlich.[18]

Weiterhin bieten CRM-Systeme der Vertriebsleitung und dem Management die Möglichkeit, den Empfehlungsgrad einzelner Kunden zu überwachen und zu optimieren. Diese insbesondere im Investitionsgütervertrieb geläufige Erfassung dient auch der Bewertung der Kunden, da gute Empfehlungsgeber als sogenannte Multiplikatoren auch mit geringen Umsätzen oder Deckungsbeiträgen durchaus sehr relevant sein können (siehe: Kundenwert). So wird die Bewertung der Leistungsfähigkeit des einzelnen Vertriebsmitarbeiters mit eingeschlossen und kann auch als Grundlage einer leistungsabhängigen Bezahlung hinzugezogen werden.


Teilnehmer, die mehr als nur passives Einkommen erzielen wollen, müssen in jedem Fall professionell und strategisch vorgehen. Ein wichtiger Faktor dafür, dass passives Einkommen zum Haupterwerb werden kann, ist ein Businessplan, in dem die unternehmerischen Ziele festgehalten werden. Das gilt insbesondere, wenn der Direktvertrieb auch Auslandsgeschäfte umfasst. Und Auslandsgeschäfte sind im MLM nicht einmal so selten, wie mancher vielleicht glaubt. Gerade im grenznahen Gebiet zu Frankreich, Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich und der Schweiz existieren viele grenzüberschreitende Kontakte. Und kaum jemand, der im Direktvertrieb seine Existenz aufbauen möchte, wird auf passives Einkommen verzichten wollen, das durch diese Auslandsgeschäfte erzielt werden kann. Deshalb müssen im Businessplan auch eventuelle Kosten für Zoll und Ähnliches berücksichtigt werden.

Die persönliche Empfehlung stellte ursprünglich einen strategischen Kostenvorteil dar, da die landesweite teure Werbung eingespart wurde. Dieser Vorteil ist mit der Zeit zusehends verlorengegangen, insbesondere beim Network-Marketing, das wegen der sehr großen Anzahl selbständiger Berater mittlerweile zu einer kostspieligen Vertriebsform geworden ist.


The Direct Selling Association (DSA), a lobbying group for the MLM industry, reported that in 1990 only 25% of DSA members used the MLM business model. By 1999, this had grown to 77.3%.[28] By 2009, 94.2% of DSA members were using MLM, accounting for 99.6% of sellers, and 97.1% of sales.[29] Companies such as Avon, Electrolux, Tupperware, and Kirby were all originally single-level marketing companies, using that traditional and uncontroversial direct selling business model (distinct from MLM) to sell their goods. However, they later introduced multi-level compensation plans, becoming MLMs.[25] The DSA has approximately 200 members[30] while it is estimated there are over 1,000 firms using multi-level marketing in the United States alone.[31]
It was not until August 23, 2005 that the State Council promulgated rules that dealt specifically with direct sale operation- Administration of Direct Sales (entered into effect on 1 December 2005) and the Regulations for the Prohibition of Chuanxiao (entered into effect on 1 November 2005). When direct selling is allowed, it will only be permitted under the most stringent requirements, in order to ensure the operations are not pyramid schemes, MLM, or fly-by-night operations.
"Network marketing" and "multi-level marketing" (MLM) have been described by author Dominique Xardel as being synonymous, with it being a type of direct selling.[8] Some sources emphasize that multi-level marketing is merely one form of direct selling, rather than being direct selling.[25][26] Other terms that are sometimes used to describe multi-level marketing include "word-of-mouth marketing", "interactive distribution", and "relationship marketing". Critics have argued that the use of these and other different terms and "buzzwords" is an effort to distinguish multi-level marketing from illegal Ponzi schemes, chain letters, and consumer fraud scams.[27]

Aufgrund oft nicht vorhandener Kenntnisse in Kundenbehandlung, Unternehmensführung, Verkauf, Verkaufstechnik und Mitarbeiterführung sowie mangelnder Schulung, Einarbeitung seitens des Sponsors/Unternehmens, mangelndem eigenen Antrieb des Mitarbeiters, aber auch aus Gründen, die in der Abschöpfungsstrategie dieses Vertriebssystems liegen, ist die Fluktuation in Marketing-Netzwerken generell hoch. Die damit verbundenen Risiken verbleiben beim selbständigen Mitarbeiter.
Der absolute Provisionsanteil pro Umsatzanteil nimmt jedoch in der Regel nach oben hin innerhalb der Struktur ab. Die kumulierte Gesamtprovision steigt hingegen mit der Zahl direkt oder indirekt angeworbener Verkäufer über die einzelnen Stufen erheblich an. Die Beteiligten erhalten prinzipiell keine Gehälter oder vergleichbare feste, erfolgsunabhängige Zahlungen.

Anders als bei einem Unternehmen mit festangestellten Mitarbeitern, das Gehälter zahlt und insofern durch Anstellung ungeeigneter, erfolgloser Mitarbeiter Verluste erleiden könnte, ergibt sich für ein Netzwerk-Marketing-Unternehmen kein solches Risiko. Es ist mit keinerlei finanziellem Risiko verbunden, wenn zusätzlich zu den erfolgreichen Geschäftspartnern auch solche angeworben werden, die scheitern. Personen, die in einem Marketing-Netzwerk als Händler oder Handelsvertreter tätig sind, tragen das unternehmerische Risiko alleine und erzielen ausschließlich Provisionen und Gewinne aus ihrer Handelsspanne sowie Provisionen aus ihrer Downline.


Eine Gebühr, im Franchise-Network auch Lizenzgebühr genannt, fällt – im Gegensatz zur Einschreibegebühr (auch Registrierungs- oder Aktivierungsgebühr genannt) – bei einigen Netzwerk-Marketing-Unternehmen jährlich an. Sie wird von manchen Vertrieben für die Verwaltungskosten für einen Vertriebspartner erhoben. Darunter fällt beispielsweise eine Provisionsabrechnung oder auch ein eigener Internetauftritt.
In der Wissenschaft wird das Thema nur geringfügig beleuchtet: An der Uni Münster existiert das Institut für Handelsmanagement und Netzwerkmarketing unter der Leitung von Dieter Ahlert.[7] Claudia Groß[8] verfasste 2008 eine Dissertation mit dem Titel Multi-Level-Marketing – Identität und Ideologie im Network-Marketing, deren Ergebnisse im Netz präsentiert werden.[9] Weitere Publikationen zu dem Thema siehe im Abschnitt Literatur.
×