Der Neurologe Manfred Stöhr warnt beispielsweise vor Anti-Aging-Produkten, die sowohl im Netzwerk-Marketing als auch auf diversen Teleshopping-Sendern angeboten werden, und bezeichnet Produkte wie Naturerde, Himalayasalz oder Apfelessig als weitgehend wirkungslos und reine Geschäftemacherei. Den Einsatz von Hormonen wie Testosteron oder Melatonin gegen das Altern bezeichnet er sogar als gefährlich.[18]
In die Kritik geraten ist auch das System Tupper. Allein durch ihre Verkaufserfolge rutschen die Frauen zum Teil ungewollt in eine Führungsposition - ohne kaufmännische Kenntnisse oder Eigenkapital - und  tragen das unternehmerische Risiko. Das endet dann oft in der kompletten Verschuldung. Den Filmbeitrag dazu "Die Story im Ersten: System Tupperware" gibt es in der Mediathek der ARD. (Video nur bis 15.07.2014 verfügbar)
Typisches Merkmal für Netzwerk-Werbung ist, dass die Tätigkeit nicht näher beschrieben wird. Es wird mit Begriffen wie „Arbeit von zu Hause“, „Selbständigkeit“ und „freie Zeiteinteilung“ geworben; gleichzeitig werden sehr hohe Einkommen, z. B. „500–6000 € pro Monat“, in Aussicht gestellt. Auch in Stellenanzeigen in Printmedien, auf Flugblättern und Aufklebern wird in ähnlicher Weise für Marketing-Netzwerke geworben; hier tragen die Werber ihre Kosten jedoch selbst. Wie in herkömmlichen Vertriebsstrukturen auch werden die Umsätze zum Teil mit Druck erzielt, weshalb Netzwerk-Marketing oft in der Kritik steht. Vereinzelt wird auch Druck ausgeübt, Startinvestitionen zu tätigen und sich ein Warenlager anzulegen. Hierbei lassen sich Interessenten mitunter von Hotelveranstaltungen mit hohen Provisionsversprechen locken.

Anders als bei einem Unternehmen mit festangestellten Mitarbeitern, das Gehälter zahlt und insofern durch Anstellung ungeeigneter, erfolgloser Mitarbeiter Verluste erleiden könnte, ergibt sich für ein Netzwerk-Marketing-Unternehmen kein solches Risiko. Es ist mit keinerlei finanziellem Risiko verbunden, wenn zusätzlich zu den erfolgreichen Geschäftspartnern auch solche angeworben werden, die scheitern. Personen, die in einem Marketing-Netzwerk als Händler oder Handelsvertreter tätig sind, tragen das unternehmerische Risiko alleine und erzielen ausschließlich Provisionen und Gewinne aus ihrer Handelsspanne sowie Provisionen aus ihrer Downline.
It was not until August 23, 2005 that the State Council promulgated rules that dealt specifically with direct sale operation- Administration of Direct Sales (entered into effect on 1 December 2005) and the Regulations for the Prohibition of Chuanxiao (entered into effect on 1 November 2005). When direct selling is allowed, it will only be permitted under the most stringent requirements, in order to ensure the operations are not pyramid schemes, MLM, or fly-by-night operations.
Glaubt man den Versprechungen, ist mit MLM reich werden ein Kinderspiel. Und es gibt tatsächlich viele Menschen bei denen das geklappt hat. Nun definiert "reich" jeder für sich auf andere Weise, sagen wir also, viele haben Erfolg damit . Auch in meinem eigenen Bekanntenkreis habe ich positive Beispiele, sei es im Bereich Tupper aber auch im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel und Kosmetik. Eines haben diese Menschen alle gemeinsam. Sie sind von Natur aus sehr aufgeschlossen und haben ein sehr überzeugendes Wesen, ohne dabei aufdringlich und penetrant zu sein. Außerdem sind sie grundehrlich - wenn sie von Produkten aus ihrer Palette nicht ganz überzeugt sind, dann sagen sie es auch. Seriöse MLM Anbieter akzeptieren so etwas, bei anderen führt das schnell zum Ausschluss aus dem Unternehmen. Talent spielt bei der ganzen Sache eine große Rolle. Nichts kommt beim Kunden schlimmer an, als gestelzt klingende, auswendig gelernte Phrasen aus dem Seminar für Verkaufstaktik. Wer keine starke Persönlichkeit ist und mit mangelndem Selbstvertrauen ausgestattet ist, läuft schnell Gefahr, durch die Erwartungshaltung der höheren Hierarchien und das ständige öffentliche Vergleichen von Erfolgen und Misserfolgen unter immensen Druck zu geraten.
The overwhelming majority of MLM participants (most sources estimated to be over 99.25% of all MLM distributors) participate at either an insignificant or nil net profit.[14] Indeed, the largest proportion of participants must operate at a net loss (after expenses are deducted) so that the few individuals in the uppermost level of the MLM pyramid can derive their significant earnings. Said earnings are then emphasized by the MLM company to all other participants to encourage their continued participation at a continuing financial loss.[14]
In an October 15, 2010 article, it was stated that documents of a MLM called Fortune Hi-Tech Marketing reveal that 30 percent of its representatives make no money and that 54 percent of the remaining 70 percent only make $93 a month, before costs. Fortune was under investigation by the Attorneys General of Texas, Kentucky, North Dakota, and North Carolina with Missouri, South Carolina, Illinois, and Florida following up complaints against the company.[40] The FTC eventually stated that Fortune Hi-Tech Marketing was a pyramid scheme and that checks totaling more than $3.7 million were being mailed to the victims.[41]
Gegenüber institutionellen Abnehmern, gewerblichen Kunden und Behörden gewinnt die Empfehlung vor allem deswegen eine große Bedeutung, weil Handelsadressen kaum noch als Geschäftsgeheimnis zu betrachten sind. Anders als noch in den 1970er-Jahren werden heute Adressverzeichnisse auf CD und im Internet verbreitet. Die Folge ist eine sehr hohe Kontaktzahl in Richtung gewerblicher bzw. freiberuflicher und behördlicher Entscheidungsträger, die ihrerseits wiederum als Gegenmaßnahme hohe Anstrengungen unternehmen, um unerwünschte Kontaktversuche abzublocken.

Multi-level marketing (simplified Chinese: 传销; traditional Chinese: 傳銷; pinyin: chuán xiāo; lit. 'spread selling') was first introduced to mainland China by American, Taiwanese, and Japanese companies following the Chinese economic reform of 1978. This rise in multi-level marketing's popularity coincided with economic uncertainty and a new shift towards individual consumerism. Multi-level marketing was banned on the mainland by the government in 1998, citing social, economic, and taxation issues.[47] Further regulation "Prohibition of Chuanxiao" (where MLM is a type of Chuanxiao was enacted in 2005, clause 3 of Chapter 2 of the regulation states having downlines is illegal).[12] O'Regan wrote 'With this regulation China makes clear that while Direct Sales is permitted in the mainland, Multi-Level Marketing is not'.[11]
Die Organisationsstruktur des Netzwerk-Marketings ähnelt grafisch einer Pyramide mit einer nach oben abnehmenden Anzahl von Netzwerkmitgliedern (vermittelnde Kunden bzw. Geschäftspartner). Hauptunterschiede zu klassischen Unternehmen sind die im Netzwerk-Marketing flachen Hierarchien, da die übergeordneten Netzwerkmitglieder keine formale Weisungsbefugnis besitzen. Allerdings weisen Unternehmen oft weniger Hierarchieebenen auf.
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