Vitamin A ist wichtig für das Wachstum und den Schutz von Körperzellen. Unter anderem kommt es in Leber, Eiern, Milch und Milchprodukten vor, während in pflanzlichen Lebensmitteln (wie Karotten, Grünkohl, Spinat) lediglich die Vorstufe (Beta-Carotin) zu finden ist. Da der Körper Beta-Carotin schlechter aufnehmen kann, muss hiervon mehr aufgenommen werden.
Auf diesen Bakterienüberschuss und die Bakterienabbauprodukte reagiert der Körper mit einer Entzündung, die als gerötete Papeln und Pusteln sichtbar wird. In schweren Fällen kann in der Spätphase die Follikelwand aufbrechen. Lipide, Fettsäuren, Hornzellen, Bakterien und Zellfragmente werden freigesetzt und verursachen eine ausgedehnte und tiefe Entzündung im umliegenden Gewebe.
Anwendung: Die Maske nach der Reinigung der Haut mit einem Pinsel auf das feuchte Gesicht auftragen. Dabei die Augenpartie aussparen. Die Maske sollte etwa zehn bis 15 Minuten antrocknen, damit die Wirkstoffe arbeiten können. Danach mit warmem Wasser und einem feuchten Tuch abnehmen. Achtung: Während des Trocknens der Maske kann es zu einem leichten Kribbeln kommen – das ist normal, dann arbeiten das Eukalyptusöl und die Tonerde auf der Haut. Sollte die Maske jedoch auf der Haut anfangen zu brennen, lieber vorzeitig abwaschen und die Verträglichkeit erst an einer kleinen Stelle testen.

Diese lästigen Begleiterscheinungen fettiger Haut entstehen, wenn einzelne Talgdrüsen aufgrund der Überproduktion verstopfen. Dann kann der Talg nicht mehr abfließen, was zu einer vermehrten Ansiedlung hauteigener Bakterien führt. Die Mikroorganismen zersetzen den Talg, wobei freie Fettsäuren entstehen. Diese lösen wiederum Entzündungen aus, die sich in Form von Mitessern und Pickeln manifestieren. Im schlimmsten Fall bildet sich eine Akne, die neben dem Gesicht auch Rücken und Schultern befallen kann.  
Im Gesicht erscheint trockene Haut oft müde und fahl. Manchmal zeigen sich dünne Schuppen und gerötete Stellen. Auf rauen Wangen entwickeln sich rasch feine Fältchen. Besonders leicht spannt und juckt die Haut auch an den Unterschenkeln über den Schienbeinen, an Füßen, Händen, Ellbogen und Unterarmen. Wenn der Haut anhaltend Fett und Feuchtigkeit fehlen, zieht sie sich pergamentartig zusammen. Erhält sie dann nicht ausreichend Schutz und Pflege, kann sie sich vermehrt schuppen, rissig werden und sich entzünden.
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Putzmittel, Schadstoffe: Im Alltag hantieren wir häufig mit unterschiedlichen chemischen Substanzen, die bei direktem und wiederholtem Kontakt die Haut angreifen können. Reinigungs- und Waschmittel, Farben, Lacke, Lösungsmittel gehören dazu. Deshalb ist es wichtig, gefährdete Hautbereiche mit entsprechender Kleidung zu schützen, um Kontaktekzeme und andere entzündliche Reaktionen zu vermeiden (siehe Abschnitt "Mögliche krankhafte Ursachen"). Das gilt insbesondere für Menschen, die beruflich ständig mit Reizstoffen umgehen.

Schuppige Haut hat also meist harmlose Ursachen, die sich durch entsprechende Maßnahmen beheben lassen. Spezielle Shampoos und eine gesteigerte Körpergenie können schon eine Menge bewirken. Wird allerdings nicht reagiert, kann die übermäßige Schuppenbildung zu weiteren Problemen führen. Aufgekratzte Stellen am Kopf können sich etwa entzünden und extrem trockene Haut kann Haarausfall begünstigen.
Die Haut ist der Spiegel unserer Seele. Stress sieht man ihr an. Daher sollte man immer versuchen, diesen so gering wie möglich zu halten. Wer sich viel bewegt und Sport macht, ist weniger gestresst, das wirkt sich auch positiv auf das Hautbild aus. Hin und wieder auf Technik zu verzichten und ein bisschen zur Ruhe zu kommen oder an der frischen Luft spazieren zu gehen, kann auch helfen, unreiner Haut und Pickeln vorzubeugen. 

Auf der Nase kommt es zu schuppender Haut aus dem gleichen Grund wie in dem restlichen Gesicht. Durch trockene Haut kommt es hier zu vermehrter Schuppung. Es gibt auf der Nase nichts Anderes zu beachten als im Gesicht. Auch hier ist die Therapie der Wahl eine rückfettende Creme. Zu beachten ist, dass es aufgrund der anatomischen Position der Nase zu vermehrter Sonneneinstrahlung kommen kann. Es empfiehlt sich daher auch bei geringer Sonneneinstrahlung das Benutzen eines Lichtschutzfaktors. Auch zu massive Sonneneinstrahlung kann zu Schuppung der haut in Form von Sonnenbrand führen.

Normalerweise produzieren die Talgdrüsen ein bis zwei Gramm Körperfett, in Fachkreisen auch Sebum genannt. Wird diese Menge jedoch überschritten, verstopfen die Poren und weiten sich aus, der Talg kann nicht mehr richtig abfließen und es entsteht ein öliger Film auf der Hautoberfläche. Hinzu kommt, dass sich Bakterien auf der Oberfläche schneller ausbreiten können und somit Entzündungen auslösen, die Hautunreinheiten wie Mitesser und Pickel begünstigen. Doch wie kommt es überhaupt zu einer solchen Überproduktion? Zu den bekanntesten Ursachen für fettige Haut mit großen Poren zählen erbliche Veranlagungen, Stress, eine falsche (Mangel-)Ernährung, Erkrankungen der Eierstöcke, Parkinson und übermäßiger Alkoholkonsum. Aber auch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten wie zum Beispiel Hormonpräparate kann Einfluss auf die Talgproduktion nehmen.


Menschen, die zu trockener Haut neigen, bringen meist die Anlage dafür mit. Aber viele verstärken diese Tendenz noch durch ihren Lebensstil und falsche Pflegegewohnheiten. Äußere Einflüsse wie Kälte, Hitze, Sonne und Wasser sowie Reizstoffe spielen eine wesentliche Rolle, wenn die Haut anfängt zu spannen und zu ziehen. Von innen her wirken Flüssigkeitsmangel, einseitige Ernährung, Hormonschwankungen und nicht zuletzt die Psyche auf den Hautzustand. Außerdem wird die Haut im Alter natürlicherweise trockener (siehe Abschnitt "Was die Haut austrocknet").
Krankheitsbedingte Kopfschuppen entstehen dadurch, dass unterschiedlich große Teile der Hornschicht der Haut, der sogenannten Epidermis, vermehrt abgestoßen werden. Ursache ist ein überhastetes Wachsen der Hornzellen, die sich in dieser Schicht befinden, worunter die Struktur der Hornschicht leidet. Die Haut benötigt für ihre Erneuerung weniger Tage als gewöhnlich. Die schnell gewachsenen Hornzellen verschmelzen miteinander zu größeren Konglomeraten und werden dann als Kopfschuppen von der Kopfhaut abgestoßen.
Feuchtigkeit sollten Sie Ihrer Haut nicht nur von außen zuführen, sondern zusätzlich auch von innen: Trinken Sie ausreichend Wasser oder andere ungesüßte Getränke wie Tee. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt etwa 1,5 Liter täglich.3 Zudem sollten Sie auf eine ausgewogene Ernährung achten, die Haut und Körper mit essenziellen Nährstoffen versorgt, beispielsweise:
In einigen Fällen kann es gut gegen fettige Haut sein, die Stoffe über Nahrungsergänzungspräparate zuzuführen. Dies sollten Sie jedoch niemals eigenmächtig entscheiden. Fragen Sie Ihren Arzt, ob die zusätzliche Zufuhr von Vitamin A oder Zink für Sie sinnvoll ist. Denn Nahrungsergänzungsmittel bergen immer die Gefahr, dass man zu viel des jeweiligen Inhaltsstoffes zu sich nimmt – mit negativen Folgen für den Organismus.
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