Das Calendula- oder auch Ringelblumenöl wird durch Extraktion der Ringelblume auf der Basis von Mandelöl, Sojaöl oder Erdnussöl gewonnen. Der Extrakt enthält die lipoiden Bestandteile der Ringelblumen-Blüte. Das Calendulaöl verfügt über reizlindernde Eigenschaften. Besonders geeignet für die empfinliche und irritierete Haut, auch als alleinige Hautpflege.
Pflanzenöle können eine echte Alternative zu Emulsionen sein. Die Fettsäuren von Pflanzenölen ähneln denen der Hautbarriere. Sie sind in der Lage, sich gut die Barriere der Haut zu integrieren und diese zu stärken. Pflanzenöle enthalten keine Emulgatoren. Emulgatoren stören die Hautbarriere strukturell. Der Haut gehen notwendige Fette verloren, der Feuchtigkeitsverlust steigt. Rissige Stellen, Entzündungen und Hautschuppungen sind häufige Folgen. Bei einer irritierten, trockenen Haut liegt eine Störung der Hautbarriere vor. Diese kann zeitlich begrenzt, akut oder dauerhaft als chronische Hautbarrierestörung auftreten.
Stress und psychische Belastung kann sich extrem auf dein Hautbild auswirken. Es kann zur Bildung von Stresspickeln kommen, die einen zusätzlichen Stressfaktor bedeuten. Dauerhafter Stress kann deinen Stoffwechsel stark beeinträchtigen und sich nicht nur auf deinen Schlaf und deine Stimmung, sondern auch auf dein Hautbild auswirken. Die Wundheilung verlangsamt sich in Stressphasen erheblich und Pickel können weniger gut verheilen. Zudem ernähren sich viele Menschen in stressigen Zeiten schlechter und eignen sich ungesunde Gewohnheiten an, die sich ebenfalls negativ auf dein Hautbild auswirken.

Rund um das Thema unreine Haut sind viele Mythen in unseren Köpfen fest verankert. Doch nicht alle entsprechen der Wahrheit. Obwohl bei unreiner Haut Bakterien und Entzündungen eine Rolle spielen, handelt es sich dabei nicht um eine ansteckende Infektionskrankheit. Unreine oder zu Pickeln neigende Haut ist auch nicht das Resultat mangelnder Hygiene oder der Ausdruck einer Allergie.
Dazu gehören äußere Umwelteinflüsse, Stress sowie daraus resultierenden hormonelle Schwankungen. Doch nicht nur das – auch unsere Ernährung kann die Bildung von Mitessern und Pickeln begünstigen. Wir erklären, in welchem Zusammenhang unsere Haut mit unserem Essverhalten steht, welche Lebensmittel Entzündungen begünstigen – und wie Sie Ihre Ernährung so umstellen können, dass Ihre Haut nicht weiter darunter leidet. (6 Tipps, die bei Pickel wirklich helfen)

Schuppen sind auf den ersten Blick kein besorgniserregendes Krankheitsbild. Sie entstehen bei der Neubildung der Haut, sodass dies ein völlig normaler Prozess des menschlichen Körpers ist. Allerdings gibt es auch eine Prognose, bei der es zu einer Störung der Haut kommt. Erst wenn mindestens 500 kleinere Schuppen zusammenhängen, werden die Schuppen für das menschliche Auge sichtbar. Dies geschieht allerdings nur, wenn die Haut ein übermäßig hohes Sterben alter Hautzellen aufweist.
Trockene Haut: Sie hat eine eingeschränkte Schutzfunktion und sollte deshalb nur sanft gepflegt werden. Das Problem sind hier weniger Unreinheiten (Keime können sich schwerer ansiedeln) als Irritationen, Fältchen und Entzündungen. Verwenden Sie (wenn überhaupt) nur milde Reinigungsprodukte. Feuchtigkeits- und fettreiche Produkte lindern Spannungsgefühle.

Bei Juckreiz oder einer Pilzinfektion hilft Teebaumöl, es fördert die Wundheilung und bekämpft die Pilze. Reinige die betroffene Stelle mit Wasser. Dann 6 Tropfen Teebaumöl mit nativem Olivenöl mischen und auf ein Wattepad auftragen. Nach 10 Minuten Einwirkzeit gründlich mit Wasser abspülen. Wiederhole diesen Vorgang zweimal täglich und der Juckreiz ist passé.
Grundsätzlich ist fettige Haut relativ unempfindlich gegenüber Umwelteinflüssen wie Hitze, Kälte und Sonne. Sie bleibt, verglichen mit normaler Haut, länger straff und bildet erst spät Falten. Da fettige, ölige Haut jedoch zu Unreinheiten tendiert, ist die regelmäßige gründliche Reinigung mit speziellen Produkten für fettige Haut wichtig. Außerdem benötigt fettige Haut Pflege. Dabei sollten Sie darauf achten, die fettige Haut nicht komplett zu entfetten. Denn das zerstört den natürlichen Wasser-Lipid-Mantel (Säureschutzmantel) der Haut und regt zudem die Talgdrüsen dazu an, noch mehr Talg zu produzieren, um den Fettverlust auszugleichen.
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