Frau Dr. Simone Presto ist seit 1997 Medical Advisor bei der Beiersdorf AG. Ihr Schwerpunkt ist die Dermatologie. Sie steht im regelmäßigen Austausch mit Ärzten, Apothekern sowie Verbrauchern und betreibt aktive Aufklärungsarbeit zur adäquaten Hautpflege. Zuvor studierte sie Humanmedizin und arbeitete als praktische Ärztin mit Qualifikation in pharmazeutischer Medizin.
Die Hautschuppenflechte, auch Psoriasis genannt, ist eine entzündliche Hauterkrankung. Sie tritt meist nach der Pubertät auf, und ist nur systemisch therapierbar. Die Psoriasis kann neben Hauterscheinungen auch mit Gelenkbeschwerden und Gefäßentzündungen einhergehen. Für die Therapie der Psoriasis stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Diese werden je nach Schweregrad der Symptome angewandt.
Neben einer gesunden Ernährung ist auch eine ausreichende Trinkmenge essentiell für deine Hautgesundheit. Der Mensch besteht zu einem Großteil aus Wasser. Im Laufe des Tages verliert er jedoch einen Teil der Flüssigkeit beispielsweise durch starkes Schwitzen. Diesen Flüssigkeitsverlust solltest du durch eine ausreichende Trinkmenge bevorzugt in Form von Wasser ausgleichen.
Während Hautunreinheiten bei jedem Hauttyp vorkommen können, ist Akne hormonell bedingt und tritt daher meistens in der Pubertät auf. Sie entsteht, wenn zu viele männliche Geschlechtshormone vorhanden sind. Dies ist vor allem in der Pubertät, der zweiten Hälfte des weiblichen Zyklus und mitunter in der Schwangerschaft der Fall. Die Haut ist extrem empfindlich gegenüber Hormonveränderungen und reagiert häufig mit Hautunreinheiten.
Sonneneinstrahlung: Einerseits nutzt die Haut das Sonnenlicht, um mit seiner Hilfe Vitamin D zu bilden (siehe unten "Vitamin-D-Mangel"). Ist die Haut jedoch länger und intensiv der Sonne ausgesetzt, fangen die betroffenen Partien an zu spannen, sie röten sich und können schmerzen. Die Barriere ist geschwächt, verliert Feuchtigkeit und Fette. Wirken die Sonnenstrahlen fortgesetzt ungehindert ein, schädigen sie die tieferen Hautschichten und lösen weitere Beschwerden aus, etwa Kopfschmerzen, Übelkeit, Kreislaufprobleme, Schwindel.
Zwillingsstudien haben ergeben, dass auch erbliche Faktoren eine Rolle spielen, ob Akne auftritt oder nicht. Zudem soll die Ernährung einen Einfluss auf Akne haben, auch wenn das bislang nicht wissenschaftlich bewiesen wurde. Daneben stehen das Klima (Luftfeuchtigkeit, UV-Strahlung) und andere Umweltfaktoren im Verdacht, unreine Haut zu verursachen.
Meine Hebamme hat mir Himbeerblättertee empfohlen, als Vorbereitung zur Geburt. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass Himbeerblätter viele Inhaltsstoffe besitzen, stelle ich die Frage hier: Bringt die Einnahme von Himmbeerblättertee etwas für die Schwangerschaft? Wenn Himbeerblättertee wirklich etwas zur leichten Geburt beiträgt, dann werde ich etwas Tee kaufen. Wo würdet ihr ihn einkaufen?
Anwendungen mit Honig und Gurken spenden Feuchtigkeit und versorgen die trockene Haut mit Nährstoffen. Ähnlich gut wirkt selbstgemachtes Gesichtswasser aus Karottensaft und Teebaumöl. Ein altes Hausmittel ist Eigelb, welches mit Olivenöl vermischt und in die Haut einmassiert wird. Zur Stärkung der Fettbarriere der Haut können Cremes mit Urea, Allantoin und Panthenol verwendet werden.
Des Weiteren eignet sich zum Reinigen fettiger Haut Heilerde in Form einer Gesichtsmaske, die in erster Linie große Poren verkleinern soll, die durch die übermäßige Talgproduktion geweitet werden. Und auch ein Gesichtswasser kann Abhilfe schaffen, vor allem dann, wenn es Alkohol (sprich Ethanol) enthält und somit eine desinfizierende Wirkung auf die Haut hat. Und zu guter Letzt ist auch eine sanfte Reinigungsmilch empfehlenswert, allerdings sollten Sie darauf achten, nur eine mit fettaufnehmenden Eigenschaften zu verwenden. Bedenken Sie jedoch, Ihre Haut nicht zu häufig zu entfetten – sonst riskieren Sie den natürlichen Säureschutzmantel zu zerstören, sodass die Talgdrüsen im Umkehrschluss noch mehr Fett produzieren, um den Verlust auszugleichen. Das wäre nicht Sinn der Sache.
Putzmittel, Schadstoffe: Im Alltag hantieren wir häufig mit unterschiedlichen chemischen Substanzen, die bei direktem und wiederholtem Kontakt die Haut angreifen können. Reinigungs- und Waschmittel, Farben, Lacke, Lösungsmittel gehören dazu. Deshalb ist es wichtig, gefährdete Hautbereiche mit entsprechender Kleidung zu schützen, um Kontaktekzeme und andere entzündliche Reaktionen zu vermeiden (siehe Abschnitt "Mögliche krankhafte Ursachen"). Das gilt insbesondere für Menschen, die beruflich ständig mit Reizstoffen umgehen.
Die Hautbarriere kann von außen in ihrer Funktion gestört werden. Trockene Luft, zu häufiges Baden oder Duschen, sehr kalkhaltiges Wasser oder massive Temperaturen ( zu heiß oder zu kalt) – all dies kann die Haut schädigen. So können sowohl Hitze im Sommer und /oder zu lange Sonnenbäder ebenso zu schuppiger Haut führen, wie auch die trockene Heizungsluft im Winter, Kälte, Schnee, Regen und Wind. Wird die Haut nicht mit geeigneter Pflege und passender Kleidung geschützt, entstehen Trockenheit, Juckreiz und/oder Schuppen. Auch Pflege mit den falschen oder zu aggressiven Produkten führt unter Umständen zu schuppiger Haut.
Eine schuppige Haut ist gleich doppelt unangenehm: Zum einen stellen die sichtbaren Hautprobleme ein kosmetisches Problem dar, das sich gerade im Gesicht oder an den Händen nur schwer überdecken lässt. Zum anderen geht schuppige Haut oft mit starkem Juckreiz oder Hauttrockenheit einher. Doch woher kommen die Beschwerden? Und was lässt sich dagegen unternehmen?

Ichthyosen: Im Volksmund wird diese Gruppe von Erbkrankheiten auch Fischschuppenkrankheit genannt. Sie betrifft die oberste Schicht, die Hornschicht. Die beständige Erneuerung der Haut läuft nicht geregelt ab. Es bilden sich zum Teil festsitzende, trockene Schuppen. Die Talg- und oft auch die Schweißproduktion sind gestört. Da die Hautbarriere nicht intakt ist, neigen die Erkrankten außerdem zu Kontaktekzemen und Entzündungen. Je nach Krankheitstyp zeigen sich die Symptome schon ab dem ersten Lebensjahr. Sie können bis zur Pubertät noch zunehmen und sich danach wieder etwas bessern. Die Ichthyosis vulgaris ist die häufigste Form. Eine Ichthyosis entwickelt sich auch im Alter infolge anderer Krankheiten, etwa eines Lupus erythematodes. Bestimmte Formen sind im Rahmen einer Lymphknotenkrebserkrankung möglich oder treten bei einer Schilddrüsenunterfunktion oder durch Medikamente auf (siehe unten).
Um deine unreine Haut loszuwerden, solltest du natürlich erst einmal die auslösenden Faktoren eindämmen und beispielsweise weitgehend auf Milchprodukte verzichten. Zudem kannst du einige weitere Tipps beachten, um ein reines Hautbild zu fördern. Wenn du jedoch weiter unter Hautunreinheiten leidest und deine Akne sogar schmerzhaft ist, solltest du einen Hautarzt aufsuchen. Dieser kann deine Haut umfassend analysieren und deine Hautpflege individuell auf dich zuschneiden. Bei schwerer Akne kann er dir zudem Medikamente verschreiben, die deine Beschwerden lindern.
Avocado ist eine fettreiche, leckere Frucht, die auf verschiedene Weise zubereitet werden kann (z. B. Guacamole). Bei schuppiger Haut ist sie sowohl innerlich als auch äußerlich zu empfehlen – sie versorgt die Haut mit Vitaminen und gesunden Fetten. Bei kleineren schuppigen Stellen wird das Fruchtfleisch einer Avocado zerdrückt, auf die leicht angefeuchtete Haut aufgebracht und nach circa 20 Minuten mit Wasser abgespült. Dem Fruchtfleisch kann noch etwas Honig hinzugefügt werden. Avocados sollten auch regelmäßig auf dem Speiseplan stehen, da die gesunden Fettsäuren und der hohe Gehalt an Antioxidantien von innen heraus der Haut gut tun.
Zu wenig trinken: Die Haut ist auf einen ausgeglichenen Wasserhaushalt im Körper angewiesen. Sie braucht regelmäßigen Nachschub für die Flüssigkeit, die sie abgibt oder verliert. Wer über längere Phasen zu wenig trinkt, sein Durstgefühl unterdrückt, etwa in Stresszeiten, nimmt der Haut ihr Feuchtigkeitspolster. Sie wirkt fahl, wird rau und spannt. Vor allem ältere Menschen nehmen oft nicht genügend Flüssigkeit zu sich, da das Durstgefühl sich mit den Jahren verringert. Dadurch verliert die ohnehin schon trockenere Haut noch mehr an Feuchtigkeit.
ist eine Hauterkrankung, die durch die Überproduktion von Talg gekennzeichnet ist. Betroffen sind folglich vor allem diejenigen Hautareale, in denen sich besonders viele Talgdrüsen befinden, wie zum Beispiel auf der Kopfhaut. Im Gegensatz zur Schuppenflechte und der Neurodermitis ist bei den hier entstehenden Hautschuppen die Haut in der Umgebung eher fettig als trocken.
Feuchtigkeit sollten Sie Ihrer Haut nicht nur von außen zuführen, sondern zusätzlich auch von innen: Trinken Sie ausreichend Wasser oder andere ungesüßte Getränke wie Tee. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt etwa 1,5 Liter täglich.3 Zudem sollten Sie auf eine ausgewogene Ernährung achten, die Haut und Körper mit essenziellen Nährstoffen versorgt, beispielsweise:
Die Gesichtshaut ist sehr empfindlich. Daher sollten für das Gesicht nur Cremes speziell für die Gesichtshaut angewandt werden. Die Gesichtshaut ist ungeschützt und steht daher mit der Umwelt in direktem Kontakt. Hautschuppen im Gesicht kommen meistens bei extrem trockener Gesichtshaut vor. Da das Gesicht immer sichtbar ist, stellen sie eine besondere Belastung für den Betroffenen dar. Bei Hauptproblemen im Gesicht sollte ein Hautarzt aufgesucht werden. Hier können Cremes individuell für jeden Hauttyp zusammengemischt werden, sodass die Creme optimal den Bedürfnissen der Haut entspricht. Bei schuppender Haut sollte abhängig von der Ursache die passende Hautpflege gewählt werden. Ist die Creme zu fettig, kann dieses gerade an der Gesichtshaut die Pickelbildung fördern. Ist die Haut wiederum zu trocken, kann das zu vermehrter Schuppenbildung führen.
Apfelessig ist auch ein natürliches Hausmittel, das nicht nur für die Haare gut geeignet ist, sondern auch gegen fettige Haut eingesetzt werden kann. Füllen Sie eine gewöhnliche Tasse zu einem Viertel mit dem Essig auf und geben Sie noch dreiviertel Wasser dazu. Auch hier gehen Sie wie bei dem Zitronensaft vor, betupfen Sie Ihre Haut mit der Tinktur, lassen Sie sie zehn Minuten einziehen und waschen Sie sie anschließend wieder ab. Um Müll zu vermeiden, empfehlen sich bei regelmäßiger Anwendung wiederverwendbare Reinigungspads. Mehr dazu hier.
MICROSILVER PLUS Gesichtscreme – für ein reines, verfeinertes Hautbild. Die Gesichtscreme ist eine antibakterielle Pflegecreme für reinere Haut. Die MICROSILVER PLUS Formel mit reinem Silber wirkt antibakteriell und normalisiert das Hautbild. Zinkoxid und Dexpanthenol unterstützen einen verfeinerten Teint, der ebenmäßig und geschmeidig aussieht. Defensil stärkt zusätzlich die Hautbarriere. MICROSILVER PLUS ist eine antibakterielle Pflegeserie für besonders strapazierte Hautstellen. Das Geheimnis ist der einzigartige Wirkstoff Microsilver BG. In Kombination mit verschiedenen Zinkverbindungen und Dexpanthenol ist er in allen Produkten der Serie vertreten. Ihre silbergraue Farbe ist ein unverkennbares Qualitätsmerkmal.
Nach der Reinigung kommt die Pflege – denn auch fettige Haut braucht Feuchtigkeit. Achten Sie bei der Verwendung von Tages- und Nachtcremes in jedem Fall darauf, dass die Produkte nicht rückfettend sind, aber feuchtigkeitsspendende Eigenschaften besitzen. Auch hier gibt es spezielle Pflegeartikel für fettige Haut, die den Talgfluss reduzieren und den typischen Fettglanz minimieren sollen. Bei der täglichen Verwendung von Kosmetikartikeln sollten Sie hingegen unbedingt auf den Zusatz "nicht komedogen" auf der Verpackung achten. Mit "komedogen" sind bestimmte Inhaltsstoffe gemeint, denen nachgesagt wird, sie würden die Poren verstopfen. Und das ist natürlich das Letzte, was Sie wollen, wenn Sie sich schminken.
Nach der Reinigung kommt die Pflege – denn auch fettige Haut braucht Feuchtigkeit. Achten Sie bei der Verwendung von Tages- und Nachtcremes in jedem Fall darauf, dass die Produkte nicht rückfettend sind, aber feuchtigkeitsspendende Eigenschaften besitzen. Auch hier gibt es spezielle Pflegeartikel für fettige Haut, die den Talgfluss reduzieren und den typischen Fettglanz minimieren sollen. Bei der täglichen Verwendung von Kosmetikartikeln sollten Sie hingegen unbedingt auf den Zusatz "nicht komedogen" auf der Verpackung achten. Mit "komedogen" sind bestimmte Inhaltsstoffe gemeint, denen nachgesagt wird, sie würden die Poren verstopfen. Und das ist natürlich das Letzte, was Sie wollen, wenn Sie sich schminken.
Auch wenn Fotofilter und Social-Media-Hochglanzbilder etwas anderes suggerieren: Die wenigsten Menschen haben das Glück einer makellosen, reinen Haut. Bei fast jedem sprießen gelegentlich Pickel, Mitesser oder gar Akne. Im Normalfall müssen Sie wegen ein paar Pusteln nicht zum Arzt. Es genügt oft schon, wenn Sie Ihre Ess- und Lebensgewohnheiten umstellen oder die unreine Haut mit geeigneten Produkten aus der Drogerie oder Apotheke selbst behandeln. Welche die richtigen sind, hängt unter anderem von Ihrem Hauttyp ab:
Die Basis stellt immer das Gespräch mit dem Arzt (Anamnese) dar. In der Regel führt es zuerst der Hausarzt, der seinen Patienten und dessen Krankengeschichte meist schon gut kennt. Das bedeutet, er wird durchgemachte und bestehende Erkrankungen, Allergien, Medikamenteneinnahmen sowie den beruflichen Hintergrund berücksichtigen. Sind die Hautprobleme neu aufgetreten oder hat sich ein grundsätzlich trockenes Hautbild auffallend verschlechtert, kreist der Arzt mit gezielten Fragen mögliche Ursachen ein.
Wenn Sie eine Unverträglichkeit gegen bestimmte Lebensmittel haben, kann die irritierte Haut auch Juckreiz auslösen. Oft sind Konservierungsstoffe dafür verantwortlich, aber auch Käse, Fisch, Rotwein, Schokolade, Tee, Kaffee, usw. können Unverträglichkeiten hervorrufen. Auch scharfe Gewürze sollten Sie meiden, irritierte Haut wird nur noch mehr irritiert. Falls Sie mit Lebensmittel-Allergien zu kämpfen haben, hilft eine beruhigende Lotion wirklich immer.
Feuchtigkeit sollten Sie Ihrer Haut nicht nur von außen zuführen, sondern zusätzlich auch von innen: Trinken Sie ausreichend Wasser oder andere ungesüßte Getränke wie Tee. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt etwa 1,5 Liter täglich.3 Zudem sollten Sie auf eine ausgewogene Ernährung achten, die Haut und Körper mit essenziellen Nährstoffen versorgt, beispielsweise:
Der Einfluss psychischer Faktoren, beispielsweise Stress, ist bislang nicht nachgewiesen – allerdings ist die Psyche im Verlauf der Erkrankung nicht ganz unwichtig, weil die unreine Haut einen hohen seelischen Leidensdruck bewirken und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann. Der Schweregrad der Akne scheint außerdem mit der Anzahl gerauchter Zigaretten in Verbindung zu stehen.
Neben einer gesunden Ernährung ist auch eine ausreichende Trinkmenge essentiell für deine Hautgesundheit. Der Mensch besteht zu einem Großteil aus Wasser. Im Laufe des Tages verliert er jedoch einen Teil der Flüssigkeit beispielsweise durch starkes Schwitzen. Diesen Flüssigkeitsverlust solltest du durch eine ausreichende Trinkmenge bevorzugt in Form von Wasser ausgleichen.
Anwendung: Die Maske nach der Reinigung der Haut mit einem Pinsel auf das feuchte Gesicht auftragen. Dabei die Augenpartie aussparen. Die Maske sollte etwa zehn bis 15 Minuten antrocknen, damit die Wirkstoffe arbeiten können. Danach mit warmem Wasser und einem feuchten Tuch abnehmen. Achtung: Während des Trocknens der Maske kann es zu einem leichten Kribbeln kommen – das ist normal, dann arbeiten das Eukalyptusöl und die Tonerde auf der Haut. Sollte die Maske jedoch auf der Haut anfangen zu brennen, lieber vorzeitig abwaschen und die Verträglichkeit erst an einer kleinen Stelle testen.
Make-Up sollte sorgfältig ausgewählt werden. Dabei ist auf die Hautbeschaffenheit und die individuelle Verträglichkeit zu achten. Hierbei empfiehlt es sich, mehrere Produkte auszuprobieren und bei besonderen Problemen die Empfehlung des Hautarztes einzuholen. Das größte Problem bei Make-Up in Bezug auf Schuppenbildung ist, dass manche Make-Ups die Haut besonders austrocknen. Hier kann es helfen, wenn anstatt des Make-Ups eine deckende Tagescreme angewandt wird. Diese hat zwar nicht so viel Deckkraft wie das Make-Up, spendet der Haut aber mehr Feuchtigkeit und verstopft nicht die Poren. Dadurch entstehen auch weniger Pickel.
Psychische Erkrankungen können mit trockener, gereizter Haut einhergehen, die die Betroffenen häufig als juckend und kribbelnd wahrnehmen. Insbesondere stellen sich Hautprobleme bei Zwangsstörungen ein, die mit dem Drang verbunden sind, sich ständig zu waschen und zu duschen oder andauernd zu putzen. Informationen dazu gibt der Ratgeber "Zwangsstörungen".
Die Glücklichen unter uns, die mit makelloser Haut gesegnet sind, werden es vermutlich nie richtig verstehen: Wie es ist, morgens im Spiegel schon wieder einen neuen Pickel aufblühen zu sehen und das Gefühl, sich am liebsten wieder unter der Decke verkriechen zu wollen. Make-up lässt die Unreinheiten verschwinden, verstopft die Poren aber umso mehr, was zu weiteren Hautunreinheiten führen kann – ein Teufelskreis. Doch du bist nicht alleine! 80 Prozent der Deutschen leiden irgendwann in ihrem Leben einmal unter unreiner Haut. Und das nicht nur im Gesicht – genauso gibt es Pickel auf der Kopfhaut, den Armen, Beinen und im Intimbereich. Diese haben jedoch oft andere Ursachen. Wir haben die besten Tipps zusammengestellt, mit denen du deine Hautunreinheiten im Gesicht in den Griff bekommst.
Hautunreinheiten im Gesicht, im Dekolleté oder am Rücken stellen für viele Betroffene ein großes ästhetisches Problem dar. Kein Wunder, dass dann teure Cremes, Waschlotionen und dermakosmetische Behandlungen zum Einsatz kommen, um die unreinen Stellen wieder loszuwerden. Viele Betroffene leiden auch lange nach der Pubertät unter Hautproblemen. Unreine Haut mit 30, 40 oder 50 ist also keine Seltenheit.
MICROSILVER PLUS Gesichtscreme – für ein reines, verfeinertes Hautbild. Die Gesichtscreme ist eine antibakterielle Pflegecreme für reinere Haut. Die MICROSILVER PLUS Formel mit reinem Silber wirkt antibakteriell und normalisiert das Hautbild. Zinkoxid und Dexpanthenol unterstützen einen verfeinerten Teint, der ebenmäßig und geschmeidig aussieht. Defensil stärkt zusätzlich die Hautbarriere. MICROSILVER PLUS ist eine antibakterielle Pflegeserie für besonders strapazierte Hautstellen. Das Geheimnis ist der einzigartige Wirkstoff Microsilver BG. In Kombination mit verschiedenen Zinkverbindungen und Dexpanthenol ist er in allen Produkten der Serie vertreten. Ihre silbergraue Farbe ist ein unverkennbares Qualitätsmerkmal.
Akne kann auch durch zahlreiche Medikamente entstehen oder sich verschlimmern. Beispiele sind Glukokortikoide (z. B. bei rheumatischen oder allergischen sowie Autoimmunerkrankungen), Androgene (z.B. zur Behandlung von Brustkrebs) und anabole Steroide, Psychopharmaka oder Neuroleptika (antipsychotische Mittel, z. B. gegen Wahnvorstellungen, Erregungszustände etc.).
Schuppige Haut ist meistens harmlos und bedarf keiner medizinischen Abklärung. Sollten die Schuppen allerdings über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben und versprechen auch die üblichen Pflegeprodukte und Hausmittel keine Linderung, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Möglicherweise liegt den Beschwerden eine Allergie oder eine andere Erkrankung zugrunde, die von einem Arzt behandelt werden muss. Ein Arztbesuch empfiehlt sich auch dann, wenn zusätzlich noch die Haut juckt oder gerötet ist.
Der Arzt wird Sie zunächst fragen, seit wann Sie unreine Haut haben, welche Mittel Sie schon dagegen angewendet haben oder auch ein paar Dinge über Ihren Lebensstil wissen wollen: Wie ernähren Sie sich? Nehmen Sie Medikamente ein, wenn ja – welche? Wie steht es um Ihren Nikotin- und Alkoholkonsum? So bekommt der Arzt erste Anhaltspunkte, was die unreine Haut verursachen könnte.
Feuchtigkeit sollten Sie Ihrer Haut nicht nur von außen zuführen, sondern zusätzlich auch von innen: Trinken Sie ausreichend Wasser oder andere ungesüßte Getränke wie Tee. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt etwa 1,5 Liter täglich.3 Zudem sollten Sie auf eine ausgewogene Ernährung achten, die Haut und Körper mit essenziellen Nährstoffen versorgt, beispielsweise:
Ausgeprägte Hauttrockenheit zeigt manchmal einen bedrohlichen Flüssigkeitsverlust im Körper an. Sie kann auch Teil einer bestimmten Krankheit sein. Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Kontaktekzeme, Schuppenflechte oder sogenannte Ichthyosen stehen dabei im Vordergrund. Einige Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, etwa eine Schilddrüsenunterfunktion oder Diabetes mellitus, kommen ebenfalls als Verursacher infrage. Weitere Auslöser sind mitunter bestimmte psychische Erkrankungen, etwa Zwangsstörungen, die mit Wasch- oder Putzzwang verbunden sind. In der Regel geben aber bei krankhaften Ursachen zusätzliche Symptome die entscheidenden Hinweise (siehe Abschnitt "Mögliche krankhafte Ursachen für trockene Haut").

Psychische Erkrankungen können mit trockener, gereizter Haut einhergehen, die die Betroffenen häufig als juckend und kribbelnd wahrnehmen. Insbesondere stellen sich Hautprobleme bei Zwangsstörungen ein, die mit dem Drang verbunden sind, sich ständig zu waschen und zu duschen oder andauernd zu putzen. Informationen dazu gibt der Ratgeber "Zwangsstörungen".
Die Beine, insbesondere die Schienbeine sind auch eine typische Lokalisation für schuppende Haut. Diese Hautpartie ist oft sehr trocken. Zusätzlich kann diese Hautpartie durch häufiges Rasieren gereizt sein. Hier hilft meistens schon eine pflegende Bodylotion. Wenn eine Bodylotion nicht hilft, sollte ein Hautarzt zur weiteren Abklärung der Hautveränderung aufgesucht werden.
Jojobaöl gilt als hautschützendes und stabilisierendes Öl. In Kombination mit Nachtkerzen- und Hagebuttenöl kann es auf diese Öle einen leichten stabilisierenden Effekt haben. Genaugenommen ist das Jojobaöl ein flüssiges Wachs. Die Fettsäuren des Jojobaöls sind nicht an Glycerin, sondern an einen sogenannten Fettalkohol (Wachsester) gebunden. Jojobaöl zieht eher langsam in die Haut ein, sorgt für ein glättendes Hautgefühl und erhöht die Hautfeuchtigkeit. Jojobaöl ist im Gegensatz zu den beiden anderen Ölkomponenten sehr stabil.
Sollten sich bereits Ausschläge auf der Haut gebildet haben, muss ein Dermatologe hinzugezogen werden. Das gilt insbesondere dann, wenn der Verdacht auf entzündliche Schuppenflechte, Krätze oder Neurodermitis besteht. Auch wenn Haare ausfallen oder anderweitige Probleme mit der Haut oder den Haaren auftreten, sollte dies abgeklärt werden. Schuppige Haut nach einer längeren Reise oder einem Schwimmbadbesuch deutet auf eine Pilzinfektion hin, die vom Hausarzt oder einem Dermatologen untersucht werden muss. Weitere Symptome, die für einen umgehenden Arztbesuch sprechen, sind nässende Stellen, Krustenbildung, Pusteln an Ellenbogen und Knien und brüchiges Haar.
Wer an einer Essstörung oder einer Suchtkrankheit wie Alkoholabhängigkeit leidet, findet meist nachhaltige Hilfe in einer Spezialklinik. Mit medizinischer Behandlung, psychotherapeutischer Unterstützung und einer veränderten Lebensweise lassen sich Körper und Psyche oft wieder ins Lot bringen. Das kommt auch der Haut zugute. Psychische Erkrankungen wie Zwangsstörungen behandeln Psychiater und Psychotherapeuten je nach Schweregrad ambulant oder ebenfalls in der Klinik.
Wichtig ist es auch, den Ursachen für die unreine Haut auf den Grund zu gehen. Die Akneform – Akne vulgaris oder eine andere Art – spielt für die Therapie ebenfalls eine Rolle. Der Dermatologe prüft zudem, ob andere Hauterkrankungen vorliegen, die unreine Haut verursachen können. Eine Blutuntersuchung hilft, Störungen des Hormonhaushalts aufzudecken.
Trockene Haut kann auch als Nebenwirkung von Medikamenten auftreten, die den Flüssigkeitshaushalt im Körper oder bestimmte Drüsenfunktionen beeinflussen. Dazu gehören kortisonhaltige Hautcremes, Retinoide (zur Behandlung von Akne und Schuppenflechte), Diuretika (wasserausschwemmende Medikamente) und Chemotherapeutika (zur Krebstherapie). Auch eine Bestrahlung bei Krebs kann die Haut austrocknen.
Fettige Haut ist in erster Linie ein ästhetisches Problem, in zweiter Instanz aber auch ein gesundheitliches: Durch die übermäßige Talgproduktion entsteht ein öliges Hautbild, sodass die Poren verstopfen und Hautunreinheiten begünstigt werden. Als wäre das nicht schon nervig genug, müssen sich die Betroffenen also auch noch mit Pickeln und Mitessern herumschlagen, die im Gesicht, Schulter- und Rückenbereich vermehrt sprießen. Doch warum neigen manche Menschen eigentlich zu fettiger Haut, wieso sondern die Talgdrüsen zu viel Schmierstoffe ab und – was noch wichtiger ist – wie kann man das Hautbild dauerhaft verbessern? Der stern ist den Fragen auf den Grund gegangen.
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