Hautschuppen können vielfältige Ursachen haben. Die häufigste Ursache ist die trockene Haut. Die trockene Haut wird ausgelöst durch eine unzureichende Funktion der Talgdrüsen. Daher kommt es zu vermehrtem Absterben der Haut mit Abschilferung der Hautpartikel. Ein anderer häufiger Grund für Schuppen ist der Hautpilz. Der Hautpilz kann an jeder Stelle des Körpers vorkommen, ist aber meistens im Mund, an den Genitalien oder in Hautfalten lokalisiert. Im schlimmsten Fall kann die Psoriasis, eine Hautkrankheit mit Antikörperbildung Ursache einer schuppenden Haut sein. Die Psoriasis geht mit anderen körperlichen Symptomen einher und muss systemisch behandelt werden.
Schuppen sind auf den ersten Blick kein besorgniserregendes Krankheitsbild. Sie entstehen bei der Neubildung der Haut, sodass dies ein völlig normaler Prozess des menschlichen Körpers ist. Allerdings gibt es auch eine Prognose, bei der es zu einer Störung der Haut kommt. Erst wenn mindestens 500 kleinere Schuppen zusammenhängen, werden die Schuppen für das menschliche Auge sichtbar. Dies geschieht allerdings nur, wenn die Haut ein übermäßig hohes Sterben alter Hautzellen aufweist.
Neben der Diagnose der Ursache für das Ungleichgewicht in der Haut kommt einer besonders umsichtigen Pflege hohe Aufmerksamkeit zu. Die Fähigkeit Ihrer Haut, Feuchtigkeit und Lipide (Hautfette) zu speichern, kann durch den regelmäßigen Einsatz von Lotionen mit wertvollen Inhaltsstoffen wie Dexpanthenol unterstützt werden. Dieser versorgt die Haut mit der nötigen Feuchtigkeit. Zusätzlich sollten die extrem beanspruchten, schuppig-rissigen Hautstellen mit einer Wund- und Heilsalbe, die Dexpanthenol enthält, behandelt werden, denn jeder Riss in der Haut ist eine kleine Wunde. Der Wirkstoff Dexpanthenol fördert den natürlichen Heilungsprozess der Haut, indem die Neubildung von Hautzellen angeregt und die Haut zugleich mit Feuchtigkeit versorgt wird. Hier mehr zu dem Thema erfahren.

Was wir essen, hat großen Einfluss auf unsere Haut. Deshalb spielt die Wahl der Nahrungsmittel eine wichtige Rolle im Kampf gegen fettige Haut: Ernährung und Trinkgewohnheiten sollten kritisch überprüft und gegebenenfalls optimiert werden. Besonders wichtig ist es, wenig Fett und Zucker zu sich zu nehmen, da beides die Talgproduktion weiter anregen kann. Empfehlenswert gegen fettige Haut ist vor allem eine ausgewogene Kost mit reichlich Obst und Gemüse, die der Haut alle benötigten Nährstoffe bietet und die Talgproduktion nicht zusätzlich anregt.  

Eine Ernährung, die sich aus diesen Lebensmitteln zusammensetzt, führt zu einem starken Anstieg des Wachstumsfaktors IGF-1 und somit zu einer Stimulation der Talgdrüsen. "Nahrungsmittel, die nach dem Verzehr zu einem starken Anstieg des Blutzuckers und somit von Insulin und IGF-1 führen, können somit zu einer Verschlechterung des Hautbildes führen," so die Ernährungsmedizinerin. 


Mitesser sollten grundsätzlich nicht mechanisch entfernt werden. Eventuell kann nach einem heißen Gesichtsdampfbad vorsichtig versucht werden, den Mitesser durch leichten Zug zu entleeren. Druck sollte auf alle Fälle vermieden werden, da dabei der Follikelkanal einreißen und der Inhalt des Mitessers Entzündungen im umliegenden Gewebe verursachen kann.
Zu viele Milchprodukte: Milchprodukte sind dafür bekannt Hautunreinheiten auszulösen, vor allem wenn es sich um Magermilchprodukte handelt. Zahlreiche Studien belegen bereits, dass Milchtrinker häufiger an Akne leiden als Menschen, die auf Milchprodukte verzichten. In der Milch befinden sich Hormone, die den körpereigenen Hormonspiegel beeinflussen und so Hautunreinheiten fördern können. Zudem wird Milch eine entzündungsfördernde Wirkung nachgesagt.

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Unterschieden werden trockene oder fettige Kopfschuppen, Asbestflechte sowie Kopfschuppen, die infolge einer Hautkrankheit wie der seborrhoischen Dermatitis (auch seborrhoisches Ekzem genannt) und der Psoriasis (Schuppenflechte) auftreten. Bei der Asbestflechte bilden sich großflächige Schuppen von mehreren Zentimetern Größe, die badekappenartig über den Kopf verteilt sind.
Im einfachsten Falle kommen Hautschuppen einfach dadurch zustande, dass die Haut zu trocken ist. Dann kann man eine Selbstbehandlung durchführen. Diese Therapie stützt sich vor allem darauf, die Haut mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Hierfür stehen verschiedene Pflegeprodukte und auch Reinigungsmittel zur Verfügung. Besonders gut eignen sich Harnstoff (dieser befeuchtet nicht nur die Haut, sondern kann auch Schuppen lösen) und Präparate auf Öl-Basis (zum Beispiel Mandelöl, Sojaöl oder Erdnussöl). Auch regelmäßige rückfettende Bäder tragen dazu bei, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Außerdem sollte man darauf achten, nur für trockene Haut ausgewiesene Kosmetikartikel zu verwenden, die Haut nicht zu häufig zu waschen bzw. zu lange im Wasser zu bleiben und ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Gerade an den Händen kann eine Schuppung der Haut auch auf eine Kontaktdermatitis zurückzuführen sein. Unter einer Kontaktdermatitis versteht man eine entzündliche Reaktion der Haut auf Chemikalien. Hierbei kann es sich um Seife, Cremes und vieles mehr handeln. Da die Hände mit vielen Stoffen in Berührung kommen, sind diese Hautstellen dafür prädestiniert. Oft tritt eine Kontaktdermatitis oder ein Kontaktekzem auch im Rahmen von Berufskrankheiten auf. Hierbei handelt es sich oft um Handschuhe von medizinischem Personal, Desinfektionsmittel oder um Bestandteile bei der Verarbeitung von Leder (siehe auch: Handekzem). Hier muss der Stoff beseitigt werden, um ein weiteres Bestehen des Kontaktekzems zu vermeiden.
Unreine Haut hat jeder Mensch einmal. Sie müssen also nicht bei jedem Pickel zum Arzt. Wenn Sie allerdings sehr unter der unreinen Haut leiden, über längere Zeit hinweg unreine Haut haben, die Mitesser und Pickel flächendeckend auftreten oder sich großflächige Knötchen, Blasen oder Hautentzündungen entwickeln, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Denn ohne ausreichende Behandlung – oder wenn Sie selbst an die Pickel Hand anlegen – können großflächige Entzündungen und große Narben entstehen.
Der Wunsch ist groß, unserer Haut etwas Gutes zu tun, sie zu verwöhnen. Gerade wenn es ihr an etwas zu fehlen scheint. Doch genau dann ist bei Produkten Minimalismus angesagt. Dr. Irene Rosengarten, wissenschaftliche Leiterin der Kosmetikmarke La Roche-Posay: "Kosmetik für empfindliche Haut sollte deshalb nur ein Minimum und zudem höchstverträgliche Inhaltsstoffe enthalten, um das Irritationspotenzial zu senken."

Neurodermitis ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung mit unterschiedlichster Gestalt: Rötungen, Bläschen, Pusteln, Schorf, Rhaghaden, trockene Haut und Schuppen in Verbindung mit teilweise massivem Juckreiz – all diese Hauterscheinungen können bei Neurodermitis auftreten. Häufig sind davon schon Säuglinge ab dem dritten Monat betroffen. Diese zeigen trocken-schuppige Haut , aber ebenso nässende und später verkrustende Hauterscheinungen. Davon sind auch Gesicht und der behaarte Kopf betroffen. Mit zunehmendem Alter zeigt sich die Neurodermitis dann an den typischen Stellen, den großen Gelenkbeugen von Knie und Ellbogen, aber auch am Hals. Die Krankheit wird stets von starkem Juckreiz begleitet. Etwa ab der Pubertät kann die Erkrankung auch andere Körperstellen befallen.
Zwillingsstudien haben ergeben, dass auch erbliche Faktoren eine Rolle spielen, ob Akne auftritt oder nicht. Zudem soll die Ernährung einen Einfluss auf Akne haben, auch wenn das bislang nicht wissenschaftlich bewiesen wurde. Daneben stehen das Klima (Luftfeuchtigkeit, UV-Strahlung) und andere Umweltfaktoren im Verdacht, unreine Haut zu verursachen.

Wenn sich trotz gezielter Pflege mit die Regeneration unterstützenden Lotionen keine Besserung einstellt, gilt es, tiefer liegende Ursachen auszumachen. Neben einem qualifizierten Apotheker können Sie dann natürlich den Hausarzt oder einen Dermatologen zurate ziehen. Sprechen Sie in jedem Fall mit einem Arzt, wenn sich zum Problem „Schuppige Haut“ zusätzlich dauerhafte Symptome wie Schmerzen, Infektionen, allgemeines Unwohlsein, unerklärliche Gewichtsveränderungen, Veränderungen der Fingernägel, Haarausfall und/oder innere Unruhe oder Ängste einstellen. So bekommen Sie eine verlässliche Diagnose und eine entsprechend Behandlungsempfehlung, damit Sie sich bald wieder richtig wohl in Ihrer Haut fühlen.


Heilerde: Heilerde ist ein besonders bewährtes Hausmittel bei unreiner Haut. Besonders gut wirkt sie als Gesichtsmaske, indem sie mit etwas Wasser zu einem Brei vermengt wird. Die Erde bindet Schadstoffe, kann die Haut von überschüssigem Talg und Schmutz befreien und so effizient gegen Pickel und Mitesser vorgehen. Aufpassen solltest du, wenn du trockene Haut hast. Hier kann Heilerde zu stark austrocknend wirken.
Gerade an den Händen kann eine Schuppung der Haut auch auf eine Kontaktdermatitis zurückzuführen sein. Unter einer Kontaktdermatitis versteht man eine entzündliche Reaktion der Haut auf Chemikalien. Hierbei kann es sich um Seife, Cremes und vieles mehr handeln. Da die Hände mit vielen Stoffen in Berührung kommen, sind diese Hautstellen dafür prädestiniert. Oft tritt eine Kontaktdermatitis oder ein Kontaktekzem auch im Rahmen von Berufskrankheiten auf. Hierbei handelt es sich oft um Handschuhe von medizinischem Personal, Desinfektionsmittel oder um Bestandteile bei der Verarbeitung von Leder (siehe auch: Handekzem). Hier muss der Stoff beseitigt werden, um ein weiteres Bestehen des Kontaktekzems zu vermeiden.
Neben der Diagnose der Ursache für das Ungleichgewicht in der Haut kommt einer besonders umsichtigen Pflege hohe Aufmerksamkeit zu. Die Fähigkeit Ihrer Haut, Feuchtigkeit und Lipide (Hautfette) zu speichern, kann durch den regelmäßigen Einsatz von Lotionen mit wertvollen Inhaltsstoffen wie Dexpanthenol unterstützt werden. Dieser versorgt die Haut mit der nötigen Feuchtigkeit. Zusätzlich sollten die extrem beanspruchten, schuppig-rissigen Hautstellen mit einer Wund- und Heilsalbe, die Dexpanthenol enthält, behandelt werden, denn jeder Riss in der Haut ist eine kleine Wunde. Der Wirkstoff Dexpanthenol fördert den natürlichen Heilungsprozess der Haut, indem die Neubildung von Hautzellen angeregt und die Haut zugleich mit Feuchtigkeit versorgt wird. Hier mehr zu dem Thema erfahren.

Schilddrüsenunterfunktion: Die Schilddrüse produziert Hormone, die für viele Abläufe im Körper äußerst wichtig sind. Sie tragen entscheidend dazu bei, dass der Energiestoffwechsel in den einzelnen Zellen funktioniert und Nervenaktivitäten im Gehirn geregelt ablaufen. Die Schilddrüsenhormone wirken unter anderem auf die Verdauung, das Herz-Kreislaufsystem, die Psyche, auf den Zustand von Haut, Haaren und Nägeln.
Auch ein Pilzbefall kann zu Hautschuppen führen. Bei gesunden Menschen kann das Immunsystem eine Besiedlung mit Pilzen normalerweise gut in Schach halten, sollte allerdings eine geschwächte Immunabwehr vorliegen, durch eine zugrundeliegende Erkrankung oder durch hinzukommende belastende Umstände wie intensive Sonneneinstrahlung zusätzlich beansprucht werden, so können sich die Pilze auf der Haut ausbreiten.
Gesunde Menschen, die sich ausgewogen ernähren, müssen keinen Zinkmangel befürchten. Wie bei einigen Vitaminen und Mineralstoffen besteht auch bei Zink die Gefahr, zu viel davon aufzunehmen, wenn jemand unkontrolliert zu Nahrungsergänzungspräparaten greift. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker. Symptome, die auf einen möglichen Mangel hindeuten könnten, sollten Sie unbedingt immer zuerst von einem Arzt abklären lassen.

Wer über einen längeren Zeitraum starker Kälte oder Hitze ausgesetzt ist, sollte auf feuchtigkeitsspendende Cremes setzen. Zudem sollte man schuppige und juckende Stellen nicht übermäßig kratzen, um Entzündungen zu vermeiden. Zuletzt sollte man bei einem plötzlichen Auftreten von Schuppenflechten oder schuppiger Haut einen Hautarzt aufsuchen. Dieser kann weiteren Beschwerden vorbeugen und im Falle einer Neurodermitis die entsprechende Therapie einleiten.

Der Kontakt mit Putzmitteln sowie einige Kosmetikartikel führt mitunter auch zu einer Reizung der Haut. Während Ersteres der Haut Feuchtigkeit entzieht und so die Bildung von Hautschuppen fördert, sind in Kosmetikprodukten manchmal bestimmte Konservierungs- oder Duftstoffe dafür verantwortlich, dass es zur Austrocknung und damit zu schuppiger Haut kommt. Meist gehen in diesem Fall trockene Haut und Juckreiz den Schuppen voraus. Es sind zudem Rötungen und Brennen möglich.
Was du auf gar keinen Fall tun solltest, ist: die Pickel ausdrücken. Denn genau so gelangen noch mehr Bakterien unter die Haut und sorgen für fiese Entzündungen. Wenn du dich an eiterigen Pickeln störst, lasse dir lieber von einer Kosmetikerin helfen. Sie kann die Mitesser professionell und sauber öffnen, ohne dass Entzündungen und Pickelmale zurückbleiben.
Das übergeordnete Ziel der Hautpflege ist die Stärkung der Hautbarriere. Unmittelbar hiermit verbunden ist eine Regulation des hauteigenen Wasserverlustes (TEWL-Transepidermaler Wasserverlust). Mit den passenden Pflanzenölen lässt sich ein zu hoher Feuchtigkeitsverlust der Haut verhindern und die Feuchtigkeit der Haut erhöhen. Und das, obwohl “nur” ein Öl verwendet wird. Damit allerdings das Hautöl besser von der Haut aufgenommen werden kann, empfehlen wir die Vorbereitung der Haut mit Feuchtigkeit. Hierfür bieten sich verschiedene Möglichkeiten an:
Ist die Hauttrockenheit Teil einer Hauterkrankung, wird der Arzt die jeweils passenden Therapien verordnen. Cremes oder Lotionen, etwa mit Harnstoff, sowie Phototherapien und Klimatherapien lindern die Hautprobleme bei Neurodermitis oder Schuppenflechte. Gegebenenfalls setzt der Hautarzt über eine bestimmte Zeit Kortison-Präparate ein. Bei längerer Anwendung kann die Haut sich an den behandelten Stellen verdünnen und austrocknen. Daher ist es wichtig, dass der Arzt die Therapie durchgehend steuert. Eine ausgeglichene Lebensweise unterstützt die ärztliche Behandlung. Genaueres zu den Behandlungsmöglichkeiten können Sie nachlesen, wenn Sie auf die Links zu den jeweiligen Krankheitsratgebern klicken (siehe oben Abschnitt "Mögliche krankhafte Ursachen für trockene Haut").
Sollten die Hautschuppen auf dem Boden einer Neurodermitis entstanden sein, so helfen ebenfalls Entzündungshemmer wie Cortison und Immunsuppressiva wie Tacrolimus. Auch die Licht- und Klimatherapie sind bei Neurodermitis bereits etabliert. Andere Medikamente, die bei der Neurodermitis zum Einsatz kommen, zielen auf die allergische Komponente dieser Erkrankung ab. So helfen gegen Hautschuppen bei Neurodermitis auch Antihistaminika oder eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung).
Honig schmeckt nicht nur lecker, sondern hilft auch bei spröden Lippen oder eingerissenen Mundwinkeln und wirkt sich insgesamt heilend auf die Haut aus. Bei trockener und schuppiger Haut kann Honig helfen, diese wieder geschmeidiger zu machen. Hierfür wird die klebrige Substanz direkt auf die Haut gebracht. Lassen Sie den Honig einwirken und spülen Sie den überschüssigen Rest ab.

Ekzeme treten sehr häufig auf, die irritierte Haut juckt und brennt ganz fürchterlich. Doch zerkratzte und irritierte Haut lässt Bakterien und Viren leichter eindringen und so wird die irritierte Haut dauerhaft geschädigt. Tragen Sie auch hier eine beruhigende Lotion auf, Kratzen ist keine Lösung. Für Ekzeme gibt es viele Auslöser, selbst das Händeschütteln kann ein Ekzem verursachen. Ganz schlimm ist eine Kleider-Allergie, die Haut reagiert auf Stoffe oder Waschmittel mit Jucken und Brennen. Natürlich werden für Chemikalien Grenzwerte festgelegt, doch die Haut reagiert. Entweder ist sie sehr empfindlich oder der Grenzwert wird tatsächlich überschritten. Das nachzuweisen ist aber beinahe unmöglich. Wenn die irritierte Haut zu jucken beginnt, kann es häufig an enger Kleidung liegen, ziehen Sie also möglichst weite Kleidungsstücke an. Oft sind auch Textilien-Begleitstoffe vorhanden und auch viele Farbstoffe können den Juckreiz auslösen. Irritierte Haut verträgt keine Wolle und verschiedene Kunstfasern. Die Nervenenden rebellieren und das wiederum verursacht das Jucken und Brennen der Haut. Kleidung aus Baumwolle ist zu bevorzugen, allerdings muss auch sie vor dem ersten Tragen gewaschen werden. Nutzen Sie auf jeden Fall eine beruhigende Lotion, das Jucken und Brennen der Haut lässt schnell nach und Sie können den Tag wieder genießen. Die Lotion zeigt Wunder!


Die Fischschuppenkrankheit ist eine erbliche Hautkrankheit mit massiver Ausbildung von Hautschuppen. Der Name kommt daher, dass die Haut hier oftmals großflächig (meist an den den Streckseiten von Gelenken) mit kleinen, eng aneinanderliegenden gräulichen bis grünlichen Schuppen übersät ist, sodass ihre Oberfläche der Haut eines Fisches oder Reptils ähnelt.
Während man seiner Beauty-Routine unter der Woche gewissenhaft nachgeht, wird die Gesichtspflege an Wochenenden schon mal vernachlässigt. Besonders Party-Nächte verführen dazu, mitsamt Make-up ins Bett zu fallen. Dabei sollte man die Haut über Nacht atmen lassen und sich entsprechend vor dem Schlafengehen abschminken und eincremen. Wer sich nicht abschminkt, riskiert fiese Entzündungen und Zysten an den Augen, Pickel, verstopfte Poren, ausfallende Wimpern und eine schnelle Hautalterung. Wenn du ausnahmsweise mal mit Make-up ins Bett gehst, ist das kein Problem. Aber langfristig tust du deiner Haut damit keinen Gefallen.
Das LR MICROSILVER PLUS HYGIENE & PROTECTION Mundspray erfrischt sofort und langanhaltend. Die leichte Textur gelangt problemlos sogar in Zahnzwischenräume und befreit die Mundhöhle bei regelmäßiger Anwendung nachhaltig von bis zu 99,99 % aller Keime, wie Bakterien und Viren. Zähne und Zahnfleisch werden wirksam vor Plaque, Karies und Parodontose geschützt. Für frischen Atem "to go" – sofort und überall – und eine gesunde Mundflora in Balance.
Die dritte Autoimmunerkrankung im Bunde ist die Hashimoto-Thyreoiditis. Bei dieser Erkrankung liegt eine chronische Entzündung vor, weil das eigene Immunsystem gegen das Gewebe der Schilddrüse vorgeht. Anfangs äußert sie sich durch Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion wie Schwitzen, Zittern, Herzklopfen und Gewichtsverlust. Später geht die Erkrankung in eine Schilddrüsenunterfunktion über. Dabei leiden die Betroffenen unter Gewichtszunahme, Frieren, Antriebslosigkeit, Verstopfung, Zyklusstörungen, trockener und schuppiger Haut. Von der Erkrankung sind mehr Frauen als Männer betroffen. Die Betroffenen werden leider immer jünger und so trifft die Hashimoto-Thyreoiditis mittlerweile sogar junge Mädchen.
Trockene Haut: Sie hat eine eingeschränkte Schutzfunktion und sollte deshalb nur sanft gepflegt werden. Das Problem sind hier weniger Unreinheiten (Keime können sich schwerer ansiedeln) als Irritationen, Fältchen und Entzündungen. Verwenden Sie (wenn überhaupt) nur milde Reinigungsprodukte. Feuchtigkeits- und fettreiche Produkte lindern Spannungsgefühle.
Pickel, Pusteln und Mitesser auf der Haut sorgen bei Betroffenen für Scham, denn unreiner Haut haftet oft das Vorurteil an, die Haut nicht ausreichend zu pflegen. Wichtig ist, die unreine Haut einzuordnen, denn das Erscheinungsbild ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. In den meisten Fällen können Pickel, Mitesser und Hautrötungen durch Veränderungen der Pflegeroutine und Lebensweise wirksam bekämpft werden, in anderen Fällen stecken andere Ursachen hinter den Hautunreinheiten und nur der Besuch beim Hautarzt kann die Auslöser klären. Welche Tipps und (Haus-)Mittel gegen unreine Haut helfen und wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten, lesen Sie hier. 
Das Calendula- oder auch Ringelblumenöl wird durch Extraktion der Ringelblume auf der Basis von Mandelöl, Sojaöl oder Erdnussöl gewonnen. Der Extrakt enthält die lipoiden Bestandteile der Ringelblumen-Blüte. Das Calendulaöl verfügt über reizlindernde Eigenschaften. Besonders geeignet für die empfinliche und irritierete Haut, auch als alleinige Hautpflege.

Dies ist eine entzündlich-allergische Krankheit, die häufig mit Hautschuppung einhergeht und in der Regel schon im Kindesalter beginnt. In vielen Fällen leiden die Betroffenen zusätzlich unter anderen allergischen Reaktionen, wie zum Beispiel juckenden, tränenden Augen, laufender Nase oder Asthma. Neurodermitis verläuft fast immer schubweise, was bedeutet, dass die Beschwerden nicht permanent vorhanden sind. In einem Schub befinden sich die Hautschuppen dann allerdings typischerweise über den Beugeseiten, also zum Beispiel in der Ellenbeuge.
Neurodermitis ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung mit unterschiedlichster Gestalt: Rötungen, Bläschen, Pusteln, Schorf, Rhaghaden, trockene Haut und Schuppen in Verbindung mit teilweise massivem Juckreiz – all diese Hauterscheinungen können bei Neurodermitis auftreten. Häufig sind davon schon Säuglinge ab dem dritten Monat betroffen. Diese zeigen trocken-schuppige Haut , aber ebenso nässende und später verkrustende Hauterscheinungen. Davon sind auch Gesicht und der behaarte Kopf betroffen. Mit zunehmendem Alter zeigt sich die Neurodermitis dann an den typischen Stellen, den großen Gelenkbeugen von Knie und Ellbogen, aber auch am Hals. Die Krankheit wird stets von starkem Juckreiz begleitet. Etwa ab der Pubertät kann die Erkrankung auch andere Körperstellen befallen.
Komedogene Stoffe verstopfen deine Poren und sorgen dafür, dass der Talg nicht mehr richtig abfließen kann. So entstehen Mitesser und Pickel, die für ein unschönes Hautbild sorgen. Während einige Hauttypen sehr gut mit komedogenen Stoffen zurechtkommen, solltest du gerade bei unreiner Haut auf diese Stoffe verzichten, da du sowieso schon anfällig für Hautunreinheiten bist.
Außerdem ist es ratsam, in der täglichen Hautpflege ein Sonnenschutzmittel zu verwenden, das für unreine und zu Akne neigende Haut geeignet ist. Denn gerade bei medikamentös behandelter Akne, reagiert die Haut besonders empfindlich und muss vor Sonneneinstrahlung geschützt werden. Ein idealer Sonnenschutz für unreine und zu Akne neigender Haut ist zum Beispiel Eucerin Sun Gel-Creme Oil Control LSF 30.
Frau Dr. Simone Presto ist seit 1997 Medical Advisor bei der Beiersdorf AG. Ihr Schwerpunkt ist die Dermatologie. Sie steht im regelmäßigen Austausch mit Ärzten, Apothekern sowie Verbrauchern und betreibt aktive Aufklärungsarbeit zur adäquaten Hautpflege. Zuvor studierte sie Humanmedizin und arbeitete als praktische Ärztin mit Qualifikation in pharmazeutischer Medizin.
Wie Kopfschuppen am wirksamsten bekämpft werden können, hängt unter anderem davon ab, welche Ursache sie haben. Auch wenn es sich nur um einfache Kopfschuppen handelt, die nicht mit einer Hautkrankheit wie dem seborrhoischen Ekzem oder der Psoriasis in Verbindung stehen, lohnt sich eine Behandlung, weil sie von vielen Betroffenen als kosmetische Beeinträchtigung erlebt werden. Anti-Schuppen-Shampoos können in vielen Fällen gut helfen.
Ursachen: äußere Faktoren (z.B. Hitze, Kälte, Sonneneinstrahlung), Ernährung, bestimmte Medikamente, Stress und seelische Belastung, biologische Faktoren (wie Alter), Erkrankungen wie Neurodermitis, Allergien, Schuppenflechte, Kontaktekzeme (Hautausschlag), Ulcus cruris (Geschwür am Unterschenkel), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Schilddrüsenunterfunktion, Morbus Crohn, Zollinger-Ellison-Syndrom, Zöliakie.
Ein weiterer Tipp: Wenn äußere Einflüsse wie Kälte oder Hitze für die trockene Haut verantwortlich sind, achten Sie darauf, diese zu meiden beziehungsweise entsprechend zu handeln. Das heißt, achten Sie im Sommer auf ausreichenden Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor. Breitkrempige Hüte und helle Kleidung tragen ebenfalls dazu bei, vor einem Zuviel an schädlichen Strahlen zu bewahren.
Schuppen (dermatologischer Begriff: Squama) kommen dadurch zustande, dass Zellen der obersten Schicht der Haut, die Hornzellen (Keratinozyten) der Hornschicht (Stratum corneum), absterben und sich als Folge davon von den anderen Hautschichten trennen. Dies ist ein ganz normaler Vorgang, da sich unsere Haut stetig erneuert; die alten Zellen machen sozusagen Platz für die von unten nachkommenden neuen.
Behutsame Körperpflege: Duschen Sie mit lauwarmem Wasser, eventuell auch nur jeden zweiten Tag. Verwenden Sie milde, seifenfreie, hautneutrale Dusch- und Waschgels. Ausgiebige Vollbäder sind nichts für trockene Haut. Wählen Sie Hygiene- und Pflegeprodukte, die Feuchtigkeit spenden, rückfetten und möglichst nicht parfümiert sind. Wer trockene Haut hat, darf ruhig reichlicher cremen, aber Vorsicht: Auch ein Zuviel des Guten setzt der Haut zu.
Im einfachsten Falle kommen Hautschuppen einfach dadurch zustande, dass die Haut zu trocken ist. Dann kann man eine Selbstbehandlung durchführen. Diese Therapie stützt sich vor allem darauf, die Haut mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Hierfür stehen verschiedene Pflegeprodukte und auch Reinigungsmittel zur Verfügung. Besonders gut eignen sich Harnstoff (dieser befeuchtet nicht nur die Haut, sondern kann auch Schuppen lösen) und Präparate auf Öl-Basis (zum Beispiel Mandelöl, Sojaöl oder Erdnussöl). Auch regelmäßige rückfettende Bäder tragen dazu bei, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Außerdem sollte man darauf achten, nur für trockene Haut ausgewiesene Kosmetikartikel zu verwenden, die Haut nicht zu häufig zu waschen bzw. zu lange im Wasser zu bleiben und ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.
Wenig sinnvoll ist es übrigens, eine "duftneutrale" Creme zu kaufen: Die ist lediglich so raffiniert parfümiert, dass sich alle Gerüche gegenseitig aufheben. Das Gleiche gilt auch für zertifizierte Naturkosmetik: "Natur ist nicht automatisch gut. Die Tollkirsche ist auch natürlich, aber giftig", gibt Martina Hund zu bedenken. Besonders Ringelblume, Arnika, Propolis, Kamille, Fenchelkräuter, Nachtkerzenöl, Wollwachs und Melkfett bergen ein großes Irritationspotenzial.

Lebensalter, hormonelle Veränderungen: Verschiedene Hormone, darunter die Geschlechtshormone, beeinflussen auch den Hautzustand. Insbesondere Frauen erleben es, dass sich ihr Hauttyp im Laufe ihres Lebens verändert. So kann die Haut in der Pubertät noch eher fettig sein. Sie normalisiert sich dann später, etwa unter Einnahme eines Verhütungsmittels oder während der Schwangerschaft und Stillzeit. In den Wechseljahren schließlich neigt die Haut oft deutlich zu Trockenheit. Hormonumstellung und natürlicher Alterungsprozess wirken zusammen. Aber auch Männer haben in jungen Jahren oft mit verstärkter Talgproduktion zu tun, im Alter nehmen Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut dann spür- und sichtbar ab.
Diese lästigen Begleiterscheinungen fettiger Haut entstehen, wenn einzelne Talgdrüsen aufgrund der Überproduktion verstopfen. Dann kann der Talg nicht mehr abfließen, was zu einer vermehrten Ansiedlung hauteigener Bakterien führt. Die Mikroorganismen zersetzen den Talg, wobei freie Fettsäuren entstehen. Diese lösen wiederum Entzündungen aus, die sich in Form von Mitessern und Pickeln manifestieren. Im schlimmsten Fall bildet sich eine Akne, die neben dem Gesicht auch Rücken und Schultern befallen kann.  
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