Die Hautbarriere kann von außen in ihrer Funktion gestört werden. Trockene Luft, zu häufiges Baden oder Duschen, sehr kalkhaltiges Wasser oder massive Temperaturen ( zu heiß oder zu kalt) – all dies kann die Haut schädigen. So können sowohl Hitze im Sommer und /oder zu lange Sonnenbäder ebenso zu schuppiger Haut führen, wie auch die trockene Heizungsluft im Winter, Kälte, Schnee, Regen und Wind. Wird die Haut nicht mit geeigneter Pflege und passender Kleidung geschützt, entstehen Trockenheit, Juckreiz und/oder Schuppen. Auch Pflege mit den falschen oder zu aggressiven Produkten führt unter Umständen zu schuppiger Haut.

Schuppige Haut – häufig in Verbindung mit trockener, juckender Haut – ist ein Beschwerdebild, das sehr unangenehm sein kann, auch wenn die gesundheitlichen Folgen in der Regel harmlos bleiben. Schuppige Haut entsteht zum Beispiel durch mangelnde Pflege im Winter bei trockener Heizungsluft oder auch im Zusammenhang mit hormonellen Umstellungszeiten. Zudem können Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Neurodermitis oder Schuppenflechte Auslöser der unangenehmen Hauterscheinung sein.
Trockene Haut: Sie hat eine eingeschränkte Schutzfunktion und sollte deshalb nur sanft gepflegt werden. Das Problem sind hier weniger Unreinheiten (Keime können sich schwerer ansiedeln) als Irritationen, Fältchen und Entzündungen. Verwenden Sie (wenn überhaupt) nur milde Reinigungsprodukte. Feuchtigkeits- und fettreiche Produkte lindern Spannungsgefühle.

Aloe Vera: Aloe-Vera-Gel eignet sich für jeglichen Hauttyp. Es ist besonders verträglich und kann sowohl bei extrem trockener Haut als auch bei Akne eingesetzt werden. Es enthält natürliche Salizylsäure, Aminosäuren und Enzyme, die die Haut effektiv unterstützen können. Zudem wirkt es kühlend, feuchtigkeitsspendend und gleichzeitig entzündungshemmend und antibakteriell.
Das Calendula- oder auch Ringelblumenöl wird durch Extraktion der Ringelblume auf der Basis von Mandelöl, Sojaöl oder Erdnussöl gewonnen. Der Extrakt enthält die lipoiden Bestandteile der Ringelblumen-Blüte. Das Calendulaöl verfügt über reizlindernde Eigenschaften. Besonders geeignet für die empfinliche und irritierete Haut, auch als alleinige Hautpflege.

Ist der Stress unumgänglich, ist Sport die beste Lösung, um einen klaren Kopf zu bekommen. Bewegung an der frischen Luft regt die Durchblutung der Haut an. Außerdem nimmt die Menge der Atemluft, die vom Körper aufgenommen wird, zu und der gesamte Körper wird besser mit Sauerstoff versorgt. Sofern du nach dem Sport dein Gesicht direkt reinigst, hat auch der Schweiß etwas Gutes. Mit ihm trägt der Körper all seine Giftstoffe nach außen und reinigt sich sozusagen von innen.

Neben herkömmlichen Hautpflege-Produkten aus der Drogerie oder Apotheke kannst du deine Haut auch mit selbstgemachten Hausmitteln pflegen. Dies ist nicht nur preisgünstiger für dich, sondern kann mitunter sogar hautfreundlicher sein. Bei selbstgemachten und selbst kombinierten Zutaten weißt du ganz genau, womit du deine Haut pflegst und welche Inhaltsstoffe vorhanden sind. Beachte jedoch, dass sich deine selbstgemachten Pflegeprodukte oft nur wenige Tage im Kühlschrank halten, da keine Konservierungsstoffe enthalten sind.
Das Calendula- oder auch Ringelblumenöl wird durch Extraktion der Ringelblume auf der Basis von Mandelöl, Sojaöl oder Erdnussöl gewonnen. Der Extrakt enthält die lipoiden Bestandteile der Ringelblumen-Blüte. Das Calendulaöl verfügt über reizlindernde Eigenschaften. Besonders geeignet für die empfinliche und irritierete Haut, auch als alleinige Hautpflege.
Schwitzen: Übermäßiges Schwitzen, etwa beim Sport oder bei hochsommerlichen Temperaturen, ist eine wesentliche Maßnahme des Körpers, um den Wärmehaushalt auszugleichen. Dadurch gehen jedoch kurzfristig Flüssigkeit und Salze verloren. Die Haut zeigt spürbar den Mangel an. Sie ist gerötet, spannt und wird faltig. Durch Trinken, etwa vor oder nach dem Sport, gleichen wir den Verlust wieder aus. Den Schweißfilm gilt es abzuwaschen. Feuchtigkeitshaltige Cremes und Lotionen lindern danach von außen die Trockenheitszeichen.
Das Wasser hilft dabei, die aufgenommenen Nährstoffe zu den Zellen zu transportieren und Abfallprodukte des Stoffwechsels zu beseitigen. Zudem versorgt die Flüssigkeit deine Haut von innen mit Feuchtigkeit und lässt sie somit straffer und strahlender erscheinen. Wenn die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt ist, versucht sie den Feuchtigkeitsverlust nicht mehr durch eine vermehrte Talgproduktion auszugleichen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Talg in deinen Poren festsetzt, ist somit geringer und es entstehen weniger Hautunreinheiten.

Vitamin A ist wichtig für das Wachstum und den Schutz von Körperzellen. Unter anderem kommt es in Leber, Eiern, Milch und Milchprodukten vor, während in pflanzlichen Lebensmitteln (wie Karotten, Grünkohl, Spinat) lediglich die Vorstufe (Beta-Carotin) zu finden ist. Da der Körper Beta-Carotin schlechter aufnehmen kann, muss hiervon mehr aufgenommen werden.


Pickel im Erwachsenenalter können dabei noch viel unangenehmer sein, als sie es im Teeniealter waren. Während sie in unserer Jugend irgendwie dazugehören, wird man als Erwachsener schräg angeschaut, wenn man immer noch Pickel hat - so zumindest der Eindruck vieler Betroffener. Was sie dabei gerne vergessen: fast jeder von uns leidet unter Unreinheiten und Hautproblemen. Wir sind froh, dass sich die Skin Positivity Bewegung immer weiter verbreitet. Skinfluencer wie Hanna Bohnekamp machen vor, wie wohl man sich in seiner unreinen Haut fühlen kann:
Auch ein Pilzbefall kann zu Hautschuppen führen. Bei gesunden Menschen kann das Immunsystem eine Besiedlung mit Pilzen normalerweise gut in Schach halten, sollte allerdings eine geschwächte Immunabwehr vorliegen, durch eine zugrundeliegende Erkrankung oder durch hinzukommende belastende Umstände wie intensive Sonneneinstrahlung zusätzlich beansprucht werden, so können sich die Pilze auf der Haut ausbreiten.
Ist die Hauttrockenheit Teil einer Hauterkrankung, wird der Arzt die jeweils passenden Therapien verordnen. Cremes oder Lotionen, etwa mit Harnstoff, sowie Phototherapien und Klimatherapien lindern die Hautprobleme bei Neurodermitis oder Schuppenflechte. Gegebenenfalls setzt der Hautarzt über eine bestimmte Zeit Kortison-Präparate ein. Bei längerer Anwendung kann die Haut sich an den behandelten Stellen verdünnen und austrocknen. Daher ist es wichtig, dass der Arzt die Therapie durchgehend steuert. Eine ausgeglichene Lebensweise unterstützt die ärztliche Behandlung. Genaueres zu den Behandlungsmöglichkeiten können Sie nachlesen, wenn Sie auf die Links zu den jeweiligen Krankheitsratgebern klicken (siehe oben Abschnitt "Mögliche krankhafte Ursachen für trockene Haut").

Im einfachsten Falle kommen Hautschuppen einfach dadurch zustande, dass die Haut zu trocken ist. Dann kann man eine Selbstbehandlung durchführen. Diese Therapie stützt sich vor allem darauf, die Haut mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Hierfür stehen verschiedene Pflegeprodukte und auch Reinigungsmittel zur Verfügung. Besonders gut eignen sich Harnstoff (dieser befeuchtet nicht nur die Haut, sondern kann auch Schuppen lösen) und Präparate auf Öl-Basis (zum Beispiel Mandelöl, Sojaöl oder Erdnussöl). Auch regelmäßige rückfettende Bäder tragen dazu bei, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Außerdem sollte man darauf achten, nur für trockene Haut ausgewiesene Kosmetikartikel zu verwenden, die Haut nicht zu häufig zu waschen bzw. zu lange im Wasser zu bleiben und ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.


Bei fettiger Haut produzieren die Talgdrüsen zu viel Talg. Dadurch wird die Haut übermäßig gefettet. Meist kommt es im Bereich der Kopfhaut und des Gesichts zu fettiger Haut. Aber auch der Rücken, die Brust und andere Körperregionen können davon betroffen sein. So kann fettige Haut im Gesicht beispielsweise auch mit einer trockenen Körperhaut kombiniert sein. An Handinnenflächen und Fußsohlen kann hingegen keine fettige Haut entstehen, da diese keine Talgdrüsen besitzen.
×