Während man seiner Beauty-Routine unter der Woche gewissenhaft nachgeht, wird die Gesichtspflege an Wochenenden schon mal vernachlässigt. Besonders Party-Nächte verführen dazu, mitsamt Make-up ins Bett zu fallen. Dabei sollte man die Haut über Nacht atmen lassen und sich entsprechend vor dem Schlafengehen abschminken und eincremen. Wer sich nicht abschminkt, riskiert fiese Entzündungen und Zysten an den Augen, Pickel, verstopfte Poren, ausfallende Wimpern und eine schnelle Hautalterung. Wenn du ausnahmsweise mal mit Make-up ins Bett gehst, ist das kein Problem. Aber langfristig tust du deiner Haut damit keinen Gefallen.
Das Jucken und Brennen der Haut ist äußerst unangenehm, das Verlangen nach Kratzen der Hautstellen ist schier unstillbar. Es gibt freilich sehr viele Ursachen für den Juckreiz, oft ist der Rat von einem Hautarzt gefragt. Tragen Sie eine beruhigende Lotion auf, denn auch „normale“ Haut ist von dem Juckreiz oft betroffen. Gerade bei älteren Menschen tritt vermehrt ein Juckreiz auf, die irritierte Haut ist einfach zu trocken. Deshalb haben auch junge Leute mit Juckreiz zu kämpfen, Schuld ist immer eine trockene Haut. Eine beruhigende Lotion tut der Haut gut, Brennen und Jucken lassen nach.
Zinkmangel: Zink ist ein Spurenelement, das wichtige Körperfunktionen beeinflusst. Ist zu wenig davon vorhanden, wirkt sich das auch auf den Hautzustand aus. Ein Zinkmangel kann im Rahmen eines chronischen Leberversagens oder Nierenversagens entstehen, ebenso bei bestimmten Formen der Blutarmut, bei Krebsleiden oder Diabetes. Weitere Ursachen für einen Zinkmangel sind Zöliakie und andere Erkrankungen, die mit einer gestörten Nährstoffverwertung einhergehen. Hier fehlen dann oft mehrere Mineralstoffe und Vitamine, wie etwa Vitamin A, Vitamin D und Niacin (gehört zu den B-Vitaminen), die Einfluss auf die Hautbeschaffenheit haben können. Essstörungen, Mangelernährung im Alter oder ein sehr einseitiger Speiseplan rufen mitunter ebenfalls ein Ungleichgewicht im Mineralstoff- und Vitaminhaushalt hervor (siehe oben).

Nicht umsonst heißt es, man solle sich seinen Schönheitsschlaf gönnen. Wer viel schläft, tut nicht nur dem Körper, sondern auch seiner Seele etwas Gutes. Und jeder kennt den Anblick, der einen nach einer kurzen Nacht erwartet: Augenschatten und eine blasse Haut mit Grauschleier. In der Nacht regeneriert sich der Körper und damit auch die Haut. Im Schlaf transportiert der Körper Giftstoffe ab und repariert Hautschäden. Außerdem reduziert ein erholsamer Schlaf Stress und greift so mit dem folgenden Punkt ineinander.
Trockene Haut: Sie hat eine eingeschränkte Schutzfunktion und sollte deshalb nur sanft gepflegt werden. Das Problem sind hier weniger Unreinheiten (Keime können sich schwerer ansiedeln) als Irritationen, Fältchen und Entzündungen. Verwenden Sie (wenn überhaupt) nur milde Reinigungsprodukte. Feuchtigkeits- und fettreiche Produkte lindern Spannungsgefühle.
Kopfschuppen: Die Haut erneuert sich in sieben bis 21 Tagen, Hornzellen lösen sich in Konglomeraten von 100 bis 1.000 Zellen ab. Die Kopfhaut ist fettig und feucht (seborrhoisch). Sie ist jedoch anders als bei der seborrhoischen Dermatitis nicht entzündet. Als Verursacher gelten auch hier Malassezia-Hefen, die allerdings geringere Krankheitsauswirkungen haben als beim seborrhoischen Ekzem. Kopfschuppen werden deshalb oft als "Minimalvariante" des seborrhoischen Ekzems angesehen.

Trockene Haut kann auch als Nebenwirkung von Medikamenten auftreten, die den Flüssigkeitshaushalt im Körper oder bestimmte Drüsenfunktionen beeinflussen. Dazu gehören kortisonhaltige Hautcremes, Retinoide (zur Behandlung von Akne und Schuppenflechte), Diuretika (wasserausschwemmende Medikamente) und Chemotherapeutika (zur Krebstherapie). Auch eine Bestrahlung bei Krebs kann die Haut austrocknen.

Um deine unreine Haut loszuwerden, solltest du natürlich erst einmal die auslösenden Faktoren eindämmen und beispielsweise weitgehend auf Milchprodukte verzichten. Zudem kannst du einige weitere Tipps beachten, um ein reines Hautbild zu fördern. Wenn du jedoch weiter unter Hautunreinheiten leidest und deine Akne sogar schmerzhaft ist, solltest du einen Hautarzt aufsuchen. Dieser kann deine Haut umfassend analysieren und deine Hautpflege individuell auf dich zuschneiden. Bei schwerer Akne kann er dir zudem Medikamente verschreiben, die deine Beschwerden lindern.
Symptome: Vor allem auf den Streckseiten der Beine und Arme, aber nicht an den Beugen, schuppt sich die Haut trocken und pulverartig. Die Schuppen können weißlich bis gräulich oder dunkel-bräunlich und unterschiedlich groß sein. Bei einigen Krankheitsbildern sitzen sie fest und werden teilweise brüchig. Einige Stellen verhornen stärker. Typisch für die Ichthyosis vulgaris sind zudem weichlich verdickte Fußsohlen und Handflächen mit ausgeprägten Linien. Die Beschwerden bessern sich häufig bei sommerlichen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit.
Zumeist helfen schon spezielle Cremes und Lotionen, die Beschwerden zu lindern. Diese sollten unter anderem Panthenol, Allantoin und Omega-6-Fettsäuren enthalten, da diese Stoffe die Fettbarriere der Haut stärken. Sollte die Haut nach einer regelmäßigen Behandlung mit den entsprechenden Cremes nicht schuppenfrei sein, besteht der Verdacht von Schuppenflechten oder einer Neurodermitis. Auch hier können spezielle Präparate eingesetzt werden, wobei Betroffenen stets mit einem Hautarzt sprechen sollten, um die Beschwerden nicht noch zu verschlimmern.
Jojobaöl gilt als hautschützendes und stabilisierendes Öl. In Kombination mit Nachtkerzen- und Hagebuttenöl kann es auf diese Öle einen leichten stabilisierenden Effekt haben. Genaugenommen ist das Jojobaöl ein flüssiges Wachs. Die Fettsäuren des Jojobaöls sind nicht an Glycerin, sondern an einen sogenannten Fettalkohol (Wachsester) gebunden. Jojobaöl zieht eher langsam in die Haut ein, sorgt für ein glättendes Hautgefühl und erhöht die Hautfeuchtigkeit. Jojobaöl ist im Gegensatz zu den beiden anderen Ölkomponenten sehr stabil.

Je heller du bist, desto vorsichtiger musst du mit deiner Haut umgehen. Ein starker Sonnenbrand ruft Blasenbildung auf deiner Haut hervor und kann unschöne Narben hinterlassen. Um die Unreinheiten zu vermeiden, solltest du dich also gut vor der Sonne schützen. Für sehr helle Hauttypen empfiehlt sich ein Lichtschutzfaktor von 50, für Leute mit dunkler bis sehr dunkler Hautfarbe ein Lichtschutzfaktor von 30. Es ist nämlich ein Trugschluss, dass dunkle Hauttypen sich nicht eincremen müssen. Nur weil man nicht so schnell Schaden nimmt, bedeutet das nicht, dass der Sonnenschutz überflüssig wird.
Gerade bei schuppiger Haut im Gesicht sollte auf die richtige Pflege geachtet werden. Hier wird für die Reinigung anstatt irgendwelcher Produkte reiner Karottensaft empfohlen. Dieser versorgt die Haut mit wichtigen Substanzen und macht sie weich. Der Saft wird nach der Anwendung gut mit lauwarmem Wasser abgespült, da er die Haut leicht färben kann.
Mit seinen Mitessern darf man sich hingegen auseinandersetzen. Mitesser, in der Medizin auch Komedo (lat. "essen") genannt, begegnen uns, egal wie alt wir sind. Zum Teil ist ihr Auftreten hormonell bedingt. Das bedeutet, sie tauchen vermehrt auf, wenn im Körper hormonelle Veränderungen stattfinden. Die Ursache: Vom Körper wird übermäßig Talg produziert, der zu verstopften Poren führt. So sammeln sich abgestorbene Hautzellen in den Poren, die mit Sauerstoff und dem Farbstoff Melanin reagieren und daher ihre schwarze Färbung bekommen. 
Es kann ganz verschiedene Ursachen haben, warum irritierte Haut juckt oder brennt. Es kann auch eine Allergie dahinterstecken oder ein Insekt hat Sie gestochen. Manchmal ist auch ein bestimmtes Arzneimittel der Schuldige, die irritierte Haut hat plötzlich mit Stoffen zu kämpfen, die sie nicht kennt. Das ist aber häufig der Auslöser für den Juckreiz, wenn Sie das Medikament wieder absetzen, verschwindet auch der Juckreiz. Mitunter ist das Jucken und Brennen so stark, dass das Leben wirklich beeinträchtigt wird. Ein beruhigende Lotion bekämpft die Symptome und nimmt Ihnen die ständigen Qualen.

Schuppige Haut hat also meist harmlose Ursachen, die sich durch entsprechende Maßnahmen beheben lassen. Spezielle Shampoos und eine gesteigerte Körpergenie können schon eine Menge bewirken. Wird allerdings nicht reagiert, kann die übermäßige Schuppenbildung zu weiteren Problemen führen. Aufgekratzte Stellen am Kopf können sich etwa entzünden und extrem trockene Haut kann Haarausfall begünstigen.

Mangelnde oder übertriebene Körperpflege und Kosmetik: Trockene Haut will gepflegt sein. Da sie empfindlicher auf Licht, Wetter und äußere Einflüsse reagiert, benötigt sie mehr Schutz und intensiveren Nachschub an Fett, aber vor allem an Feuchtigkeit als zum Beispiel fettige Haut. Mildes Reinigen mit geeigneten Produkten und die passenden Cremes helfen ihr, geschmeidig zu bleiben.
Auch Schlaf ist enorm wichtig für deine Hautgesundheit. So hilft ausreichend Schlaf nicht nur bei der Vorbeugung von Falten, sondern auch bei der Abheilung von Hautunreinheiten. Während du schläfst, heilt dein Körper Hautschäden ab und produziert neue und gesunde Zellen. So kann er nicht nur entzündete Pickel und Mitesser abheilen, sondern auch Sonnenschäden mildern. Wichtig ist dafür, dass du deine Haut vor dem Schlafengehen optimal auf die Nacht vorbereitest. Wenn du Make-up trägst, solltest du dich gründlich abschminken und deine Haut mit einer guten Nachtpflege unterstützen.

Wenn du zu unreiner Haut neigst, solltest du sicherstellen, dass du die Gegenstände, mit denen deine Haut häufig in Berührung kommt, ausreichend reinigst. Am wichtigsten: dein Smartphone. Auf dessen Display sollen sich nämlich bis zu 100 verschiedene Bakterienarten ablagern. Da kann bereits ein Telefonat dazu führen, dass sich viele Bakterien im Gesicht ablagern. Auch bei deiner Sonnenbrille, deinem Kissen und deinen Handtüchern solltest du auf eine sorgfältige Reinigung achten und sie nur mit deinem Gesicht in Berührung kommen lassen, wenn sie garantiert sauber sind. 

Die Glücklichen unter uns, die mit makelloser Haut gesegnet sind, werden es vermutlich nie richtig verstehen: Wie es ist, morgens im Spiegel schon wieder einen neuen Pickel aufblühen zu sehen und das Gefühl, sich am liebsten wieder unter der Decke verkriechen zu wollen. Make-up lässt die Unreinheiten verschwinden, verstopft die Poren aber umso mehr, was zu weiteren Hautunreinheiten führen kann – ein Teufelskreis. Doch du bist nicht alleine! 80 Prozent der Deutschen leiden irgendwann in ihrem Leben einmal unter unreiner Haut. Und das nicht nur im Gesicht – genauso gibt es Pickel auf der Kopfhaut, den Armen, Beinen und im Intimbereich. Diese haben jedoch oft andere Ursachen. Wir haben die besten Tipps zusammengestellt, mit denen du deine Hautunreinheiten im Gesicht in den Griff bekommst.
Die dritte Autoimmunerkrankung im Bunde ist die Hashimoto-Thyreoiditis. Bei dieser Erkrankung liegt eine chronische Entzündung vor, weil das eigene Immunsystem gegen das Gewebe der Schilddrüse vorgeht. Anfangs äußert sie sich durch Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion wie Schwitzen, Zittern, Herzklopfen und Gewichtsverlust. Später geht die Erkrankung in eine Schilddrüsenunterfunktion über. Dabei leiden die Betroffenen unter Gewichtszunahme, Frieren, Antriebslosigkeit, Verstopfung, Zyklusstörungen, trockener und schuppiger Haut. Von der Erkrankung sind mehr Frauen als Männer betroffen. Die Betroffenen werden leider immer jünger und so trifft die Hashimoto-Thyreoiditis mittlerweile sogar junge Mädchen.

Anwendung: Die Maske nach der Reinigung der Haut mit einem Pinsel auf das feuchte Gesicht auftragen. Dabei die Augenpartie aussparen. Die Maske sollte etwa zehn bis 15 Minuten antrocknen, damit die Wirkstoffe arbeiten können. Danach mit warmem Wasser und einem feuchten Tuch abnehmen. Achtung: Während des Trocknens der Maske kann es zu einem leichten Kribbeln kommen – das ist normal, dann arbeiten das Eukalyptusöl und die Tonerde auf der Haut. Sollte die Maske jedoch auf der Haut anfangen zu brennen, lieber vorzeitig abwaschen und die Verträglichkeit erst an einer kleinen Stelle testen.
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Symptome: Die Haut ist insgesamt, stellenweise aber extrem trocken und juckt häufig stark. Durch Kratzen entstehen offene Hautpartien, die sich leicht entzünden. Typisch sind schuppende Hautauschläge mit Knötchen im Gesicht, am Hals, an den Ellbeugen und Kniekehlen und später auch am Oberkörper. Bestimmte Faktoren wie trockene, staubige Luft, allergieauslösende Nahrungsmittel oder Stress verschlimmern die Beschwerden.
Wasser: Auch hier gilt es, ein Zuviel zu vermeiden. Sauberes Wasser reinigt unsere Schutzhülle und hilft ihr damit, sich von schädlichen Substanzen zu befreien, abgestorbene Hautpartikel zu entfernen und sich zu erneuern. Wasser kann die Haut aber auch auslaugen, ihr Fette und Feuchtigkeit entziehen. Wer zu lange im Badewasser ohne rückfettende Zusätze gelegen hat, spürt, wie die Haut danach spannt. Finger und Zehen wirken schrumpelig und wie aufgeweicht, die Zehenzwischenräume und Nägel sind anfälliger für Pilzbefall.
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