Dazu gehören äußere Umwelteinflüsse, Stress sowie daraus resultierenden hormonelle Schwankungen. Doch nicht nur das – auch unsere Ernährung kann die Bildung von Mitessern und Pickeln begünstigen. Wir erklären, in welchem Zusammenhang unsere Haut mit unserem Essverhalten steht, welche Lebensmittel Entzündungen begünstigen – und wie Sie Ihre Ernährung so umstellen können, dass Ihre Haut nicht weiter darunter leidet. (6 Tipps, die bei Pickel wirklich helfen)
Es ist wieder einmal so weit. Der Backofen muss gereinigt werden. Eigentlich eine einfache Aufgabe, wenn man diesen ganzen Kram, der darin verbaut ist, nicht separat reinigen müsste. Wie wird dies in anderen Haushalten gemacht? Können die emaillierten Bleche und die verchromten Halterungen und Roste im Backofen verbleiben oder sollte man sie wirklich separat behandeln?
Akne ist eine hormonbedingte Erkrankung, die vor allem von den männlichen Geschlechtshormonen (Androgene wie Testosteron) abhängt. Sie tritt vor allem in der Pubertät gehäuft auf, wenn die Hormone im Körper verrücktspielen. Denn dann nimmt die Produktion der Androgene stark zu (auch der weibliche Körper produziert geringe Mengen davon!). Die männlichen Hormone sorgen dafür, dass die Talgdrüsen verstärkt Hautfett produzieren. Bei Akne verengen sich die Ausführungsgänge der Talgdrüsen, sodass das oft dickflüssigere Hautfett nur schwer nach außen treten kann - der Talg sich staut. Übrigens: Östrogene - die weiblichen Geschlechtshormone - verhindern im Unterschied zu Testosteron unreine Haut eher.
Mit seinen Mitessern darf man sich hingegen auseinandersetzen. Mitesser, in der Medizin auch Komedo (lat. "essen") genannt, begegnen uns, egal wie alt wir sind. Zum Teil ist ihr Auftreten hormonell bedingt. Das bedeutet, sie tauchen vermehrt auf, wenn im Körper hormonelle Veränderungen stattfinden. Die Ursache: Vom Körper wird übermäßig Talg produziert, der zu verstopften Poren führt. So sammeln sich abgestorbene Hautzellen in den Poren, die mit Sauerstoff und dem Farbstoff Melanin reagieren und daher ihre schwarze Färbung bekommen. 
Der Grat zwischen unreiner Haut und Akne ist oft schmal: Wenn es nicht bei einigen wenigen Pickeln bleibt und diese immer wiederkehren, spricht man schon von einer milden Form der Akne. Medizinisch gesehen ist diese Hauterkrankung eine chronische Entzündung der Talgdrüsen und die häufigste Hautkrankheit in Deutschland. Bei dieser Diagnose gibt es jedoch verschiedene Schweregrade, die anhand der Anzahl und des Entzündungsgrades der Pickel ermittelt werden. Am besten kann das ein Dermatologe feststellen. Wenn dich deine Pickel also nicht in Ruhe lassen und immer wiederkehren, lohnt sich ein Besuch beim Hautarzt. Dieser kann deine Haut untersuchen und dir genau sagen, von welcher Form der Akne du betroffen bist.
Wichtig ist es auch, den Ursachen für die unreine Haut auf den Grund zu gehen. Die Akneform – Akne vulgaris oder eine andere Art – spielt für die Therapie ebenfalls eine Rolle. Der Dermatologe prüft zudem, ob andere Hauterkrankungen vorliegen, die unreine Haut verursachen können. Eine Blutuntersuchung hilft, Störungen des Hormonhaushalts aufzudecken.
Verschiedene Mittel können helfen, aber auf jeden Fall sollten Sie auf die Haut eine beruhigende Lotion auftragen. Sie spendet Feuchtigkeit und pflegt zugleich. Wenn das Jucken und Brennen meist in der Nacht auftritt, dann sollten Sie vor dem Schlafengehen ruhig noch eine beruhigende Lotion auftragen, die irritierte Haut wird Ihren Schlaf nicht mehr stören. Natürlich kann die Haut auf verschiedene Weise gereizt werden, auch eine medizinische Ursache ist möglich. Der Besuch beim Hautarzt ist also immer sinnvoll.
Die richtige Haarpflege kann helfen, Schuppen zu mindern oder ihnen vorzubeugen: Nach der Wäsche die Haare besser an der Luft trocknen lassen, als sie zu föhnen. Ist Föhnen Bedingung für die Frisur oder aus Eile am Morgen notwendig, dann halten Sie ausreichend Abstand zur Kopfhaut. Zudem sollte regelmäßig Luft an die Kopfhaut! Das dauerhafte Tragen von Kopfbedeckungen (Baseballmütze) kann Kopfschuppen zusätzlich fördern.
Die Medizinerin empfiehlt, sich für die stressige Woche bereits im Voraus zu wappnen: "Es empfiehlt sich, sonntags ein Gericht vorzukochen und in fünf Portionen für ein vollwertiges Mittagessen vorzubereiten." Als Grundlage empfiehlt sie eine Kombination aus Hülsenfrüchten, also Linsen, Erbsen oder Bohnen mit unverarbeiteten Getreidesorten, wie Quinoa, Bulgur oder Reis zu essen und dazu Gemüse und Obst, Nüsse und Kräuter zu geben. 
Neben der Diagnose der Ursache für das Ungleichgewicht in der Haut kommt einer besonders umsichtigen Pflege hohe Aufmerksamkeit zu. Die Fähigkeit Ihrer Haut, Feuchtigkeit und Lipide (Hautfette) zu speichern, kann durch den regelmäßigen Einsatz von Lotionen mit wertvollen Inhaltsstoffen wie Dexpanthenol unterstützt werden. Dieser versorgt die Haut mit der nötigen Feuchtigkeit. Zusätzlich sollten die extrem beanspruchten, schuppig-rissigen Hautstellen mit einer Wund- und Heilsalbe, die Dexpanthenol enthält, behandelt werden, denn jeder Riss in der Haut ist eine kleine Wunde. Der Wirkstoff Dexpanthenol fördert den natürlichen Heilungsprozess der Haut, indem die Neubildung von Hautzellen angeregt und die Haut zugleich mit Feuchtigkeit versorgt wird. Hier mehr zu dem Thema erfahren.
Was wir essen, hat großen Einfluss auf unsere Haut. Deshalb spielt die Wahl der Nahrungsmittel eine wichtige Rolle im Kampf gegen fettige Haut: Ernährung und Trinkgewohnheiten sollten kritisch überprüft und gegebenenfalls optimiert werden. Besonders wichtig ist es, wenig Fett und Zucker zu sich zu nehmen, da beides die Talgproduktion weiter anregen kann. Empfehlenswert gegen fettige Haut ist vor allem eine ausgewogene Kost mit reichlich Obst und Gemüse, die der Haut alle benötigten Nährstoffe bietet und die Talgproduktion nicht zusätzlich anregt.  
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