Schuppiger Haut lässt sich auf vielfältige Weise vorbeugen. So bringt es bereits eine Menge, die Haut nicht zu sehr zu belasten und beispielsweise nicht zu heiß oder zu kalt zu duschen. Zudem sollte auf austrocknende Cremes weitestgehend verzichtet werden, da diese Schuppenbildung begünstigen. Generell sollte man es vermeiden, aggressive Reinigungsmittel zu verwenden. Rückfettende Shampoos und Lotionen dagegen, spenden der Haut viel Feuchtigkeit und Fett und sind deshalb empfehlenswert.
Wichtig ist es auch, den Ursachen für die unreine Haut auf den Grund zu gehen. Die Akneform – Akne vulgaris oder eine andere Art – spielt für die Therapie ebenfalls eine Rolle. Der Dermatologe prüft zudem, ob andere Hauterkrankungen vorliegen, die unreine Haut verursachen können. Eine Blutuntersuchung hilft, Störungen des Hormonhaushalts aufzudecken.
Und noch zuletzt: Nicht überpflegen. Denn zu viel kann sich genauso negativ auswirken wie zu wenig. Zu viel Reinigung mit zu scharfen Mitteln entzieht der Haut seine natürliche Schutzschicht und zu viele Produkte mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen korrelieren oft miteinander. Eine milde, regelmäßige Reinigung und eine gute Creme reichen aus, um tolle Ergebnisse zu erzielen.
Unreine Haut kann bei verschiedenen Hauttypen auftreten. So kann sowohl fettige als auch trockene Haut und Mischhaut von Hautunreinheiten betroffen sein. Grund dafür ist häufig eine übermäßige Talgproduktion der Haut. Darum sind vor allem fettige Hauttypen von unreiner Haut betroffen. Wenn der Talg aufgrund einer starken Verhornung der Haut nicht mehr abfließen kann, staut er sich in der Pore. So entsteht ein Mitesser. Entzündet sich der Mitesser, entsteht ein Pickel, der häufig mit einer eitrigen Entzündung einhergeht.

Anti-Schuppen-Shampoos, die Hornbildungen behindern: Vor allem zu Beginn der Behandlung können auch Shampoos mit Wirkstoffen eingesetzt werden, die die Bildung der Hornzellen verlangsamen und ihre Verklumpung zu Konglomeraten einschränken. Beispiele für solche Wirkstoffe sind Ammoniumbituminosulfonat (helles sulfoniertes Schieferöl als Ersatz für den früher eingesetzten, heute in kosmetischen Shampoos verbotenen Steinkohleteer), Salicylsäure und kolloidaler Schwefel. Für eine Dauerbehandlung von Kopfschuppen reichen Shampoos mit Wirkstoffen dieser Art in der Regel jedoch nicht aus.


Eine Kontaktdermatitis ist eine entzündliche Hauterkrankung, die, wie der Name schon sagt, durch Kontakt mit chemischen oder physikalischen Reizen entsteht. Beispiele dafür sind die chemischen Substanzen, die ein Friseur anwendet, oder der ständige Kontakt mit Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln. Symptome der Kontaktdermatitis sind Rötung, Schwellung, Trockenheit, Juckreiz, Kribbeln, Krusten, Bläschenbildung und schuppige Haut. Die Hautbarriere kann so in Mitleidenschaft gezogen sein, dass Bakterien in die entzündeten Stellen eindringen, eine sekundär Infektion auslösen und somit das Krankheitsbild noch verschlimmern.


Kopfhautpsoriasis (Schuppenflechte der Kopfhaut): Die Haut erneuert sich bei dieser Form der Schuppenflechte in weniger als sieben Tagen, Hornzellen lösen sich in Konglomeraten von mehr als 1.000 Zellen ab. Die Kopfhaut weist bei der Schuppenflechte entzündete, gerötete Psoriasisherde auf, die oft einen Zentimeter über die Haargrenze hinausreichen.

Hornhautlösende und bakterientötende Lösungen, Cremes und Waschlotionen helfen ebenfalls bei leichter Akne. Benzoylperoxid löst die Hornschicht der Haut und tötet Bakterien ab. Azelainsäure wirkt gegen Mitesser, Entzündungen und Bakterien. Salicylsäure löst die oberste Hautschicht ab und hilft, die Poren zu öffnen. So kann der überschüssige Talg aus den Poren austreten.
Je heller du bist, desto vorsichtiger musst du mit deiner Haut umgehen. Ein starker Sonnenbrand ruft Blasenbildung auf deiner Haut hervor und kann unschöne Narben hinterlassen. Um die Unreinheiten zu vermeiden, solltest du dich also gut vor der Sonne schützen. Für sehr helle Hauttypen empfiehlt sich ein Lichtschutzfaktor von 50, für Leute mit dunkler bis sehr dunkler Hautfarbe ein Lichtschutzfaktor von 30. Es ist nämlich ein Trugschluss, dass dunkle Hauttypen sich nicht eincremen müssen. Nur weil man nicht so schnell Schaden nimmt, bedeutet das nicht, dass der Sonnenschutz überflüssig wird.
Bestandteile Inhaltsstoffe Aqua (Water), Coco-Caprylate/Caprate, Propylene Glycol, C12-15 Alkyl Benzoate, Squalane, Cyclopentasiloxane, Dimethicone, Panthenol, Hydroxyethyl Acrylate/Sodium Acryloyldimethyl Taurate Copolymer, Tocopheryl Acetate, Octyldodecanol, Silver, Zinc Oxide, Echium Plantagineum Seed Oil, Cardiospermum Halicacabum Flower/Leaf/Vine Extract, Helianthus Annuus (Sunflower) Seed Oil Unsaponifiables, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Dimethicone Crosspolymer, Polysorbate 60 Mehr anzeigen
Dort wird mit Abstrichen, Untersuchung der Hautschuppen und allergologischen Tests versucht, die Ursache herauszufinden - eine echte Detektivarbeit. Wichtig ist, jedes Kosmetikum mitzubringen, das als Übeltäter infrage kommen könnte: Schminkprodukte, Pflege, Reinigung, aber auch Handcreme und Nagellack. Es geht aber auch einfacher: Seit Kurzem gibt es einen Weg, die für Allergien verantwortlichen Antikörper im Blut biotechnologisch aufzuspüren. Der "Immuno Solidphase Allergen Chip" ist mit 103 Allergenen präpariert, die bei Kontakt mit Blutserum reagieren oder auch nicht und damit anzeigen, was die Allergie auslöst. Das Verfahren kostet ab 200 Euro und wird von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen.
Pickel gehören zu den Dingen im Leben, auf die sicherlich jeder liebend gern verzichten würde. Tatsächlich haben wir nicht nur während der Jugend mit den roten Entzündungen im Gesicht, am Rücken oder im Dekolleté zu kämpfen – auch viele Erwachsene sind davon betroffen. Doch woran liegt das? Die Bildung von Mitessern, Pickeln und Akne werden von den verschiedensten Faktoren begünstigt. 
Symptome: Die Haut ist insgesamt, stellenweise aber extrem trocken und juckt häufig stark. Durch Kratzen entstehen offene Hautpartien, die sich leicht entzünden. Typisch sind schuppende Hautauschläge mit Knötchen im Gesicht, am Hals, an den Ellbeugen und Kniekehlen und später auch am Oberkörper. Bestimmte Faktoren wie trockene, staubige Luft, allergieauslösende Nahrungsmittel oder Stress verschlimmern die Beschwerden.
Aufgebaut ist unsere Schutzhülle in drei Schichten. Die oberste Lage ist die mehrschichtige Oberhaut, unter anderem mit der Hornschicht (siehe Grafik oben). Als Barriere ist die Haut in der Lage, Wasser und Fettstoffe zu binden. Derart gut gepolstert bleibt die Haut insgesamt elastisch und trocknet nicht aus. Sie kann ihre Schutzfunktion einschließlich Abwehraufgaben erfüllen.
Den größten Fehler, den man bei unreiner Haut machen kann, ist selbst Hand anzulegen. Da sich beim Ausdrücken eines Pickels die darin liegende Flüssigkeit auf die umliegende Hautpartie verteilt, ist die Devise: Finger weg, man macht es nur noch schlimmer! Mitesser hingegen müssen aktiv entfernt werden, sie verschwinden nicht von alleine. Allerdings sollte man dabei auf eine hygienische Ausreinigung achten, die Hände vorher waschen und am besten Kosmetiktücher um die Finger wickeln, damit keine Bakterien in die offene Wunde gelangen. Im Idealfall lässt man einmal im Monat die Kosmetikerin die Haut zunächst reinigen, mit Wasserdampf die Poren öffnen und dann ausreinigen. Aber auch Zuhause kann man mit einem Wasserbad die Poren öffnen und so die Gefahr vermindern, dass man mit zu viel Drücken unschöne Narben erzeugt.
Mischhaut neigt an den fettigen Zonen des Gesichts zu Unreinheiten. Gerade die T-Zone, also der Bereich zwischen Kinn, Nase, Stirn und den Augenbrauen, neigt zu Pickeln und großen Poren. Die Schläfen-, Wangen- und Halspartie hingegen ist eher zart, glatt und feinporig. Deshalb ist speziell auf die Mischhaut abgestimmte Pflege so wichtig, denn die Haut muss mit genug Feuchtigkeit versorgt werden und gleichzeitig soll die Talgproduktion der fettigen Hautpartien reguliert werden.
Symptome: Die Haut ist oft trocken und juckt. Die silbrigen Schuppenherde treten vor allem an Ellbogen, Knie, Streckseiten der Arme und Beine, im Lendenbereich und am Kopf auf. Die Erkrankung verläuft in Schüben. Mitunter erfasst sie auch Nägel, Handflächen und Fußsohlen sowie die Mundschleimhaut. Darüber hinaus können, je nach Form und Verlauf, unterschiedliche Gelenke erkranken.
Behutsame Körperpflege: Duschen Sie mit lauwarmem Wasser, eventuell auch nur jeden zweiten Tag. Verwenden Sie milde, seifenfreie, hautneutrale Dusch- und Waschgels. Ausgiebige Vollbäder sind nichts für trockene Haut. Wählen Sie Hygiene- und Pflegeprodukte, die Feuchtigkeit spenden, rückfetten und möglichst nicht parfümiert sind. Wer trockene Haut hat, darf ruhig reichlicher cremen, aber Vorsicht: Auch ein Zuviel des Guten setzt der Haut zu.
Akne ist eine hormonbedingte Erkrankung, die vor allem von den männlichen Geschlechtshormonen (Androgene wie Testosteron) abhängt. Sie tritt vor allem in der Pubertät gehäuft auf, wenn die Hormone im Körper verrücktspielen. Denn dann nimmt die Produktion der Androgene stark zu (auch der weibliche Körper produziert geringe Mengen davon!). Die männlichen Hormone sorgen dafür, dass die Talgdrüsen verstärkt Hautfett produzieren. Bei Akne verengen sich die Ausführungsgänge der Talgdrüsen, sodass das oft dickflüssigere Hautfett nur schwer nach außen treten kann - der Talg sich staut. Übrigens: Östrogene - die weiblichen Geschlechtshormone - verhindern im Unterschied zu Testosteron unreine Haut eher.
Das Sjögren-Syndrom ist ebenfalls eine Autoimmunerkrankungen, die mit schuppiger Haut einhergehen kann. Sie gehört zu der Gruppe der Kollagenosen (Autoimmunerkrankung des Bindegewebes). Die Erkrankung betrifft vor allem die Funktion der Tränen– und Speicheldrüsen und befällt ü berwiegend Frauen im Alter zwischen 30 und 50 Jahren. Das Sjögren-Syndrom tritt auch zusammen mit anderen Autoimmunerkrankungen, wie zum Beispiel Lupus erythematodes und Hashimoto-Thyreoiditis auf. Zu den Leitsymptomen gehören trockene, tränende Augen, ein trockener Mund, Schluckstörungen, starke Müdigkeit und Abgeschlagenheit, eine trockene Nase, Speicheldrüsenschwellungen, Gelenk – und Muskelschmerzen und eventuell auch trockene, schuppige Haut.
Pflanzenöle eignen sich hervorragend zur Pflege irritierter Haut. Die Pflegeöl-Mischungen No.R1 und No.R2 sind Kombinationen verschiedener Pflanzenöle, die auf die Ansprüche irritierter Haut zugeschnitten sind. Natürlich muss hierbei immer der individuelle Hautzustand berücksichtigt werden. Die Hautöle können beliebig abgewandelt und an unterschiedliche Bedürfnisse angepasst werden. Es handelt sich bei unseren Hautölen um keine fertigen Produkte, sondern um Mischungen aus unterschiedlichen fetten und ätherischen Pflanzenölen. Die Mischungen können im Kosmetikinstitut durchgeführt werden oder einfach selbst zuhause.

Wasser: Auch hier gilt es, ein Zuviel zu vermeiden. Sauberes Wasser reinigt unsere Schutzhülle und hilft ihr damit, sich von schädlichen Substanzen zu befreien, abgestorbene Hautpartikel zu entfernen und sich zu erneuern. Wasser kann die Haut aber auch auslaugen, ihr Fette und Feuchtigkeit entziehen. Wer zu lange im Badewasser ohne rückfettende Zusätze gelegen hat, spürt, wie die Haut danach spannt. Finger und Zehen wirken schrumpelig und wie aufgeweicht, die Zehenzwischenräume und Nägel sind anfälliger für Pilzbefall.


Zwillingsstudien haben ergeben, dass auch erbliche Faktoren eine Rolle spielen, ob Akne auftritt oder nicht. Zudem soll die Ernährung einen Einfluss auf Akne haben, auch wenn das bislang nicht wissenschaftlich bewiesen wurde. Daneben stehen das Klima (Luftfeuchtigkeit, UV-Strahlung) und andere Umweltfaktoren im Verdacht, unreine Haut zu verursachen.
Aqua (Water), Sorbitol, Hydrated Silica, Calcium Hydroxyapatite, Glycerin, Panthenol, Sodium C 14-16 Olefin Sulfonate, Sodium Monofluorophosphate, Cellulose Gum, Aroma (Flavor), Zinc Chloride, Silver, Lauryl Glucoside, Sodium Saccharin, Sodium Hydroxide, Citric Acid, Limonene, Lactoferrin, Phenoxyethanol, Methylparaben, Ethylparaben, CI 77891 (Titanium Dioxide)

Hygiene ist bei der Behandlung von unreiner Haut essentiell. Wenn Bakterien auf deine Haut gelangen, lösen sie bei einer Haut, die sowieso schon anfällig für Unreinheiten ist, unschöne Pickel aus. Darum solltest du Bakterienquellen von deinem Gesicht fernhalten. Vor allem im Kopfkissen können sich nach einiger Zeit viele Bakterien sammeln. Da du nachts schwitzt und Talg produzierst, der sich im Kopfkissen festsetzt, solltest du dieses alle paar Tage wechseln.
Hautunreinheiten im Gesicht, im Dekolleté oder am Rücken stellen für viele Betroffene ein großes ästhetisches Problem dar. Kein Wunder, dass dann teure Cremes, Waschlotionen und dermakosmetische Behandlungen zum Einsatz kommen, um die unreinen Stellen wieder loszuwerden. Viele Betroffene leiden auch lange nach der Pubertät unter Hautproblemen. Unreine Haut mit 30, 40 oder 50 ist also keine Seltenheit.
Was wir essen, hat großen Einfluss auf unsere Haut. Deshalb spielt die Wahl der Nahrungsmittel eine wichtige Rolle im Kampf gegen fettige Haut: Ernährung und Trinkgewohnheiten sollten kritisch überprüft und gegebenenfalls optimiert werden. Besonders wichtig ist es, wenig Fett und Zucker zu sich zu nehmen, da beides die Talgproduktion weiter anregen kann. Empfehlenswert gegen fettige Haut ist vor allem eine ausgewogene Kost mit reichlich Obst und Gemüse, die der Haut alle benötigten Nährstoffe bietet und die Talgproduktion nicht zusätzlich anregt.  
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