Symptome: Zeichen für eine beginnende Austrocknung sind Schwäche, Müdigkeit, Kopfschmerzen. Die Haut wird zunehmend schlaff, spröder und lässt sich in Falten zusammenschieben, auch die Schleimhäute trocknen aus. Schwindel, Fieber und Benommenheit kommen dazu. Alarmierender Durst stellt sich oft erst spät ein (mehr dazu im Ratgeber "Vermehrter Durst"). Verwirrtheit, Krämpfe und Bewusstlosigkeit signalisieren einen Notfall.
Symptome: Vor allem auf den Streckseiten der Beine und Arme, aber nicht an den Beugen, schuppt sich die Haut trocken und pulverartig. Die Schuppen können weißlich bis gräulich oder dunkel-bräunlich und unterschiedlich groß sein. Bei einigen Krankheitsbildern sitzen sie fest und werden teilweise brüchig. Einige Stellen verhornen stärker. Typisch für die Ichthyosis vulgaris sind zudem weichlich verdickte Fußsohlen und Handflächen mit ausgeprägten Linien. Die Beschwerden bessern sich häufig bei sommerlichen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit.
Pflanzenöle eignen sich hervorragend zur Pflege irritierter Haut. Die Pflegeöl-Mischungen No.R1 und No.R2 sind Kombinationen verschiedener Pflanzenöle, die auf die Ansprüche irritierter Haut zugeschnitten sind. Natürlich muss hierbei immer der individuelle Hautzustand berücksichtigt werden. Die Hautöle können beliebig abgewandelt und an unterschiedliche Bedürfnisse angepasst werden. Es handelt sich bei unseren Hautölen um keine fertigen Produkte, sondern um Mischungen aus unterschiedlichen fetten und ätherischen Pflanzenölen. Die Mischungen können im Kosmetikinstitut durchgeführt werden oder einfach selbst zuhause.
Die Hautoberfläche ist von einem Gemisch aus Wasser und Fettstoffen überzogen, der sogenannten Hydrolipidemulsion. Der Wasseranteil stammt vor allem aus den Schweißdrüsen, der Fettanteil ist ein Gemisch aus Talg (Sebum) und Hornschichtfett. Insgesamt machen die Verhornungsprozesse der Haut etwa 10% des Hautoberflächenfetts aus, der Hauptanteil von etwa 90% ist ein Produkt der Talgdrüsen.
Generell ist bei vielen frei verkäuflichen Anti-Pickel-Produkten nicht garantiert, dass sie wirken wie erhofft: In einem dermatologisch begleiteten Praxistest des BR aus dem Jahr 2016 ließ sich bei den aknegeplagten Probanden nach zwei Wochen bei keinem der getesteten Produkte (eines mit Teebaumöl, eines mit Zink, eines mit Salicylsäure) eine merkliche Verbesserung des Hautbildes feststellen.
Jojobaöl gilt als hautschützendes und stabilisierendes Öl. In Kombination mit Nachtkerzen- und Hagebuttenöl kann es auf diese Öle einen leichten stabilisierenden Effekt haben. Genaugenommen ist das Jojobaöl ein flüssiges Wachs. Die Fettsäuren des Jojobaöls sind nicht an Glycerin, sondern an einen sogenannten Fettalkohol (Wachsester) gebunden. Jojobaöl zieht eher langsam in die Haut ein, sorgt für ein glättendes Hautgefühl und erhöht die Hautfeuchtigkeit. Jojobaöl ist im Gegensatz zu den beiden anderen Ölkomponenten sehr stabil.
Anwendungen mit Honig und Gurken spenden Feuchtigkeit und versorgen die trockene Haut mit Nährstoffen. Ähnlich gut wirkt selbstgemachtes Gesichtswasser aus Karottensaft und Teebaumöl. Ein altes Hausmittel ist Eigelb, welches mit Olivenöl vermischt und in die Haut einmassiert wird. Zur Stärkung der Fettbarriere der Haut können Cremes mit Urea, Allantoin und Panthenol verwendet werden.
Der Mythos, dass vor allem psychische Unruhe Pickel verursacht, hält sich seit Jahren wacker. "Dass Stress Pickel macht, höre ich oft“, bestätigt die Kosmetikerin Nancy Gers gegenüber der „Apotheken Umschau“. Der Hautgrund für Pickel und Ausschläge in stressigen Zeiten ist aber selten der Stress selbst, sondern unser Verhalten in dieser Zeit. Wir nutzen ungesunde Ernährung, Nikotin und Alkohol als Stresskiller. Außerdem fassen wir uns häufiger ins Gesicht, wenn wir nervös sind. Hier finden Bakterien schnell einen geeigneten Nährboden und Unreinheiten sind vorprogrammiert. Dr. Annette Schaefer empfiehlt in der "Apotheken Umschau": "Hände unbedingt aus dem Gesicht". So kann verhindert werden, dass die ohnehin empfindliche Haut mit Bakterien fertigwerden muss.
In der Regel begutachtet zunächst der Hausarzt die Haut und erfasst zusätzliche Symptome. Je nach Verdacht zieht er einen Hautarzt (Dermatologen) oder einen Facharzt für innere Erkrankungen (Internist) hinzu. Ergeben sich Hinweise auf eine psychische Problematik, übernehmen meist ein Psychiater oder Psychotherapeut die weitere Diagnose und die Behandlung.
Eine Ernährung, die sich aus diesen Lebensmitteln zusammensetzt, führt zu einem starken Anstieg des Wachstumsfaktors IGF-1 und somit zu einer Stimulation der Talgdrüsen. "Nahrungsmittel, die nach dem Verzehr zu einem starken Anstieg des Blutzuckers und somit von Insulin und IGF-1 führen, können somit zu einer Verschlechterung des Hautbildes führen," so die Ernährungsmedizinerin. 
Auch von innen können Sie etwas gegen fettige Haut tun. Bewährt haben sich Teemischungen mit bestimmten Heilkräutern, zum Beispiel ein Mix aus Löwenzahn, Brennnesseln und Birkenblättern. Für die Zubereitung mischen Sie die Ingredienzien zu gleichen Teilen und übergießen einen Teelöffel davon mit 250 Millilitern kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee fünf bis sechs Minuten ziehen und trinken Sie maximal fünf Wochen lang täglich drei Tassen über den Tag verteilt – eine Wohltat für fettige Haut.
Besonders im Winter belasten die Minusgrade – oft noch zusammen mit einem starken Wind, Regen oder Schnee – die Schutzbarriere der Haut. Es ist daher sinnvoll, die Haut im Freien mit einem Schal oder Handschuhen zu schützen. Spezielle Kälteschutzcremes sind eine weitere Möglichkeit, allerdings sollten Sie diese abwaschen, sobald Sie einen beheizten Raum betreten. Denn durch die Zimmertemperatur kann es zur Verflüssigung der darin enthaltenen Fettanteile kommen.
Das leichte Aprikosenöl ist eine gute Alternative für eine Haut, die augenscheinlich weniger Fett benötigt. Aprikosenöl ist sehr leicht und zieht sehr gut in die Haut ein. Darüberhinaus eignet sich das Aprikosenöl als Reinigungsöl und pflegt empfindliche, trockene, spröde und rissige Haut. Aprikosenöl ist ein gutes Basisöl für die jüngere, trockene Haut.
Symptome: Vor allem auf den Streckseiten der Beine und Arme, aber nicht an den Beugen, schuppt sich die Haut trocken und pulverartig. Die Schuppen können weißlich bis gräulich oder dunkel-bräunlich und unterschiedlich groß sein. Bei einigen Krankheitsbildern sitzen sie fest und werden teilweise brüchig. Einige Stellen verhornen stärker. Typisch für die Ichthyosis vulgaris sind zudem weichlich verdickte Fußsohlen und Handflächen mit ausgeprägten Linien. Die Beschwerden bessern sich häufig bei sommerlichen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit.
Aloe Vera ist in vielen Salben und Cremes enthalten und wirkt antibakteriell und lindernd - genau das richtige bei gereizter Haut. Dafür kannst du einfach das Gel aus einer Pflanze extrahieren. Schneide ein Blatt der Aloe-Vera-Pflanze auf und trage das austretende Gel auf deine wunde Stelle auf. Dann 20 Minuten einwirken lassen und mit kaltem Wasser abwaschen.
Rund um das Thema unreine Haut sind viele Mythen in unseren Köpfen fest verankert. Doch nicht alle entsprechen der Wahrheit. Obwohl bei unreiner Haut Bakterien und Entzündungen eine Rolle spielen, handelt es sich dabei nicht um eine ansteckende Infektionskrankheit. Unreine oder zu Pickeln neigende Haut ist auch nicht das Resultat mangelnder Hygiene oder der Ausdruck einer Allergie.
All jene, die mit Unreinheiten an den Wangen zu kämpfen haben, sollten eventuell darüber nachdenken, was über den Tag hinweg alles mit dem Gesicht in Berührung kommt. Unser Handy halten wir beispielsweise täglich an unsere Wangen und verteilen so Bakterien von unseren Händen im Gesicht. Ein Desinfektionsmittel kann da Abhilfe schaffen. Genauso wichtig ist es, Handtücher und Kopfkissen zu reinigen. Hier können sich Make-up und Styling-Produkte ansammeln und mit Schweiß und Schmutz dazu führen, dass sich Bakterien festsetzen. Regelmäßig Bezüge und Handtücher zu wechseln ist deshalb essentiell, um zu vermeiden, dass sich Bakterien sammeln – genauso wie bei Make-up-Pinseln. Eine Reinigung mit einem sanften Shampoo einmal im Monat ist Pflicht, besser ist es, alle zwei Wochen seine Pinsel von Schmutz zu befreien.
Zinkmangel: Zink ist ein Spurenelement, das wichtige Körperfunktionen beeinflusst. Ist zu wenig davon vorhanden, wirkt sich das auch auf den Hautzustand aus. Ein Zinkmangel kann im Rahmen eines chronischen Leberversagens oder Nierenversagens entstehen, ebenso bei bestimmten Formen der Blutarmut, bei Krebsleiden oder Diabetes. Weitere Ursachen für einen Zinkmangel sind Zöliakie und andere Erkrankungen, die mit einer gestörten Nährstoffverwertung einhergehen. Hier fehlen dann oft mehrere Mineralstoffe und Vitamine, wie etwa Vitamin A, Vitamin D und Niacin (gehört zu den B-Vitaminen), die Einfluss auf die Hautbeschaffenheit haben können. Essstörungen, Mangelernährung im Alter oder ein sehr einseitiger Speiseplan rufen mitunter ebenfalls ein Ungleichgewicht im Mineralstoff- und Vitaminhaushalt hervor (siehe oben).
Die Beine, insbesondere die Schienbeine sind auch eine typische Lokalisation für schuppende Haut. Diese Hautpartie ist oft sehr trocken. Zusätzlich kann diese Hautpartie durch häufiges Rasieren gereizt sein. Hier hilft meistens schon eine pflegende Bodylotion. Wenn eine Bodylotion nicht hilft, sollte ein Hautarzt zur weiteren Abklärung der Hautveränderung aufgesucht werden.
Eine falsche Ernährung ist eine der Hauptursachen für Hautunreinheiten. Besonders in Bezug auf Fette muss man aufpassen: Die Haut braucht gesunde Fette, damit sie mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen versorgt ist, die wichtig für die Zellbildung sind. Ungesunde Fette wiederum sind Gift für die Haut. Gesunde Fette sind zum Beispiel in Nüssen, Lachs, Avocado, Rosenkohl oder Rapsöl enthalten. Als schlechte Fette versteht man gesättigte Fettsäuren. Sie sind unter anderem für Gefäßerkrankungen verantwortlich und häufig in Fertigprodukten und Fast Food zu finden. Wer reine Haut haben möchte, sollte darauf unbedingt verzichten. 

Avocado ist eine fettreiche, leckere Frucht, die auf verschiedene Weise zubereitet werden kann (z. B. Guacamole). Bei schuppiger Haut ist sie sowohl innerlich als auch äußerlich zu empfehlen – sie versorgt die Haut mit Vitaminen und gesunden Fetten. Bei kleineren schuppigen Stellen wird das Fruchtfleisch einer Avocado zerdrückt, auf die leicht angefeuchtete Haut aufgebracht und nach circa 20 Minuten mit Wasser abgespült. Dem Fruchtfleisch kann noch etwas Honig hinzugefügt werden. Avocados sollten auch regelmäßig auf dem Speiseplan stehen, da die gesunden Fettsäuren und der hohe Gehalt an Antioxidantien von innen heraus der Haut gut tun.
Des Weiteren gibt es auch innere Einflüsse, die zu einer trockenen, juckenden Haut mit Schuppenbildung führen können. Unter anderem sind das Flüssigkeitsmangel, eine einseitige, wenig vitaminreiche Ernährung, Hormonschwankungen (beispielsweise bedingt durch Pubertät, Schwangerschaft oder Wechseljahre) oder psychische Belastungen wie Stress. Zudem wird die Haut mit zunehmendem Alter natürlicherweise immer trockener, da die Aktivität der Taldrüsen nachlässt. Wird zu wenig Fett produziert, kann die Haut unter anderem den Wasserhaushalt nicht mehr einwandfrei regulieren – und trocknet immer weiter aus.

Produkte für fettige bzw. unreine Haut sollen die überschüssige Talgproduktion so weit wie möglich verringern und so den Fett-Feuchtigkeits-Gehalt der Haut normalisieren. Gleichzeitig dürfen sie aber nicht zu stark austrocknend oder entfettend wirken, da dies die Talgdrüsen zu weiterer Talgproduktion anregen und einen gegenteiligen Effekt bewirken würde. Darüber hinaus soll die richtige Pflege die Besiedelung mit Bakterien und damit die Entwicklung in Richtung Akne verhindern.

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