Das Hagebuttenöl ist auch als Wildrosenöl bekannt und gilt als eines der stärksten Haut-Regenerationsöle. Das hängt mit dem hohen Anteil an LInolsäure, Alpha-Linolensäure und Ölsäure zusammen. Auch mit der Besonderheit, dass sich im Öl die Transretinolsäure, eine Vorstufe des Vitamin A befindet. Die Transretinolsäure unterstützt die Hauterneuerung und den Kollagenaufbau der Haut. Hagebuttenöl wird auch zur unterstützenden Nachbehandlung von Verbrennungen und Narben eingesetzt. In der Kombination mit Nachtkerzenöl ist es ein intensives, hautbarrierestärkendes und aufbauendes Hautöl. Hagebuttenöl ist allerdings recht instabil und hat nur eine geringe Haltbarkeit von ca. 3 Monaten. Das Öl sollte in jedem Fall im Kühlschrank aufbewahrt werden. Hagebutten- oder Wildrosenöl ist auch als Anti-Aging-Öl beliebt.
Dazu gehören äußere Umwelteinflüsse, Stress sowie daraus resultierenden hormonelle Schwankungen. Doch nicht nur das – auch unsere Ernährung kann die Bildung von Mitessern und Pickeln begünstigen. Wir erklären, in welchem Zusammenhang unsere Haut mit unserem Essverhalten steht, welche Lebensmittel Entzündungen begünstigen – und wie Sie Ihre Ernährung so umstellen können, dass Ihre Haut nicht weiter darunter leidet. (6 Tipps, die bei Pickel wirklich helfen)
Make-Up sollte sorgfältig ausgewählt werden. Dabei ist auf die Hautbeschaffenheit und die individuelle Verträglichkeit zu achten. Hierbei empfiehlt es sich, mehrere Produkte auszuprobieren und bei besonderen Problemen die Empfehlung des Hautarztes einzuholen. Das größte Problem bei Make-Up in Bezug auf Schuppenbildung ist, dass manche Make-Ups die Haut besonders austrocknen. Hier kann es helfen, wenn anstatt des Make-Ups eine deckende Tagescreme angewandt wird. Diese hat zwar nicht so viel Deckkraft wie das Make-Up, spendet der Haut aber mehr Feuchtigkeit und verstopft nicht die Poren. Dadurch entstehen auch weniger Pickel.
Ein anderer Grund für schuppende Haut kann ein Hautpilz sein (Mykose). Der Pilz kann prinzipiell überall vorkommen, manifestiert sich aber meistens in warmen, feuchten Gebieten der Haut. Dazu zählen der Intimbereich, Hautfalten und die Achselhöhle. Hier ist die Therapie der Wahl ein pilztötendes Mittel (Antimykotikum). Frei verkäuflich ist das Canesten®, bei starken Pilzbefall sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden.
In der Lederhaut, medizinisch Dermis, liegen die Talgdrüsen. Sie produzieren kontinuierlich ein Gemisch aus Fettstoffen, den Talg. Der Talg besteht aus Triglyzeriden, Fettsäuren, Wachsen und Cholesterin sowie Proteinen, wobei die genaue Zusammensetzung individuell unterschiedlich ist. Deshalb ist auch der Fettigkeitsgrad der Haut von Mensch zu Mensch verschieden. Aufgabe des Talgs ist es, die Hautoberfläche zu fetten und so zu verhindern, dass sie austrocknet. Zudem schützt der Talg die Haut vor äußeren Einflüssen und dem Eindringen von Krankheitserregern.  
Fettige Haut hat leider oft mit Pickeln und Mitessern zu kämpfen. Oft scheint sie fettig glänzend und großporig. Vorsicht bei der Reinigung: Werden die Hautunreinheiten mit aggressiven Reinigungsprodukten bekämpft (die viel Alkohol oder grobe Peelingkörner enthalten), werden sie damit meistens noch verschlimmert. Bei der Pflege sollte man spezielle Produkte für fettige Haut verwenden, die es schaffen, die Talgproduktion sanft zu regulieren und den Fettglanz mattieren.

Schuppiger Haut lässt sich mit verschiedenen Hausmitteln entgegenwirken. Zunächst sollten die möglichen Auslöser gefunden und behoben werden. Ein trockenes oder feuchtes Raumklima kann ebenso für Schuppen verantwortlich sein wie bestimmte Medikamente, aggressive Hautpflegeprodukte oder ein Nährstoffmangel. Womöglich liegt der schuppigen Haut auch ein Wassermangel zugrunde, der sich durch ausreichend Flüssigkeit ausgleichen lässt.


Wenn die Haut plötzlich Trockenzonen bildet, sind Schüppchen meist der nächste Schritt. Aber warum kommt unsere Dermis auf einmal auf solche Ideen? Die Haut erneuert sich durchschnittlich in einem Prozess, der (je nach Alter) 28 Tage dauert. Durch die Bildung neuer Zellen in der untersten Schicht der Oberhaut werden die Zellen, die darüber liegen, nach oben geschoben. Sie vertrocknen langsam, verhornen und dringen an die Oberfläche der Haut als Schuppen. Gemein: Je älter man ist, desto langsamer findet der Prozess der Hauterneuerung statt und desto trockener wird die Haut insgesamt. 

Diese lästigen Begleiterscheinungen fettiger Haut entstehen, wenn einzelne Talgdrüsen aufgrund der Überproduktion verstopfen. Dann kann der Talg nicht mehr abfließen, was zu einer vermehrten Ansiedlung hauteigener Bakterien führt. Die Mikroorganismen zersetzen den Talg, wobei freie Fettsäuren entstehen. Diese lösen wiederum Entzündungen aus, die sich in Form von Mitessern und Pickeln manifestieren. Im schlimmsten Fall bildet sich eine Akne, die neben dem Gesicht auch Rücken und Schultern befallen kann.  
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