Während gluten- und zuckerhaltige Lebensmittel die Darmflora stören, fördern Probiotika die Darmgesundheit. Probiotika findest du beispielsweise in Sauermilchprodukten wie Joghurt. Greife hier jedoch zu zuckerfreien Naturjoghurts, die frei von Zusatzstoffen sind. Auch eine ballaststoffreiche Ernährung mit Haferflocken, Obst und Gemüse kann deinen Darm optimal unterstützen.
Pickel gehören zu den Dingen im Leben, auf die sicherlich jeder liebend gern verzichten würde. Tatsächlich haben wir nicht nur während der Jugend mit den roten Entzündungen im Gesicht, am Rücken oder im Dekolleté zu kämpfen – auch viele Erwachsene sind davon betroffen. Doch woran liegt das? Die Bildung von Mitessern, Pickeln und Akne werden von den verschiedensten Faktoren begünstigt. 
Der Begriff Komedogen bezieht sich auf Stoffe, die Unreinheiten auslösen und die Poren verstopfen. Eine Zusammensetzung, die die Poren der Haut nicht verstopft, wird als Nicht-komedogen bezeichnet. Wenn Sie beispielsweise Make-up tragen, um die Hautunreinheiten zu überdecken, sollten Sie auf jeden Fall auf Nicht-komedogenes Make-up zurückgreifen, das auf die Bedürfnisse unreiner, zu Akne neigender Haut abgestimmt ist.
Irritierte Haut neigt leider oft zu Trockenheit, was wiederum zur Folge hat, das sich Jucken und Brennen noch verstärken und der Juckreiz beinahe unerträglich wird. Nutzen Sie also eine beruhigende Lotion, Ihre Haut wird befeuchtet und juckt nicht mehr. Bei trockener, strapazierter oder gar entzündeter Haut ist eine beruhigende Lotion unerlässlich. Bei trockener Haut sollten Sie ausgiebige Bäder und Fußbäder vermeiden, genauso wie das Trockenrubbeln der Haut. Besser ist es, sich mit einem Handtuch nur abzutupfen und natürlich der Haut eine beruhigende Lotion zu gönnen. Das Jucken und Brennen der Haut ist oft auf trockene Haut zurückzuführen. Eine beruhigende Lotion ist also unersetzlich.
Irritierte Haut ist anspruchsvoll und neigt dazu, heftig auf Stress zu reagieren. SOS-Rufe der Haut zeigen sich in Entzündungen, Rötungen, Pickelchen und/oder extremer Trockenheit. Oberstes Ziel ist daher das natürliche Gleichgewicht der Haut wiederherzustellen und diesen empfindlichen Hauttyp für die Belastungen des Alltags zu stärken. Reine Inhaltsstoffe auf natürlicher Basis fördern die Regeneration und Vitalität der Haut. Roter Ginseng, die „Kraftwurzel“ aus Korea, ist als regenerierender Aufbaustoff sehr gut für aus dem Gleichgewicht geratene und trockene Haut geeignet.
Allgemein solltest du auf ungesunde Angewohnheiten wie Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum verzichten. Solche Gewohnheiten können deinen Körper belasten, zu Hautunreinheiten und einem fahlen Teint führen. Auf Dauer kannst du so frühzeitige Hautalterung begünstigen und deine Haut dauerhaft schädigen. Auch der übermäßige Verzehr von Fast Food kann deine Haut ungesund aussehen lassen und die Bildung von Pickeln begünstigen. Ernähre dich stattdessen gesund, koche selbst mit frischen Zutaten, höre mit dem Rauchen auf und verzichte größtenteils auf Alkohol.

Hautschuppen können verschiedene Ursachen haben. Die häufigste Ursache ist eine trockene Haut. Durch die Trockenheit und verminderte Arbeit der Talgdrüsen kommt es zu einem Ungleichgewicht der Haut. Durch vermehrtes Absterben und nachwachsen neuer Haut kommt es so zur Schuppenbildung. Schuppen sind abgeschilferte Hautpartikel. Gegen die trockene Haut helfen Fettsalben wie Linolafett oder Bepanthensalbe. Auch gemischte Cremes vom Hautarzt können sehr hilfreich sein, da diese Cremes individuell auf die Hautbeschaffenheit abgestimmt sind.
Die Ernährung kann eine wichtige Rolle für das Erscheinungsbild der Haut spielen. Ein hoher Konsum von Kuhmilch kann sich negativ auf dein Hautbild auswirken. Grund dafür sind die Molkeproteine: Sie führen dazu, dass der Blutzuckerspiegel steigt und verstärkt Insulin ausgestoßen wird, was wiederum die Produktion der männlichen Hormone (Androgene) ankurbelt. Lebensmittel mit viel Zucker und Kohlenhydraten rufen dieselben Symptome hervor. Soja-, Hafer- oder Mandelmilch anstatt Kuhmilch und eine zuckerreduzierte Ernährung können Abhilfe schaffen.
Hautschuppen können von der Haut schwer entfernt werden. Es ist daher wichtig, die Ursache der Schuppen zu finden und diese zu therapieren. Die einfachste und häufigste Erklärung ist die trockene Haut. Diese kommt meist in den Wintermonaten durch Kälte zustande, oder durch häufigen Kontakt mit Wasser. Hier sind hauptsächlich die Hände und die Kopfhaut betroffen. Die Therapie bei trockener Haut ist eine pflegende Hautcreme. Diese kann reichhaltig wie Linola Fett oder Bepanthen® sein.
Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Ihre Haut in der Mittagszeit besonders stark glänzt und gegen späten Abend weniger? Das liegt mitunter darin begründet, dass Ihre Talgdrüsen über den Tag verteilt unterschiedlich stark arbeiten – deshalb ist es ratsam, auf ölfreies Make-up mit mattierenden Pigmenten zu setzen, das überschüssiges Fett auf der Haut bindet. Tragen Sie das Produkt jedoch erst nach einer gründlichen Reinigung auf Ihr Gesicht auf und vermeiden Sie es, mehrmals nachzupudern, sonst vermischt sich das Puder mit dem Talg bzw. dem Fettglanz und bietet wiederum einen idealen Nährboden für Bakterien, die Hautunreinheiten wie Pickel und Mitesser begünstigen.
Des Weiteren eignet sich zum Reinigen fettiger Haut Heilerde in Form einer Gesichtsmaske, die in erster Linie große Poren verkleinern soll, die durch die übermäßige Talgproduktion geweitet werden. Und auch ein Gesichtswasser kann Abhilfe schaffen, vor allem dann, wenn es Alkohol (sprich Ethanol) enthält und somit eine desinfizierende Wirkung auf die Haut hat. Und zu guter Letzt ist auch eine sanfte Reinigungsmilch empfehlenswert, allerdings sollten Sie darauf achten, nur eine mit fettaufnehmenden Eigenschaften zu verwenden. Bedenken Sie jedoch, Ihre Haut nicht zu häufig zu entfetten – sonst riskieren Sie den natürlichen Säureschutzmantel zu zerstören, sodass die Talgdrüsen im Umkehrschluss noch mehr Fett produzieren, um den Verlust auszugleichen. Das wäre nicht Sinn der Sache.

Stress und psychische Belastung kann sich extrem auf dein Hautbild auswirken. Es kann zur Bildung von Stresspickeln kommen, die einen zusätzlichen Stressfaktor bedeuten. Dauerhafter Stress kann deinen Stoffwechsel stark beeinträchtigen und sich nicht nur auf deinen Schlaf und deine Stimmung, sondern auch auf dein Hautbild auswirken. Die Wundheilung verlangsamt sich in Stressphasen erheblich und Pickel können weniger gut verheilen. Zudem ernähren sich viele Menschen in stressigen Zeiten schlechter und eignen sich ungesunde Gewohnheiten an, die sich ebenfalls negativ auf dein Hautbild auswirken.
Was gar nicht hilft, auch wenn es vielleicht schwerfällt: mit der Haut zu hadern und sie als Feind zu betrachten. Dass die Haut sensibel auf Reize reagiert, hat sogar etwas Gutes. Ein hypersensibles Immunsystem soll einer Theorie nach ein Überlebensvorteil gewesen sein, als es noch nicht so hygienisch zuging. Damals war es extrem wichtig, sofort heftig auf die erste Bakterie oder die kleinste Milbe zu reagieren und Alarm zu funken, damit alle Abwehrmaßnahmen aktiviert werden, bevor Schlimmeres passiert. "Wenn ich das den Patienten erzähle", sagt Martina Hund, "sind die etwas mit dem Leiden versöhnt und machen sofort ein bisschen Frieden mit sich." Und das ist mit Sicherheit der erste Schritt in die Balance.

Die Haut, das größte Organ des Menschen, bildet die Barriere zwischen Umwelt und Körperinnerem. Sie puffert äußere Einflüsse ab, schützt den Körper vor Licht, Wasser, Schadstoffen und Keimen. Über Fühler in der Haut erspürt der Tastsinn Berührungen und Druck. Sinneszellen und Nerven nehmen Schmerz- und Temperaturreize auf, filtern sie und leiten sie nach innen.
Man spürt, wenn man hektische Flecken bekommt. Auch ohne in den Spiegel zu schauen. Unser vegetatives Nervensystem hat eine Art Standleitung zur Haut: Stresshormone sabotieren den Transport von körpereigenen Abwehrstoffen und machen sie angreifbar für Einflüsse von außen. "Je ‚dünnhäutiger' wir emotional sind, desto sensibler reagiert auch die Haut", sagt Thilo Evers, der auch auf psychosomatische Erkrankungen spezialisiert ist. Schon Redewendungen weisen darauf hin: Es ist zum Aus-der- Haut-Fahren, man fühlt sich nicht wohl in seiner Haut.
Das leichte Aprikosenöl ist eine gute Alternative für eine Haut, die augenscheinlich weniger Fett benötigt. Aprikosenöl ist sehr leicht und zieht sehr gut in die Haut ein. Darüberhinaus eignet sich das Aprikosenöl als Reinigungsöl und pflegt empfindliche, trockene, spröde und rissige Haut. Aprikosenöl ist ein gutes Basisöl für die jüngere, trockene Haut.
Was wir essen, hat großen Einfluss auf unsere Haut. Deshalb spielt die Wahl der Nahrungsmittel eine wichtige Rolle im Kampf gegen fettige Haut: Ernährung und Trinkgewohnheiten sollten kritisch überprüft und gegebenenfalls optimiert werden. Besonders wichtig ist es, wenig Fett und Zucker zu sich zu nehmen, da beides die Talgproduktion weiter anregen kann. Empfehlenswert gegen fettige Haut ist vor allem eine ausgewogene Kost mit reichlich Obst und Gemüse, die der Haut alle benötigten Nährstoffe bietet und die Talgproduktion nicht zusätzlich anregt.  
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