Während Hautunreinheiten bei jedem Hauttyp vorkommen können, ist Akne hormonell bedingt und tritt daher meistens in der Pubertät auf. Sie entsteht, wenn zu viele männliche Geschlechtshormone vorhanden sind. Dies ist vor allem in der Pubertät, der zweiten Hälfte des weiblichen Zyklus und mitunter in der Schwangerschaft der Fall. Die Haut ist extrem empfindlich gegenüber Hormonveränderungen und reagiert häufig mit Hautunreinheiten.
Aqua (Water), Sorbitol, Hydrated Silica, Calcium Hydroxyapatite, Glycerin, Panthenol, Sodium C 14-16 Olefin Sulfonate, Sodium Monofluorophosphate, Cellulose Gum, Aroma (Flavor), Zinc Chloride, Silver, Lauryl Glucoside, Sodium Saccharin, Sodium Hydroxide, Citric Acid, Limonene, Lactoferrin, Phenoxyethanol, Methylparaben, Ethylparaben, CI 77891 (Titanium Dioxide)
Schuppen sind auf den ersten Blick kein besorgniserregendes Krankheitsbild. Sie entstehen bei der Neubildung der Haut, sodass dies ein völlig normaler Prozess des menschlichen Körpers ist. Allerdings gibt es auch eine Prognose, bei der es zu einer Störung der Haut kommt. Erst wenn mindestens 500 kleinere Schuppen zusammenhängen, werden die Schuppen für das menschliche Auge sichtbar. Dies geschieht allerdings nur, wenn die Haut ein übermäßig hohes Sterben alter Hautzellen aufweist.
Es gibt viele Möglichkeiten, um unreine Haut loszuwerden oder Hautunreinheiten zu mildern. Sie sind meist analog zur Ursache, darum ist es unabdingbar die eigentliche Ursache zu finden. Eine Dermatologin oder ein Dermatologe kann dich dabei unterstützen und erste Lösungsansätze erörtern. Was du dann gegen deine unreine Haut tun kannst? Die Ursache ausschalten. So kannst du deine Ernährung umstellen, deinen Darm untersuchen lassen, deine Hautpflege anpassen und auf deine Bedürfnisse optimieren und deinen Stress reduzieren. Wenn die unreine Haut eine Begleiterscheinung einer hormonellen Umstellung beispielsweise beim Absetzen der Pille oder während einer Schwangerschaft ist, kann man die Ursache nicht bekämpfen, sondern muss diese Phase mehr oder weniger aussitzen. Es gibt aber viele Produkte und Hausmittel, die zumindest Symptome wie Rötungen und Pickel mindern können.
Irritierte Haut ist anspruchsvoll und neigt dazu, heftig auf Stress zu reagieren. SOS-Rufe der Haut zeigen sich in Entzündungen, Rötungen, Pickelchen und/oder extremer Trockenheit. Oberstes Ziel ist daher das natürliche Gleichgewicht der Haut wiederherzustellen und diesen empfindlichen Hauttyp für die Belastungen des Alltags zu stärken. Reine Inhaltsstoffe auf natürlicher Basis fördern die Regeneration und Vitalität der Haut. Roter Ginseng, die „Kraftwurzel“ aus Korea, ist als regenerierender Aufbaustoff sehr gut für aus dem Gleichgewicht geratene und trockene Haut geeignet.
Schuppige Haut – häufig in Verbindung mit trockener, juckender Haut – ist ein Beschwerdebild, das sehr unangenehm sein kann, auch wenn die gesundheitlichen Folgen in der Regel harmlos bleiben. Schuppige Haut entsteht zum Beispiel durch mangelnde Pflege im Winter bei trockener Heizungsluft oder auch im Zusammenhang mit hormonellen Umstellungszeiten. Zudem können Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Neurodermitis oder Schuppenflechte Auslöser der unangenehmen Hauterscheinung sein.
Mischhaut neigt an den fettigen Zonen des Gesichts zu Unreinheiten. Gerade die T-Zone, also der Bereich zwischen Kinn, Nase, Stirn und den Augenbrauen, neigt zu Pickeln und großen Poren. Die Schläfen-, Wangen- und Halspartie hingegen ist eher zart, glatt und feinporig. Deshalb ist speziell auf die Mischhaut abgestimmte Pflege so wichtig, denn die Haut muss mit genug Feuchtigkeit versorgt werden und gleichzeitig soll die Talgproduktion der fettigen Hautpartien reguliert werden.
Bei unreiner Haut solltest du dein Gesicht zwar gründlich reinigen, aber dabei unbedingt schonend vorgehen. Viele leiden unter unreiner Haut und Akne, weil ihnen die falsche Hautpflege empfohlen wurde. Häufig ist das viel zu starkes Waschgel, das agressive Wirkstoffe enthält, die den natürlichen Säureschutzmantel der Haut angreifen. Das führt wiederum dazu, dass sich die Haut nicht mehr richtig vor Bakterien und Erregern schützen kann. Das Ergebnis: Die Haut wir noch unreiner. 

Eine wichtige Rolle spielen auch die in den Anti-Schuppen-Shampoos enthaltenen Pflegestoffe. Sie können den Haaren Glanz, Glätte und Volumen verleihen, die Anwendung der Shampoos vereinfachen und deren Verträglichkeit verbessern. Dies sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass die Shampoos von den Betroffenen gern und regelmäßig benutzt werden – und nur dann können sie ihre volle Wirkung entfalten.
Für unsere Mischung brauchen wir keine besonderen Hilfsmittel, allenfalls einen kleinen Glasmessbecher. Die Mischung kann für den individuellen Gebrauch in ein geeignetes Gefäß abgefüllt, oder zur einmaligen Anwendung in einer Schale gemischt werden. Die angegebene Dosierung ist hier anzupassen. Es handelt sich bei unseren Mischungen um keine Herstellungsezeptur, sondern um eine Kombination von Pflanzenölen für den Hausgebrauch oder für die Anwendung im Kosmetikinstitut.
Apfelessig ist auch ein natürliches Hausmittel, das nicht nur für die Haare gut geeignet ist, sondern auch gegen fettige Haut eingesetzt werden kann. Füllen Sie eine gewöhnliche Tasse zu einem Viertel mit dem Essig auf und geben Sie noch dreiviertel Wasser dazu. Auch hier gehen Sie wie bei dem Zitronensaft vor, betupfen Sie Ihre Haut mit der Tinktur, lassen Sie sie zehn Minuten einziehen und waschen Sie sie anschließend wieder ab. Um Müll zu vermeiden, empfehlen sich bei regelmäßiger Anwendung wiederverwendbare Reinigungspads. Mehr dazu hier.
Ein guter Hinweis ist die Bezeichnung "hypoallergen" auf der Verpackung. So gekennzeichnete Produkte verzichten weitgehend auf Alkohol, kritische Konservierungsmittel, Duft- und Farbstoffe, den Wirkstoffträger PEG - und damit auf vieles, was die Haut noch mehr irritieren könnte. Um die Haut feucht und geschmeidig zu machen, eignen sich Glycerin - das ohnehin in nahezu jeder Creme enthalten ist - und Urea. Das allerdings mit einer Einschränkung: Der Wirkstoff Urea darf nur angewendet werden, wenn die Hautoberfläche intakt ist, sonst kann er den Zustand noch verschlimmern. Bei Neurodermitis im Gesicht werden Urea-Konzentrationen von maximal 10 % Harnstoffzusatz eingesetzt, da es den Juckreiz effektiver stoppen kann.
Anwendungen mit Honig und Gurken spenden Feuchtigkeit und versorgen die trockene Haut mit Nährstoffen. Ähnlich gut wirkt selbstgemachtes Gesichtswasser aus Karottensaft und Teebaumöl. Ein altes Hausmittel ist Eigelb, welches mit Olivenöl vermischt und in die Haut einmassiert wird. Zur Stärkung der Fettbarriere der Haut können Cremes mit Urea, Allantoin und Panthenol verwendet werden.
Dr. Gürtler empfiehlt vor allem auf frische, saisonale und unverarbeitete Grundnahrungsmittel zu setzen – also all das, was im Supermarkt kein Label trägt. "Diese Nahrungsmittel sind nicht industriell verarbeitet und zudem meist auch noch günstig," erklärt die Expertin. Hier sei vor allem die Vielfalt von verschiedenen Obst- und Gemüsesorten und Hülsenfrüchten gefragt. 

Irritierte Haut neigt leider oft zu Trockenheit, was wiederum zur Folge hat, das sich Jucken und Brennen noch verstärken und der Juckreiz beinahe unerträglich wird. Nutzen Sie also eine beruhigende Lotion, Ihre Haut wird befeuchtet und juckt nicht mehr. Bei trockener, strapazierter oder gar entzündeter Haut ist eine beruhigende Lotion unerlässlich. Bei trockener Haut sollten Sie ausgiebige Bäder und Fußbäder vermeiden, genauso wie das Trockenrubbeln der Haut. Besser ist es, sich mit einem Handtuch nur abzutupfen und natürlich der Haut eine beruhigende Lotion zu gönnen. Das Jucken und Brennen der Haut ist oft auf trockene Haut zurückzuführen. Eine beruhigende Lotion ist also unersetzlich.

Der Begriff Komedogen bezieht sich auf Stoffe, die Unreinheiten auslösen und die Poren verstopfen. Eine Zusammensetzung, die die Poren der Haut nicht verstopft, wird als Nicht-komedogen bezeichnet. Wenn Sie beispielsweise Make-up tragen, um die Hautunreinheiten zu überdecken, sollten Sie auf jeden Fall auf Nicht-komedogenes Make-up zurückgreifen, das auf die Bedürfnisse unreiner, zu Akne neigender Haut abgestimmt ist.
Ein Hautarzt (Dermatologe) kann Mitesser, Pickel und Akne schon aufgrund ihres Erscheinungsbildes diagnostizieren. Charakteristisch für eine Akne ist die fettige, unreine Haut mit Mitessern, Papeln und Pusteln. Manchmal nimmt der Arzt aus den entzündeten Pickeln einen Abstrich für eine genauere Untersuchung. So lassen sich die auslösenden Aknebakterien nachweisen.

Anwendung: Die Maske nach der Reinigung der Haut mit einem Pinsel auf das feuchte Gesicht auftragen. Dabei die Augenpartie aussparen. Die Maske sollte etwa zehn bis 15 Minuten antrocknen, damit die Wirkstoffe arbeiten können. Danach mit warmem Wasser und einem feuchten Tuch abnehmen. Achtung: Während des Trocknens der Maske kann es zu einem leichten Kribbeln kommen – das ist normal, dann arbeiten das Eukalyptusöl und die Tonerde auf der Haut. Sollte die Maske jedoch auf der Haut anfangen zu brennen, lieber vorzeitig abwaschen und die Verträglichkeit erst an einer kleinen Stelle testen.
Wenn die Hautschuppen das Symptom einer Grunderkrankung darstellen, steht im Vordergrund, dass diese Krankheit angemessen behandelt wird, sonst können sich auch die Hautschuppen nicht (zumindest nicht dauerhaft) zurückbilden. Hautschuppen im Rahmen einer Schuppenflechte können mithilfe von Salbenverbänden, die Wirkstoffe wie Harnstoff, Milchsäure oder Salicylsäure enthalten, abgelöst werden. Darüber hinaus ist es wichtig, auch entzündungshemmende Medikamente wie Cortison (Achtung: nicht zu lange anwenden, da die betroffene Haut sonst immer dünner wird), Dithranol oder Calcitriol (abgeleitet vom Vitamin D) anzuwenden. Bei schwerwiegenderen Symptomen kann von einer lokalen Therapie auf eine systemische Behandlung umgestiegen werden. Dann können zum Beispiel Retinoide (abgeleitet vom Vitamin A) eingenommen werden, um die Schuppen schneller zu lösen und das Zellwachstum zu hemmen. Außerdem können Substanzen eingesetzt werden, die das Immunsystem unterdrücken, zum Beispiel Methotrexat. Alternativen sind die Behandlung mit UV-Strahlung oder Laser, die allerdings nur unter strenger ärztlicher Überwachung erfolgen dürfen.
Das sind Mitesser: Ein Mitesser entsteht, wenn übermäßig viel Talg produziert wird. Der Talg kann nicht durch den Kanal des Talgdrüsenfollikels austreten, weil die Oberhaut stark verhornt ist. Es bildet sich ein Pfropfen, der den Ausgang des Follikelkanals verschließt. Der eingelagerte Farbstoff Melanin reagiert mit dem Sauerstoff in der Luft und färbt den Pfropf dunkel - so entsteht das typische Erscheinungsbild von Mitessern. Sie kommen gern auf der Nase, der Stirn und dem Kinn vor, bei fettiger Haut manchmal im ganzen Gesicht.

Krankheitsbedingte Kopfschuppen entstehen dadurch, dass unterschiedlich große Teile der Hornschicht der Haut, der sogenannten Epidermis, vermehrt abgestoßen werden. Ursache ist ein überhastetes Wachsen der Hornzellen, die sich in dieser Schicht befinden, worunter die Struktur der Hornschicht leidet. Die Haut benötigt für ihre Erneuerung weniger Tage als gewöhnlich. Die schnell gewachsenen Hornzellen verschmelzen miteinander zu größeren Konglomeraten und werden dann als Kopfschuppen von der Kopfhaut abgestoßen.
Wie Kopfschuppen am wirksamsten bekämpft werden können, hängt unter anderem davon ab, welche Ursache sie haben. Auch wenn es sich nur um einfache Kopfschuppen handelt, die nicht mit einer Hautkrankheit wie dem seborrhoischen Ekzem oder der Psoriasis in Verbindung stehen, lohnt sich eine Behandlung, weil sie von vielen Betroffenen als kosmetische Beeinträchtigung erlebt werden. Anti-Schuppen-Shampoos können in vielen Fällen gut helfen.
Menschen, die zu trockener Haut neigen, bringen meist die Anlage dafür mit. Aber viele verstärken diese Tendenz noch durch ihren Lebensstil und falsche Pflegegewohnheiten. Äußere Einflüsse wie Kälte, Hitze, Sonne und Wasser sowie Reizstoffe spielen eine wesentliche Rolle, wenn die Haut anfängt zu spannen und zu ziehen. Von innen her wirken Flüssigkeitsmangel, einseitige Ernährung, Hormonschwankungen und nicht zuletzt die Psyche auf den Hautzustand. Außerdem wird die Haut im Alter natürlicherweise trockener (siehe Abschnitt "Was die Haut austrocknet").
Aloe Vera ist ideal für die Haut – vor allem, wenn diese gereizt, trocken und dazu noch schuppig ist. Am besten ist das frische Gel, direkt aus der Pflanze. Ein Blatt wird der Länge nach aufgeschnitten, das Innere heraus gekratzt, etwas mit der Gabel zerdrückt und dann auf die Haut aufgetragen. Wer keine Aloe Pflanze zu Hause hat, kauft sich ein gutes, hochwertiges reines Aloe Vera Gel. Wenn die Haut das Gel aufgenommen hat, spannt diese etwas. Wem das unangenehm ist, der kann circa eine halbe Stunde nach dem Auftragen den Bereich mit etwas lauwarmem Wasser ab und tupft die Haut vorsichtig trocken.
Was gar nicht hilft, auch wenn es vielleicht schwerfällt: mit der Haut zu hadern und sie als Feind zu betrachten. Dass die Haut sensibel auf Reize reagiert, hat sogar etwas Gutes. Ein hypersensibles Immunsystem soll einer Theorie nach ein Überlebensvorteil gewesen sein, als es noch nicht so hygienisch zuging. Damals war es extrem wichtig, sofort heftig auf die erste Bakterie oder die kleinste Milbe zu reagieren und Alarm zu funken, damit alle Abwehrmaßnahmen aktiviert werden, bevor Schlimmeres passiert. "Wenn ich das den Patienten erzähle", sagt Martina Hund, "sind die etwas mit dem Leiden versöhnt und machen sofort ein bisschen Frieden mit sich." Und das ist mit Sicherheit der erste Schritt in die Balance.
Das A und O bei trockener Haut ist die richtige Hautpflege. So sollten Sie trockene Haut nur mit milden Substanzen waschen, die idealerweise pH-neutral und parfumfrei sind. Auf alkoholhaltige Gesichtswasser sollten Sie verzichten, denn sie trocknen Ihre Haut zusätzlich aus. Cremen Sie trockene Haut nach dem Baden oder Duschen immer ein, um den Feuchtigkeitsverlust auszugleichen.
Wer Gesichtsöle mag, kann Klassiker wie Mandelöl, Arganöl, Macadamia- oder Kokosöl (Stars wie Emma Stone und Blake Lively schwören drauf) verwenden, auch Traubenkernöl unterstützt die Bildung der Hautschutzbarriere. Es gibt aber auch Cremes, die Mandel- oder Traubenkernöl enthalten und als Tagescremes keine glänzenden Spuren auf dem Gesicht hinterlassen. Omega-Fettsäuren stecken in Cremes, die die Hautoberfläche beruhigen und glätten sollen. Sie eignen sich auch für reife Haut als Anti-Aging-Pflege.

Für die Behandlung unreiner Haut ist besonders das Spurenelement Zink empfehlenswert. Es kann nicht nur äußerlich in Form einer Zinksalbe zur Unterstützung der Wundheilung aufgetragen werden, sondern auch innerlich auf deine Haut wirken. Zink ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt und fördert unter anderem die Bildung von neuem Gewebe. Darum hilft es auch äußerlich als Salbe hervorragend bei Akne. Zink findest du unter anderem in Kürbiskernen, Leinsamen und Sonnenblumenkernen.
Sollten die Hautschuppen auf dem Boden einer Neurodermitis entstanden sein, so helfen ebenfalls Entzündungshemmer wie Cortison und Immunsuppressiva wie Tacrolimus. Auch die Licht- und Klimatherapie sind bei Neurodermitis bereits etabliert. Andere Medikamente, die bei der Neurodermitis zum Einsatz kommen, zielen auf die allergische Komponente dieser Erkrankung ab. So helfen gegen Hautschuppen bei Neurodermitis auch Antihistaminika oder eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung).
Durch die Kombination mit Liposomen können die Pflanzenöle besser in die Hautbarriere integriert werden. Zusätzlich haben Liposomen, durch ihre eigene Beschaffenheit, weitere Effekte auf die Hautbarriere, den Hautzustand und den Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Unter anderem unterstützen sie die Hautregeneration. Für weitere Informationen verweisen wir auf auf unsere Angaben in dem Abschnitt “Weiterführende Literatur”. Wichtig ist, dass Liposome nicht in Verbindung mit ätherischen Ölen angewendet werden sollten, da dies zu Hautirritationen führen kann.

Wenn du zu unreiner Haut neigst, solltest du sicherstellen, dass du die Gegenstände, mit denen deine Haut häufig in Berührung kommt, ausreichend reinigst. Am wichtigsten: dein Smartphone. Auf dessen Display sollen sich nämlich bis zu 100 verschiedene Bakterienarten ablagern. Da kann bereits ein Telefonat dazu führen, dass sich viele Bakterien im Gesicht ablagern. Auch bei deiner Sonnenbrille, deinem Kissen und deinen Handtüchern solltest du auf eine sorgfältige Reinigung achten und sie nur mit deinem Gesicht in Berührung kommen lassen, wenn sie garantiert sauber sind. 


Auch Schlaf ist enorm wichtig für deine Hautgesundheit. So hilft ausreichend Schlaf nicht nur bei der Vorbeugung von Falten, sondern auch bei der Abheilung von Hautunreinheiten. Während du schläfst, heilt dein Körper Hautschäden ab und produziert neue und gesunde Zellen. So kann er nicht nur entzündete Pickel und Mitesser abheilen, sondern auch Sonnenschäden mildern. Wichtig ist dafür, dass du deine Haut vor dem Schlafengehen optimal auf die Nacht vorbereitest. Wenn du Make-up trägst, solltest du dich gründlich abschminken und deine Haut mit einer guten Nachtpflege unterstützen.

Schwitzen: Übermäßiges Schwitzen, etwa beim Sport oder bei hochsommerlichen Temperaturen, ist eine wesentliche Maßnahme des Körpers, um den Wärmehaushalt auszugleichen. Dadurch gehen jedoch kurzfristig Flüssigkeit und Salze verloren. Die Haut zeigt spürbar den Mangel an. Sie ist gerötet, spannt und wird faltig. Durch Trinken, etwa vor oder nach dem Sport, gleichen wir den Verlust wieder aus. Den Schweißfilm gilt es abzuwaschen. Feuchtigkeitshaltige Cremes und Lotionen lindern danach von außen die Trockenheitszeichen.


Mitesser sollten grundsätzlich nicht mechanisch entfernt werden. Eventuell kann nach einem heißen Gesichtsdampfbad vorsichtig versucht werden, den Mitesser durch leichten Zug zu entleeren. Druck sollte auf alle Fälle vermieden werden, da dabei der Follikelkanal einreißen und der Inhalt des Mitessers Entzündungen im umliegenden Gewebe verursachen kann.
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