Nach der Anamnese untersucht der Arzt Sie körperlich. Der Hautarzt (Dermatologe) konzentriert sich dabei auf die veränderten Hautbereiche und begutachtet diese mit einer Lupe oder einem Mikroskop. So kann er feststellen, wie feucht bzw. fettig die Haut aussieht und ob sie auffallend rau ist. Ein Allergietest kann zudem zeigen, ob die trockene Haut auf eine allergisch bedingte Überreaktion des Immunsystems zurückzuführen ist.
Pflanzenöle können eine echte Alternative zu Emulsionen sein. Die Fettsäuren von Pflanzenölen ähneln denen der Hautbarriere. Sie sind in der Lage, sich gut die Barriere der Haut zu integrieren und diese zu stärken. Pflanzenöle enthalten keine Emulgatoren. Emulgatoren stören die Hautbarriere strukturell. Der Haut gehen notwendige Fette verloren, der Feuchtigkeitsverlust steigt. Rissige Stellen, Entzündungen und Hautschuppungen sind häufige Folgen. Bei einer irritierten, trockenen Haut liegt eine Störung der Hautbarriere vor. Diese kann zeitlich begrenzt, akut oder dauerhaft als chronische Hautbarrierestörung auftreten.
Außerdem ist es ratsam, in der täglichen Hautpflege ein Sonnenschutzmittel zu verwenden, das für unreine und zu Akne neigende Haut geeignet ist. Denn gerade bei medikamentös behandelter Akne, reagiert die Haut besonders empfindlich und muss vor Sonneneinstrahlung geschützt werden. Ein idealer Sonnenschutz für unreine und zu Akne neigender Haut ist zum Beispiel Eucerin Sun Gel-Creme Oil Control LSF 30.
Meine Hebamme hat mir Himbeerblättertee empfohlen, als Vorbereitung zur Geburt. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass Himbeerblätter viele Inhaltsstoffe besitzen, stelle ich die Frage hier: Bringt die Einnahme von Himmbeerblättertee etwas für die Schwangerschaft? Wenn Himbeerblättertee wirklich etwas zur leichten Geburt beiträgt, dann werde ich etwas Tee kaufen. Wo würdet ihr ihn einkaufen?
Verantwortlich für die übermäßige Talgproduktion sind verschiedene Faktoren. In den meisten Fällen liegt die Ursache für fettige Haut in der Stimulation der Talgdrüsen durch Androgene, also männliche Sexualhormone. Auch der weibliche Körper produziert diese Hormone, so dass fettige Haut bei Männern und Frauen gleichermaßen vorkommen kann. Insbesondere in der Pubertät tritt fettige Haut aufgrund der dann vermehrten Androgenproduktion häufig auf. Mit zunehmenden Alter normalisiert sich das Hautbild meist wieder. Weitere Faktoren, die fettige Haut begünstigen, sind:
Mechanisch funktionierende Peelings mit groben Partikeln sind für die Gesichtshaut zu hart. Sie reizen die Haut und fügen ihr - wenn die oberste Hautschicht durch Schüppchenbildung sowieso bereits nicht intakt ist - im schlimmsten Fall sogar Verletzungen zu. Lieber zu einem sanfteren Peeling greifen, zum Beispiel einem Enzympeeling. Die Enzyme spalten Eiweißbausteine und lösen so die Schüppchen.
Und noch zuletzt: Nicht überpflegen. Denn zu viel kann sich genauso negativ auswirken wie zu wenig. Zu viel Reinigung mit zu scharfen Mitteln entzieht der Haut seine natürliche Schutzschicht und zu viele Produkte mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen korrelieren oft miteinander. Eine milde, regelmäßige Reinigung und eine gute Creme reichen aus, um tolle Ergebnisse zu erzielen.

Die Hautoberfläche ist von einem Gemisch aus Wasser und Fettstoffen überzogen, der sogenannten Hydrolipidemulsion. Der Wasseranteil stammt vor allem aus den Schweißdrüsen, der Fettanteil ist ein Gemisch aus Talg (Sebum) und Hornschichtfett. Insgesamt machen die Verhornungsprozesse der Haut etwa 10% des Hautoberflächenfetts aus, der Hauptanteil von etwa 90% ist ein Produkt der Talgdrüsen.
Je heller du bist, desto vorsichtiger musst du mit deiner Haut umgehen. Ein starker Sonnenbrand ruft Blasenbildung auf deiner Haut hervor und kann unschöne Narben hinterlassen. Um die Unreinheiten zu vermeiden, solltest du dich also gut vor der Sonne schützen. Für sehr helle Hauttypen empfiehlt sich ein Lichtschutzfaktor von 50, für Leute mit dunkler bis sehr dunkler Hautfarbe ein Lichtschutzfaktor von 30. Es ist nämlich ein Trugschluss, dass dunkle Hauttypen sich nicht eincremen müssen. Nur weil man nicht so schnell Schaden nimmt, bedeutet das nicht, dass der Sonnenschutz überflüssig wird.
Auch die UV-Strahlung (Sonne) kann in einem geringen Maße heilend auf die Haut wirken. Hier ist natürlich auf die Dosis zu achten. Bei einer längeren Sonnenexposition muss unbedingt auf einen Lichtschutzfaktor geachtet werden. Bei dauerhafter Sonnenexpositon kann die Haut verfrüht altern, außerdem ist das Risiko für weißen Hautkrebs (Basaliom) und schwarzen Hautkrebs (Melanom) erhöht. Beide Krankheitsbilder müssen chirurgisch entfernt werden und bedürfen einer vermehrten Kontrolle des Hautarztes.
Wie am Anfang bereits erwähnt, nimmt auch unsere Ernährung Einfluss auf das Hautbild. Gerade dann, wenn Sie unter fettiger Haut leiden, ist es ratsam, auf besonders salz-, fett- oder zuckerhaltige Lebensmittel zu verzichten – denn sie fördern die Talgproduktion. Achten Sie hingegen auf einen ausgewogenen Speiseplan, in dem mehr frische Obst- und Gemüsesorten und weniger tierische Produkte wie rotes Fleisch, Milch, Butter und Käse vorkommen, da sie reich an gesättigten Fettsäuren sind. Neben der gesunden Ernährung ist es zudem förderlich, wenn Sie über den Tag verteilt ausreichend viel Wasser (ohne Geschmack) trinken. Empfehlenswert sind hingegen jene Lebensmittel, die reich an Vitamin A oder auch Zink sind, wie zum Beispiel:
Auch Schlaf ist enorm wichtig für deine Hautgesundheit. So hilft ausreichend Schlaf nicht nur bei der Vorbeugung von Falten, sondern auch bei der Abheilung von Hautunreinheiten. Während du schläfst, heilt dein Körper Hautschäden ab und produziert neue und gesunde Zellen. So kann er nicht nur entzündete Pickel und Mitesser abheilen, sondern auch Sonnenschäden mildern. Wichtig ist dafür, dass du deine Haut vor dem Schlafengehen optimal auf die Nacht vorbereitest. Wenn du Make-up trägst, solltest du dich gründlich abschminken und deine Haut mit einer guten Nachtpflege unterstützen.

Anschließend muss natürlich die gereinigte Haut gepflegt werden - am besten mit reichhaltigen Cremes, die aufgeregte Haut beruhigen und schnell einziehen. Pflege mit Urea wird für den Körper höher dosiert als fürs Gesicht, einige Bodylotions oder Bodybutter enthalten Wirkstoffe wie Nachtkerzenöl, Rose, Traube, Granatapfel oder auch Zink, die der Haut jetzt gut tun. 

Bei der Behandlung der Kopfhautpsoriasis geht es nicht nur darum, die Schuppenbildung einzudämmen, sondern auch die entzündlichen Hautveränderungen, die mit der Krankheit verbunden sind, zu heilen. Angewendet werden deshalb Shampoos, die Kortikosteroide allein oder in Kombination mit Vitamin-D-Analoga (etwa Calcipotriol) enthalten (Clobetasol-Shampoos). Zusätzlich können Anti-Schuppen-Shampoos mit antimikrobiellen oder die Hornbildung hemmenden Wirkstoffen eingesetzt werden. Weitere Infos zur Therapie bei Schuppenflechte lesen Sie hier.
Das leichte Aprikosenöl ist eine gute Alternative für eine Haut, die augenscheinlich weniger Fett benötigt. Aprikosenöl ist sehr leicht und zieht sehr gut in die Haut ein. Darüberhinaus eignet sich das Aprikosenöl als Reinigungsöl und pflegt empfindliche, trockene, spröde und rissige Haut. Aprikosenöl ist ein gutes Basisöl für die jüngere, trockene Haut.
Wenn man einen Pickel in seinem Gesicht entdeckt, möchte man nicht einfach tatenlos daneben stehen und fängt reflexartig an, zu drücken. Und schon fühlt man sich besser. Der Haut geht es da leider anders: Beim Ausdrücken eines Pickels gelangen Keime in die Porenöffnung, die wiederum zu Entzündungen und im schlimmsten Fall sogar zu Pickelnarben führen. Wenn du deiner Haut etwas Gutes tun und weitere Pickel verhindern möchtest, solltest du deinem Körper vertrauen, er baut den Eiter von alleine ab. 

Auch die Ernährung spielt bei deiner Hautgesundheit eine große Rolle. Dein Körper und somit auch deine Haut ist nur dann voll funktionsfähig, wenn über die Nahrung ausreichend Nährstoffe aufgenommen werden. Dazu zählen beispielsweise ungesättigte Fettsäuren, die du in Form von Leinöl, Chia-Samen und Mandeln aufnehmen kannst, Vitamine wie Vitamin A, C und E, die du hauptsächlich in Obst- und Gemüsesorten wie Grünkohl, Heidelbeeren und Granatapfel findest, und Mineralstoffe, die teilweise schon durch das Trinken von Mineralwasser in deinen Körper gelangen.
Hautschuppen können auch durch das Krankheitsbild der Schuppenflechte (Psoriasis) hervorgerufen werden. Hierbei handelt es sich um eine entzündliche Krankheit. Die Psoriasis geht mit Rötung und Schuppung der Haut, sowie gelegentlich mit Juckreiz und Schmerzen einher . Die Psoriasis bedarf einer systemischen Therapie, im akuten Schub mit Cortison. Es ist eine stationäre Aufnahme oft nicht zu vermeiden.
Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Ihre Haut in der Mittagszeit besonders stark glänzt und gegen späten Abend weniger? Das liegt mitunter darin begründet, dass Ihre Talgdrüsen über den Tag verteilt unterschiedlich stark arbeiten – deshalb ist es ratsam, auf ölfreies Make-up mit mattierenden Pigmenten zu setzen, das überschüssiges Fett auf der Haut bindet. Tragen Sie das Produkt jedoch erst nach einer gründlichen Reinigung auf Ihr Gesicht auf und vermeiden Sie es, mehrmals nachzupudern, sonst vermischt sich das Puder mit dem Talg bzw. dem Fettglanz und bietet wiederum einen idealen Nährboden für Bakterien, die Hautunreinheiten wie Pickel und Mitesser begünstigen.

Und Achtung: Meist bleibt die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) von Irritationen verschont und ist eher normal feucht bis ölig. Benutzt man bei Irritationen jetzt reichhaltige, rückfettende Cremes im ganzen Gesicht, entsteht in dieser Hautpartie ein Film, unter dem es Bakterien und Pilze schön warm und feucht haben und sich optimal vermehren können - und schon hat man das nächste Problem: Die Haut entzündet sich und bekommt Pickelchen. Bei akuten Entzündungen empfiehlt sich daher Zinkpaste. Ein anderes gutes Hausmittel ist weiße Tonerde: Zwei gehäufte Esslöffel, in einer Wanne aufgelöst, ergeben ein beruhigendes Bad.


In der Lederhaut, medizinisch Dermis, liegen die Talgdrüsen. Sie produzieren kontinuierlich ein Gemisch aus Fettstoffen, den Talg. Der Talg besteht aus Triglyzeriden, Fettsäuren, Wachsen und Cholesterin sowie Proteinen, wobei die genaue Zusammensetzung individuell unterschiedlich ist. Deshalb ist auch der Fettigkeitsgrad der Haut von Mensch zu Mensch verschieden. Aufgabe des Talgs ist es, die Hautoberfläche zu fetten und so zu verhindern, dass sie austrocknet. Zudem schützt der Talg die Haut vor äußeren Einflüssen und dem Eindringen von Krankheitserregern.  
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