Ein anderer Grund für schuppende Haut kann ein Hautpilz sein (Mykose). Der Pilz kann prinzipiell überall vorkommen, manifestiert sich aber meistens in warmen, feuchten Gebieten der Haut. Dazu zählen der Intimbereich, Hautfalten und die Achselhöhle. Hier ist die Therapie der Wahl ein pilztötendes Mittel (Antimykotikum). Frei verkäuflich ist das Canesten®, bei starken Pilzbefall sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden.
Der Arzt wird Sie zunächst fragen, seit wann Sie unreine Haut haben, welche Mittel Sie schon dagegen angewendet haben oder auch ein paar Dinge über Ihren Lebensstil wissen wollen: Wie ernähren Sie sich? Nehmen Sie Medikamente ein, wenn ja – welche? Wie steht es um Ihren Nikotin- und Alkoholkonsum? So bekommt der Arzt erste Anhaltspunkte, was die unreine Haut verursachen könnte.
Der erste Schritt zu reiner Haut ist natürlich die richtige Hautpflege-Routine, die du am besten besonders mild gestaltest. Unreine Haut verleitet oft dazu, sie besonders häufig zu waschen und mit harschen Produkten auszutrocknen. Das kann jedoch deinen natürlichen Säureschutzmantel stören und so die Bildung weiterer Unreinheiten fördern. Der Säureschutzmantel schützt deine Haut vor Krankheitserregern und hat einen ph-Wert von 5,5. Auch deine Hautpflege sollte ph-hautneutral sein, um die Aufrechterhaltung deines Säureschutzmantels zu gewährleisten.
Ursachen: äußere Faktoren (z.B. Hitze, Kälte, Sonneneinstrahlung), Ernährung, bestimmte Medikamente, Stress und seelische Belastung, biologische Faktoren (wie Alter), Erkrankungen wie Neurodermitis, Allergien, Schuppenflechte, Kontaktekzeme (Hautausschlag), Ulcus cruris (Geschwür am Unterschenkel), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Schilddrüsenunterfunktion, Morbus Crohn, Zollinger-Ellison-Syndrom, Zöliakie.
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Die Hautschuppenflechte, auch Psoriasis genannt, ist eine entzündliche Hauterkrankung. Sie tritt meist nach der Pubertät auf, und ist nur systemisch therapierbar. Die Psoriasis kann neben Hauterscheinungen auch mit Gelenkbeschwerden und Gefäßentzündungen einhergehen. Für die Therapie der Psoriasis stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Diese werden je nach Schweregrad der Symptome angewandt.
Bei der Kopfhaut handelt es sich um die häufigste Stelle für schuppige Haut. Das ist dadurch bedingt, dass durch das häufige Haarewaschen sehr viel Wasser auf die Kopfhaut einwirkt, was zu Trockenheit führen kann. Des Weiteren können Shampoos und Spülungen die Kopfhaut reizten. Hier empfiehlt es sich, auf ein Kopfhaut schonendes Shampoo umzusteigen. Zu empfehlen ist hier Linola-Shampoo oder das sehr bekannte anti-Schuppen Shampoo „Head and Shoulders“.Diese Shampoos spenden der Kopfhaut auf milde Art und Weise Feuchtigkeit und helfen der Haut bei der Regeneration. Zusätzlich kann so auch meistens das fetten der Haare vermindert werden.
Wenn sich trotz gezielter Pflege mit die Regeneration unterstützenden Lotionen keine Besserung einstellt, gilt es, tiefer liegende Ursachen auszumachen. Neben einem qualifizierten Apotheker können Sie dann natürlich den Hausarzt oder einen Dermatologen zurate ziehen. Sprechen Sie in jedem Fall mit einem Arzt, wenn sich zum Problem „Schuppige Haut“ zusätzlich dauerhafte Symptome wie Schmerzen, Infektionen, allgemeines Unwohlsein, unerklärliche Gewichtsveränderungen, Veränderungen der Fingernägel, Haarausfall und/oder innere Unruhe oder Ängste einstellen. So bekommen Sie eine verlässliche Diagnose und eine entsprechend Behandlungsempfehlung, damit Sie sich bald wieder richtig wohl in Ihrer Haut fühlen.
Zumeist helfen schon spezielle Cremes und Lotionen, die Beschwerden zu lindern. Diese sollten unter anderem Panthenol, Allantoin und Omega-6-Fettsäuren enthalten, da diese Stoffe die Fettbarriere der Haut stärken. Sollte die Haut nach einer regelmäßigen Behandlung mit den entsprechenden Cremes nicht schuppenfrei sein, besteht der Verdacht von Schuppenflechten oder einer Neurodermitis. Auch hier können spezielle Präparate eingesetzt werden, wobei Betroffenen stets mit einem Hautarzt sprechen sollten, um die Beschwerden nicht noch zu verschlimmern.
Wenn anhaltender Stress und seelische Belastungen der Grund für Ihre Hauttrockenheit sind, genügt es meist nicht, nur die Haut zu pflegen. Auch hier gilt es, die ursächlichen Probleme zu lösen. Das bedeutet zum einen, Stress gezielt abzubauen. Das geht manchmal leichter unter fachkundiger Anleitung, etwa in Kursen zum Stressmanagement. Um tiefsitzende seelische Nöte heilen zu können, ist es oft sinnvoll, sich psychotherapeutisch beraten zu lassen.
Empfindlicher Haut kann man deshalb auch mit anderen Dingen als der richtigen Pflege helfen: Zuwendung ist zum Beispiel eine gute Maßnahme. Bei einer Massage oder liebevollen Berührungen wird das Hormon Oxytocin freigesetzt, es wirkt entstressend, senkt das Schmerzempfinden und verbessert die Heilung (kurioserweise schüttet der Körper es auch beim Singen aus).
Auch Naturjoghurt kann gegen Fettglanz eingesetzt werden – er funktioniert wie ein natürliches Peeling auf der Haut: Die Milchsäure, die sich in dem Produkt befindet, zieht das Fett regelrecht aus den Poren und neutralisiert obendrein auch noch den PH-Wert. Nehmen Sie hierfür nur einen Esslöffel Joghurt und verteilen Sie diesen im Gesicht (Mund- und Augenpartien aussparen). Lassen Sie ihn 15 Minuten einwirken und waschen Sie ihn danach auch wieder mit warmem Wasser ab. Den restlichen Joghurt können Sie gerne aufessen oder am nächsten Tag wiederverwenden.

Besonders im Winter belasten die Minusgrade – oft noch zusammen mit einem starken Wind, Regen oder Schnee – die Schutzbarriere der Haut. Es ist daher sinnvoll, die Haut im Freien mit einem Schal oder Handschuhen zu schützen. Spezielle Kälteschutzcremes sind eine weitere Möglichkeit, allerdings sollten Sie diese abwaschen, sobald Sie einen beheizten Raum betreten. Denn durch die Zimmertemperatur kann es zur Verflüssigung der darin enthaltenen Fettanteile kommen.

Zahnpasta ist ein Hausmittel, das angeblich gegen Pickel helfen und diese austrocknen soll – tut sie aber nicht. Manche Zahnpasten enthalten Zink, das antientzündlich wirkt. Der Inhaltsstoff Fluor kurbelt dagegen Entzündungen eher an. Außerdem entzieht Zahnpasta der Haut zu viel Fett. Es können sich rötliche und entzündete Hautstellen bilden. Zahnpasta kann die Symptome also eher noch verschlimmern.


Thermalwasser- der Klassiker seit dem 17. Jahrhundert hat alle modernen wissenschaftlichen Tests durchlaufen und bekommt das Prädikat besonders wertvoll. Thermalwasser enthält viele Mineralstoffe und Spurenelemente, es beruhigt und kräftigt damit die Haut. Z. B. in "Thermalwasser" von Vichy, ca. 7 Euro, "Thermalwasser" von La Roche-Posay, ca. 7 Euro, "Thermalwasserspray" von Eau Thermale Avène, ca. 8 Euro.
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Auch die UV-Strahlung (Sonne) kann in einem geringen Maße heilend auf die Haut wirken. Hier ist natürlich auf die Dosis zu achten. Bei einer längeren Sonnenexposition muss unbedingt auf einen Lichtschutzfaktor geachtet werden. Bei dauerhafter Sonnenexpositon kann die Haut verfrüht altern, außerdem ist das Risiko für weißen Hautkrebs (Basaliom) und schwarzen Hautkrebs (Melanom) erhöht. Beide Krankheitsbilder müssen chirurgisch entfernt werden und bedürfen einer vermehrten Kontrolle des Hautarztes.
Schutz vor Kälte: Packen Sie im Herbst und Winter empfindliche Partien gut ein, wenn Sie ins Freie gehen, die Hände zum Beispiel mit Handschuhen. Wappnen Sie das Gesicht mit einer fetthaltigen Creme gegen kalte Luft, und geben Sie erst wenn Sie wieder im Warmen sitzen, feuchtigkeitsspendende Produkte dazu. Beim Wintersport kann es zudem sinnvoll sein, einen Gesichtsschutz überzuziehen.
Vor allem in der Pubertät leiden viele Jugendliche an unreiner Haut, doch auch mit fortgeschrittenem Alter können Hautunreinheiten noch auftreten. So leiden Erwachsene mit 30 und 40 Jahren mitunter noch an Akne. Unreine Haut ist häufig genetisch und hormonell bedingt, doch auch ein ungesunder Lebensstil kann sich auf deine Haut auswirken. Zu den häufigsten Auslösern gehören dabei unter anderem:
Unreine Haut, ob im Gesicht, an den Schultern oder auch dem Rücken beeinflusst das Wohlbefinden von Betroffenen im Alltag maßgeblich. Die Angst, darauf angesprochen zu werden oder Haut im Sommer zu zeigen, ist häufig ein Begleiter und schränkt Menschen mit unreiner Haut ein. So können nicht nur juckende und entzündete Pickel Probleme verursachen, sondern auch die psychischen Begleiterscheinungen. Menschen mit unreiner Haut sind daher immer auf der Suche nach (schneller) Hilfe, sodass die Beeinträchtigungen verschwinden und die Haut wieder rein und geschmeidig aussieht. Es genügt oft schon, wenn Sie Ihre Ess- und Lebensgewohnheiten umstellen oder die unreine Haut mit geeigneten Produkten aus der Drogerie oder Apotheke selbst behandeln. Folgende Tipps sind außerdem zu beachten:
In einigen Fällen kann es gut gegen fettige Haut sein, die Stoffe über Nahrungsergänzungspräparate zuzuführen. Dies sollten Sie jedoch niemals eigenmächtig entscheiden. Fragen Sie Ihren Arzt, ob die zusätzliche Zufuhr von Vitamin A oder Zink für Sie sinnvoll ist. Denn Nahrungsergänzungsmittel bergen immer die Gefahr, dass man zu viel des jeweiligen Inhaltsstoffes zu sich nimmt – mit negativen Folgen für den Organismus.
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