In der Wissenschaft wird das Thema nur geringfügig beleuchtet: An der Uni Münster existiert das Institut für Handelsmanagement und Netzwerkmarketing unter der Leitung von Dieter Ahlert.[7] Claudia Groß[8] verfasste 2008 eine Dissertation mit dem Titel Multi-Level-Marketing – Identität und Ideologie im Network-Marketing, deren Ergebnisse im Netz präsentiert werden.[9] Weitere Publikationen zu dem Thema siehe im Abschnitt Literatur.
Kritiker führen zudem an, dass Netzwerk-Marketing für Konsumgüter oft persönliche Vertrauensverhältnisse missbraucht, um zweifelhafte, unsinnige und/oder überteuerte Produkte vermarkten zu können. Die von unseriösen Unternehmen angebotenen Produkte und Dienstleistungen entsprechen häufig nicht den versprochenen Wirkungen oder wirtschaftlichen Erfolgen. Vielfach steht bei der Suggestion gesundheitlicher Wirkungen durch die von Marketing-Netzwerken angebotenen Produkte der Vorwurf der Scharlatanerie und Quacksalberei im Raum.

Es gibt Unmengen an MLM Firmen, Konzernen und den Leuten, die es werden wollen oder bereits fest daran glauben, dass sie es schon sind. Aber nicht jeder Webseite zählt mit den Produkten in den Bereich Multilevelmarketing. Oft sind nur Unwissende auf einfache Partnerprogramme im Internet hereingefallen und denken nun, sie spielen im Networkmarketing mit. Sie merken gar nicht, dass sie nur Mittel zum Zweck für andere, darüber liegende Firmen geworden sind. Prüfen Sie also ganz genau, mit wem Sie es zu tun haben und vor allem ob es sich wirklich um eine MLM Firma handelt. Wenn Sie nicht wissen, ob ein Angebot seriös oder eher dubios ist, können Sie gern in die Gründerlexikon Facebook Gruppe kommen und uns dort um Hilfe bitten. Wir sind mehr als 19.000 Unternehmer.


Much has been made of the personal, or internal, consumption issue in recent years. In fact, the amount of internal consumption in any multi-level compensation business does not determine whether or not the FTC will consider the plan a pyramid scheme. The critical question for the FTC is whether the revenues that primarily support the commissions paid to all participants are generated from purchases of goods and services that are not simply incidental to the purchase of the right to participate in a money-making venture.[53]
5Linx ACN Inc. Alticor Ambit Energy Amsoil Amway Arbonne International Avon Products BioPerformance Blyth, Inc. BWW Crowd Sourcing International Cutco Discount Home Shoppers' Club DXN Eqology Forever Living Products FreeLife Fuel Freedom International Grupo Omnilife Herbalife Nutrition Isagenix Mary Kay LegalShield The Longaberger Company LuLaRoe Lyoness Mannatech Market America Medifast Modi Enterprises Monat Juice Plus AKA National Safety Associates Neal's Yard Remedies North American Power Ong Kean Swan Oriflame Pampered Chef Primerica Qnet Rodan + Fields Scentsy Scentura SeneGence Shaklee Southwestern Advantage Stream Energy Success University Telecom Plus Tiens Group Usborne Publishing Vector Marketing ViSalus World Financial Group YTB International
Unabhängig von der Qualität der Produkte oder der Beratung, erscheint es einigen Kritikern fragwürdig, persönliche Kontakte gezielt zur Gewinnerzielung zu verwenden. Der Einfluss auf die sozialen Beziehungen ist erheblich. Familienmitglieder, Freunde und Bekannte werden ungefragt mit Angeboten und Werbung angesprochen, bei denen sie auf Grund der persönlichen Beziehung oftmals keine der sonst eingesetzten Abwehrmechanismen anwenden. Dies begründet den Mehrwert und Erfolg der Vertriebsform, kann aber als moralisch zweifelhaft beurteilt werden. Nicht selten wenden sich Bekannte und Freunde von Netzwerk-Vertretern ab, um der ungewollten Werbung zu entgehen.
In dieser Zeit entstanden zwei ähnliche aber dennoch klar unterschiedliche Vertriebsformen, die sich später auch ganz unterschiedlich weiterentwickelt haben. Zum einen der Direktvertrieb, bei dem ein Unternehmen mit dem Einsatz eigener Außendienst-Mitarbeiter seine Produkte den Kunden vorführte und verkaufte. Zum anderen das Network-Marketing, bei dem ein Unternehmen seinen Kunden einen Marketingplan bot, in dem sich diese als selbständige Berater betätigen und die Produkte selbst weiterverkaufen konnten. Als Pionier und Vorbild im Direktvertrieb gilt Vorwerk. Als Pionier im Network-Marketing hingegen gilt Amway.
The overwhelming majority of MLM participants (most sources estimated to be over 99.25% of all MLM distributors) participate at either an insignificant or nil net profit.[14] Indeed, the largest proportion of participants must operate at a net loss (after expenses are deducted) so that the few individuals in the uppermost level of the MLM pyramid can derive their significant earnings. Said earnings are then emphasized by the MLM company to all other participants to encourage their continued participation at a continuing financial loss.[14]

Das Anwerben weiterer Partner dient im Netzwerk-Marketing dem Aufbau des eigenen Vertriebsnetzes, um am Umsatz dieser Verkäufer über vom Unternehmen zusätzlich nach bestimmten Verteilungsschlüsseln ausgeschütteten Bonuszahlungen und/oder Leistungsvergütungen zu profitieren. Eine umsatzunabhängige Vergütung aufgrund von Berufsabschlüssen oder wissenschaftlicher Arbeit und fachlichen Fähigkeiten ist nicht vorgesehen. Jeder Netzwerk-Marketing-Mitarbeiter im Konsumgüterbereich erhält also unabhängig von seinem Lebenslauf und seinen Erfahrungen zuerst den gleichen Vertrag und qualifiziert sich dann durch seine Ergebnisse für höhere Positionen im Unternehmen. Das Netzwerk-Marketing im Investitionsgütermarkt verlangt hingegen fundierte IT- und Softwarekenntnisse zur Bedienung und Auswertung der CRM-Systeme.
Unternehmen im Netzwerk-Marketing weisen potenzielle Geschäftspartner oft nicht auf die Gefahr der Marktsättigung hin. Es wird häufig der Eindruck erweckt, jede weitere Ebene der Downline würde genug Menschen vorfinden, die das entsprechende Produkt kaufen möchten. Bei exponentiell steigender Verkäuferzahl kann eine Sättigung schnell erreicht sein (Parallele zum illegalen Schneeballsystem). Neueinsteiger treffen schnell an die Grenze der Marktsättigung, wenn das private Umfeld ausgeschöpft ist.
Many MLM companies do generate billions of dollars in annual revenue and hundreds of millions of dollars in annual profit. However, the profits of the MLM company are accrued at the detriment to the majority of the company's constituent workforce (the MLM participants). Only some of said profit is then significantly shared with individual participants at the top of the MLM distributorship pyramid. The earnings of those top few participants is emphasized and championed at company seminars and conferences, thus creating an illusion of how one can potentially become financially successful if they become a participant in the MLM. This is then advertised by the MLM company to recruit more distributors to participate in the MLM with a false anticipation of earning margins which are in reality merely theoretical and statistically improbable.[15]

Je nach Branche investieren Sie in ein Starterpaket mit den wichtigsten Produkten oder in eine Produktschulung (meist im Finanzbereich). Sie verkaufen das Produkt mit direkter Beratung, bevorzugt beim Kunden zuhause, und gleichzeitig machen Sie dem Kunden schmackhaft, doch ebenfalls die Produkte verkaufen zu können, denn dann bekäme er den Eigenbedarf deutlich billiger und könnte ganz nebenbei, bei freier Zeiteinteilung, Geld verdienen. Stimmt der Kunde zu, haben Sie einen Partner gewonnen und profitieren nicht nur von Ihren Verkäufen sondern auch vom Umsatz Ihres Partners. Klingt erstmal ganz einfach hat aber seine Tücken, auf die wir noch eingehen.

The Federal Trade Commission warns "Not all multilevel marketing plans are legitimate. Some are pyramid schemes. It's best not to get involved in plans where the money you make is based primarily on the number of distributors you recruit and your sales to them, rather than on your sales to people outside the plan who intend to use the products."[23]
In die Kritik geraten ist auch das System Tupper. Allein durch ihre Verkaufserfolge rutschen die Frauen zum Teil ungewollt in eine Führungsposition - ohne kaufmännische Kenntnisse oder Eigenkapital - und  tragen das unternehmerische Risiko. Das endet dann oft in der kompletten Verschuldung. Den Filmbeitrag dazu "Die Story im Ersten: System Tupperware" gibt es in der Mediathek der ARD. (Video nur bis 15.07.2014 verfügbar)
Ein weitere Punkt, der immer sehr kritisch beäugt wird, ist der Pyramideneffekt: Je höher man in der Hierarchie steigt, desto weniger muss man sich für seinen Verdienst anstrengen, da es durch die weitergereichten Provisionen zum sogenannten Selbstläufereffekt kommt. Man muss nicht mehr selbst verkaufen, sondern nur noch motivieren. Es gibt sogar gesetzliche Regelungen, die solche Geschäftspraktiken unterbinden sollen (in Deutschland: § 16 (2) UWG). Es handelt sich dabei jedoch um eine Grauzone. Ein vehementer Kritiker des MLM war Harry Zingel (gest. 2009), dessen Ausführungen das Gründerlexikon in der Serie "Multilevelmarketing" veröffentlicht hat.
Die Kunden können als selbständige Berater tätig sein und gleichzeitig auch die Produkte weiterverkaufen. Da fast alle Netzwerk-Marketing-Unternehmen ihren Kunden teils hohe Prämien für das Anwerben von Neukunden gewähren, ist eine Nähe zu verbotenen Schneeballsystemen gegeben. Es hängt von der genauen Ausgestaltung des Systems ab, ob die Werbung von Neukunden/-mitgliedern oder der Produktverkauf im Vordergrund steht.[3]
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