Gesunde Menschen, die sich ausgewogen ernähren, müssen keinen Zinkmangel befürchten. Wie bei einigen Vitaminen und Mineralstoffen besteht auch bei Zink die Gefahr, zu viel davon aufzunehmen, wenn jemand unkontrolliert zu Nahrungsergänzungspräparaten greift. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker. Symptome, die auf einen möglichen Mangel hindeuten könnten, sollten Sie unbedingt immer zuerst von einem Arzt abklären lassen.

Die Therapie von trockener Haut richtet sich nach den Ursachen. Der Hautarzt kann beispielsweise kortisonhaltige Präparate einsetzen oder Ihnen speziell auf Ihre Haut abgestimmte Pflegeprodukte empfehlen, die der Haut Feuchtigkeit spenden. Grunderkrankungen wie Neurodermitis oder Diabetes müssen entsprechend behandelt werden. Sie können aber auch selbst einiges gegen trockene Haut tun.


Pickel, Pusteln, Mitesser...wer unreine Haut oder sogar (schwere) Akne hat, ist meist nicht gerade erfreut. Die „Streusel“ im Gesicht, am Dekolleté oder Rücken sind für viele Betroffene ein ästhetisches Problem, wenn auch im Allgemeinen kein Grund zur Sorge. Gegen unreine Haut werden unzählige Cremes, Pasten, Waschlotionen und sonstige Produkte angeboten. Lesen Sie, was hilft und wann Sie zum Arzt gehen sollten.
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Ob es sich bei verstärkten Abschuppungen der Kopfhaut um einfache Kopfschuppen oder eine zugrunde liegende Hautkrankheit handelt, kann der Hautarzt, der Dermatologe, meist bereits in einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten (Anamnese) und der anschließenden körperlichen Untersuchung erkennen. In der Anamnese erfragt er, welche Beschwerden vorliegen, wann sie zum ersten Mal aufgetreten sind, welche Vorerkrankungen bestehen und welche Krankheiten, darunter auch Hautkrankheiten, in der Familie vorgekommen sind.


Je nachdem, ob die schuppige Haut auf Pflegefehler zurückzuführen ist oder ein Verdacht auf eine Erkrankung besteht, werden weitere Schritte eingeleitet. Dabei handelt es sich vorwiegend um Allergietests. Insbesondere, wenn Rötungen und Hautjucken auftreten, wird eine differenzialdiagnostische Untersuchung notwendig, um Erkrankungen wie Neurodermitis und Kontaktdermatitis auszuschließen. Die Abgrenzung der beiden Erkrankungen erfordert unter Umständen eine intensivere Diagnostik.
Neben der Diagnose der Ursache für das Ungleichgewicht in der Haut kommt einer besonders umsichtigen Pflege hohe Aufmerksamkeit zu. Die Fähigkeit Ihrer Haut, Feuchtigkeit und Lipide (Hautfette) zu speichern, kann durch den regelmäßigen Einsatz von Lotionen mit wertvollen Inhaltsstoffen wie Dexpanthenol unterstützt werden. Dieser versorgt die Haut mit der nötigen Feuchtigkeit. Zusätzlich sollten die extrem beanspruchten, schuppig-rissigen Hautstellen mit einer Wund- und Heilsalbe, die Dexpanthenol enthält, behandelt werden, denn jeder Riss in der Haut ist eine kleine Wunde. Der Wirkstoff Dexpanthenol fördert den natürlichen Heilungsprozess der Haut, indem die Neubildung von Hautzellen angeregt und die Haut zugleich mit Feuchtigkeit versorgt wird. Hier mehr zu dem Thema erfahren.
Je nachdem, ob die schuppige Haut auf Pflegefehler zurückzuführen ist oder ein Verdacht auf eine Erkrankung besteht, werden weitere Schritte eingeleitet. Dabei handelt es sich vorwiegend um Allergietests. Insbesondere, wenn Rötungen und Hautjucken auftreten, wird eine differenzialdiagnostische Untersuchung notwendig, um Erkrankungen wie Neurodermitis und Kontaktdermatitis auszuschließen. Die Abgrenzung der beiden Erkrankungen erfordert unter Umständen eine intensivere Diagnostik.
Die Hautbarriere kann von außen in ihrer Funktion gestört werden. Trockene Luft, zu häufiges Baden oder Duschen, sehr kalkhaltiges Wasser oder massive Temperaturen ( zu heiß oder zu kalt) – all dies kann die Haut schädigen. So können sowohl Hitze im Sommer und /oder zu lange Sonnenbäder ebenso zu schuppiger Haut führen, wie auch die trockene Heizungsluft im Winter, Kälte, Schnee, Regen und Wind. Wird die Haut nicht mit geeigneter Pflege und passender Kleidung geschützt, entstehen Trockenheit, Juckreiz und/oder Schuppen. Auch Pflege mit den falschen oder zu aggressiven Produkten führt unter Umständen zu schuppiger Haut.
Schwitzen: Übermäßiges Schwitzen, etwa beim Sport oder bei hochsommerlichen Temperaturen, ist eine wesentliche Maßnahme des Körpers, um den Wärmehaushalt auszugleichen. Dadurch gehen jedoch kurzfristig Flüssigkeit und Salze verloren. Die Haut zeigt spürbar den Mangel an. Sie ist gerötet, spannt und wird faltig. Durch Trinken, etwa vor oder nach dem Sport, gleichen wir den Verlust wieder aus. Den Schweißfilm gilt es abzuwaschen. Feuchtigkeitshaltige Cremes und Lotionen lindern danach von außen die Trockenheitszeichen.
Sollten sich bereits Ausschläge auf der Haut gebildet haben, muss ein Dermatologe hinzugezogen werden. Das gilt insbesondere dann, wenn der Verdacht auf entzündliche Schuppenflechte, Krätze oder Neurodermitis besteht. Auch wenn Haare ausfallen oder anderweitige Probleme mit der Haut oder den Haaren auftreten, sollte dies abgeklärt werden. Schuppige Haut nach einer längeren Reise oder einem Schwimmbadbesuch deutet auf eine Pilzinfektion hin, die vom Hausarzt oder einem Dermatologen untersucht werden muss. Weitere Symptome, die für einen umgehenden Arztbesuch sprechen, sind nässende Stellen, Krustenbildung, Pusteln an Ellenbogen und Knien und brüchiges Haar.

Wir wissen nun also, dass wir den Konsum von Milchprodukten möglichst reduzieren sollten oder durch pflanzliche Alternativen ersetzen müssten, um unsere Haut gegen Unreinheiten zu wappnen. Auch Süßigkeiten sollten reduziert werden. Doch kann man durch das Essen bestimmter Lebensmittel das Hautbild aktiv verbessern? "Grundsätzlich sollte man sich hierbei nicht auf einzelne Lebensmittel als Allheilmittel oder auf sogenannte "Superfoods" gegen unreine Haut konzentrieren," so die Medizinerin. "Vielmehr sollte eine langfristige und nachhaltige Ernährungsumstellung erreicht werden."
Fettige bzw. unreine Haut entsteht aus der Trias von Talg, dem Verschluss der abführenden Wege des Follikels und dem daraus resultierenden Stau der Talgmassen. Dies ist ein ideales Substrat für eine bakterielle Besiedelung. Durch den übermäßig gebildeten Talg fallen an der Hautoberfläche vermehrt freie Fettsäuren an, was sowohl zu Hautreizungen als auch zu einer Änderung des physiologischen pH-Wertes führt. 

Dass Rauchen eines der schlimmsten Dinge ist, die du deinem Körper antun kannst, ist mittlerweile bekannt. Und auch die Haut leidet unter Tabakkonsum. Jede Zigarette enthält entzündungsfördernde Stoffe und bewirkt so, dass unreine Haut einen Nährboden hat. Außerdem verengen sich durch das Rauchen die Blutgefäße, was dazu führt, dass Sauerstoff und Nährstoffe nicht richtig im Körper verteilt werden können. Der Testosteronlevel steigt durch den Konsum von Zigaretten ebenfalls an, was wiederum die Talgproduktion anregt. Wer also unter Akne leidet, sollte in Betracht ziehen, das Rauchen ein für alle Mal aufzugeben.


Dies ist eine entzündlich-allergische Krankheit, die häufig mit Hautschuppung einhergeht und in der Regel schon im Kindesalter beginnt. In vielen Fällen leiden die Betroffenen zusätzlich unter anderen allergischen Reaktionen, wie zum Beispiel juckenden, tränenden Augen, laufender Nase oder Asthma. Neurodermitis verläuft fast immer schubweise, was bedeutet, dass die Beschwerden nicht permanent vorhanden sind. In einem Schub befinden sich die Hautschuppen dann allerdings typischerweise über den Beugeseiten, also zum Beispiel in der Ellenbeuge.
Alpha-Hydroxysäuren (AHAs): Alpha-Hydroxysäuren gehören zu den chemischen Peelings, die abgestorbene Hautzellen äußerst sanft entfernen. So gehört beispielsweise Milchsäure, die sich selbst für trockene Haut eignet, zu den Alpha-Hydroxysäuren. Die Säuren schälen die obere Hautschicht ab und bringen frische und strahlende Hautzellen hervor. So kann die Säure selbst bei Akne-Narben für Besserung sorgen.

So könnt ihr Pickel am geschicktesten abdecken und schminkt euch einen Strahleteint: Die Finger vor dem Auftragen des Make-ups am besten desinfizieren, um der ohnehin sensiblen Haut keine weiteren Bakterien zuzuführen. Auch Pinsel sollten immer sorgfältig gereinigt werden. Gut vorbereiten könnt ihr eure Haut mit einem speziellen Primer, der grüne Farbpigmente enthält und optisch der Haut die Rötung nimmt.

Eine Kontaktdermatitis ist eine entzündliche Hauterkrankung, die, wie der Name schon sagt, durch Kontakt mit chemischen oder physikalischen Reizen entsteht. Beispiele dafür sind die chemischen Substanzen, die ein Friseur anwendet, oder der ständige Kontakt mit Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln. Symptome der Kontaktdermatitis sind Rötung, Schwellung, Trockenheit, Juckreiz, Kribbeln, Krusten, Bläschenbildung und schuppige Haut. Die Hautbarriere kann so in Mitleidenschaft gezogen sein, dass Bakterien in die entzündeten Stellen eindringen, eine sekundär Infektion auslösen und somit das Krankheitsbild noch verschlimmern.
Bestandteile Inhaltsstoffe Aqua (Water), Coco-Caprylate/Caprate, Propylene Glycol, C12-15 Alkyl Benzoate, Squalane, Cyclopentasiloxane, Dimethicone, Panthenol, Hydroxyethyl Acrylate/Sodium Acryloyldimethyl Taurate Copolymer, Tocopheryl Acetate, Octyldodecanol, Silver, Zinc Oxide, Echium Plantagineum Seed Oil, Cardiospermum Halicacabum Flower/Leaf/Vine Extract, Helianthus Annuus (Sunflower) Seed Oil Unsaponifiables, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Dimethicone Crosspolymer, Polysorbate 60 Mehr anzeigen
Eine Ernährung, die sich aus diesen Lebensmitteln zusammensetzt, führt zu einem starken Anstieg des Wachstumsfaktors IGF-1 und somit zu einer Stimulation der Talgdrüsen. "Nahrungsmittel, die nach dem Verzehr zu einem starken Anstieg des Blutzuckers und somit von Insulin und IGF-1 führen, können somit zu einer Verschlechterung des Hautbildes führen," so die Ernährungsmedizinerin. 
Die antioxidative Wirkung von Hafermehl wirkt sich positiv auf unsere Hautirritationen aus. Es reguliert den pH-Wert, spendet Feuchtigkeit und es macht eine zarte Haut. Gib einfach eine Tasse Hafermehl in eine Badewanne mit warmem Wasser und setz dich 20 Minuten hinein. Anschließend gründlich mit lauwarmem Wasser abduschen und weg sind Juckreiz und Rötungen. Hafermehl kannst du im Reformhaus kaufen oder du pürierst einfach selbst einen Becher mit Haferflocken.
Gegen leichte bis mittelschwere Akne kommen meist lokal wirkende Antibiotika zum Einsatz – allerdings nicht allein, sondern nur in Kombination mit anderen Mitteln (Retinoide, Benzoylperoxid oder Azelainsäure). Beispiele für verwendete Antibiotika sind Erythromcycin und Clindamycin. Sie sollen vor allem Aknebakterien vom Typ „Propionibacterium acnes“ zu Leibe rücken und Entzündungen der Pickel entgegenwirken.
Symptome: Trockene Haut ist ganz typisch für eine Unterfunktion der Schilddrüse. Bildet das kleine schmetterlingsförmige Organ unter dem Kehlkopf zu wenige Hormone, verändert sich auch das Hautbild. Die Haut erscheint blass und teigig, vor allem im Gesicht, an Händen, Füßen und Unterschenkeln. Sie schuppt häufig. Auch die Haare werden trocken und brüchig. Manchmal fallen sie büschelweise aus.

Das Warten darauf bis der Pickel wieder verschwindet, immer der Versuchung widerstehend, ihn nicht schnell eben auszudrücken, ist oftmals ein unangenehmer, langwieriger Prozess. Viele stellen sich also die Frage, wie man unreine Haut von vornherein vermeiden kann – und denken dabei oftmals nicht an die Ernährung. Doch kann die Tafel Schokolade am Abend zuvor tatsächlich der Grund für die neuen kleinen roten Punkte auf der Stirn sein?  (Pickel am Rücken: Mit diesen Tipps werden Sie Rückenakne ein für alle Mal los.)
Putzmittel, Schadstoffe: Im Alltag hantieren wir häufig mit unterschiedlichen chemischen Substanzen, die bei direktem und wiederholtem Kontakt die Haut angreifen können. Reinigungs- und Waschmittel, Farben, Lacke, Lösungsmittel gehören dazu. Deshalb ist es wichtig, gefährdete Hautbereiche mit entsprechender Kleidung zu schützen, um Kontaktekzeme und andere entzündliche Reaktionen zu vermeiden (siehe Abschnitt "Mögliche krankhafte Ursachen"). Das gilt insbesondere für Menschen, die beruflich ständig mit Reizstoffen umgehen.
Symptome: Die Beschwerden sind vielfältig und hängen mit der zugrunde liegenden Störung zusammen. Charakteristisch sind ein geringer Appetit und meist eine deutliche Gewichtsabnahme. Der Bauch ist bei sehr schweren Formen der Unterernährung aufgetrieben. Müdigkeit, Schwäche, Leistungsabfall und Konzentrationsstörungen sind weitere Folgen. Die Haut wird trocken, faltig und fleckig, die Haare werden stumpf und brüchig. Auch die Schleimhäute können austrocknen. Die Infektanfälligkeit steigt.
Hautunreinheiten im Gesicht, im Dekolleté oder am Rücken stellen für viele Betroffene ein großes ästhetisches Problem dar. Kein Wunder, dass dann teure Cremes, Waschlotionen und dermakosmetische Behandlungen zum Einsatz kommen, um die unreinen Stellen wieder loszuwerden. Viele Betroffene leiden auch lange nach der Pubertät unter Hautproblemen. Unreine Haut mit 30, 40 oder 50 ist also keine Seltenheit.
An guten Tagen sitzen Mitesser lediglich untere unserer Haut – dabei handelt es sich dann um verschlossene Hautunreinheiten, die wir meist im Gesicht, an der Nase oder auch an den Schultern haben. Wenn sie sich jedoch schwarz verfärben, bedeutet es, dass sie geöffnet sind, Kontakt zur Oberfläche haben und durch die äußeren Umwelteinflüsse als Mitesser für uns sichtbar werden. Diese können sich im Folgenden auch entzünden, unangenehm schmerzen, sich zu roten Punkten entwickeln und sich mit Eiter füllen. (Diese Gesichtsmasken helfen bei Mitessern)
Zu viele Milchprodukte: Milchprodukte sind dafür bekannt Hautunreinheiten auszulösen, vor allem wenn es sich um Magermilchprodukte handelt. Zahlreiche Studien belegen bereits, dass Milchtrinker häufiger an Akne leiden als Menschen, die auf Milchprodukte verzichten. In der Milch befinden sich Hormone, die den körpereigenen Hormonspiegel beeinflussen und so Hautunreinheiten fördern können. Zudem wird Milch eine entzündungsfördernde Wirkung nachgesagt.

Zu den hochgklykämischen Nahrungsmitteln, solchen also, die den Blutzucker hochtreiben, gehören auch Süßigkeiten. Somit können auch regelmäßige, süße Snacks das Hautbild verschlechtern. Ob die oft im Kampf gegen die Pickel verdammte Tafel Schokolade maßgeblich für die roten Pusteln auf unserer Haut verantwortlich gemacht werden kann, ist dabei jedoch nicht sicher. 
Putzmittel, Schadstoffe: Im Alltag hantieren wir häufig mit unterschiedlichen chemischen Substanzen, die bei direktem und wiederholtem Kontakt die Haut angreifen können. Reinigungs- und Waschmittel, Farben, Lacke, Lösungsmittel gehören dazu. Deshalb ist es wichtig, gefährdete Hautbereiche mit entsprechender Kleidung zu schützen, um Kontaktekzeme und andere entzündliche Reaktionen zu vermeiden (siehe Abschnitt "Mögliche krankhafte Ursachen"). Das gilt insbesondere für Menschen, die beruflich ständig mit Reizstoffen umgehen.

Anwendung: Die Maske nach der Reinigung der Haut mit einem Pinsel auf das feuchte Gesicht auftragen. Dabei die Augenpartie aussparen. Die Maske sollte etwa zehn bis 15 Minuten antrocknen, damit die Wirkstoffe arbeiten können. Danach mit warmem Wasser und einem feuchten Tuch abnehmen. Achtung: Während des Trocknens der Maske kann es zu einem leichten Kribbeln kommen – das ist normal, dann arbeiten das Eukalyptusöl und die Tonerde auf der Haut. Sollte die Maske jedoch auf der Haut anfangen zu brennen, lieber vorzeitig abwaschen und die Verträglichkeit erst an einer kleinen Stelle testen.


Kleinere Stellen mit schuppiger Haut profitieren von Umschlägen mit Quark oder Joghurt. Dafür wird etwas Joghurt oder Quark auf ein Baumwolltuch gegeben, von beiden Seiten eingeschlagen und mit der dünnen Seite auf die betroffene, schuppige Haut gebracht. Dort bleibt der Umschlag dann für circa eine halbe Stunde. Um die Wirkung noch zu unterstützen, wird dem Milchprodukt etwas gutes Öl beigemischt (Olivenöl, Mandelöl, Kokosöl, Sesamöl).
Alkohol: Alkoholmissbrauch schädigt Organe und Nerven in vielfacher Hinsicht. Alkohol verteilt sich über das Blut rasch im Körper. Einen kleinen Teil baut der Organismus zudem über die Schweißdrüsen und damit über die Haut ab. Wer Alkohol trinkt, schwitzt stärker. Allein dadurch trocknet die Haut leichter aus. Zudem fehlen wegen Mangelernährung häufig Vitamine und Mineralstoffe. Das wirkt sich unter anderem auch auf die Hautgesundheit aus. Genauere Informationen zu Alkohol, seiner Wirkung und zu den langfristigen Schäden liefert der Ratgeber "Alkoholabhängigkeit (Alkoholsucht)".
Der Einfluss psychischer Faktoren, beispielsweise Stress, ist bislang nicht nachgewiesen – allerdings ist die Psyche im Verlauf der Erkrankung nicht ganz unwichtig, weil die unreine Haut einen hohen seelischen Leidensdruck bewirken und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann. Der Schweregrad der Akne scheint außerdem mit der Anzahl gerauchter Zigaretten in Verbindung zu stehen.
Diabetes mellitus ist eine weit verbreitete Stoffwechselkrankheit bei der der Zuckerstoffwechsel gestört ist. Dies wirkt sich negativ auf den gesamten Organismus aus. Deshalb ist eine Früherkennung sehr wichtig. Bei Diabetes wird auch die Haut in Mitleidenschaft gezogen und die Betroffenen neigen dazu, Pilzinfektionen zu bekommen und immer wieder Abszesse, Phlegmone und Karbunkel zu bilden. Die Haut wird trocken und schuppig. Allen Diabetikern wird in der Regel eine gute feuchtigkeitsspendende Hautpflege empfohlen.
Diese werden als hochglykämische Nahrungsmittel bezeichnet. Auch essenzielle Aminosäuren, die sich in Milch und Milchprodukten wie Joghurt, Käse und Butter befinden, setzen Insulin frei. Da das Insulin die Talgdrüsen aktiviert, kann ein hoher Anteil von Milchprodukten in der Ernährung also potenziell zu schlechter Haut und Pickeln führen. Die Expertin rät somit von dem Verzehr von Molke basierten Proteinshakes ab und plädiert für pflanzliche Proteinquellen. 
Mechanisch funktionierende Peelings mit groben Partikeln sind für die Gesichtshaut zu hart. Sie reizen die Haut und fügen ihr - wenn die oberste Hautschicht durch Schüppchenbildung sowieso bereits nicht intakt ist - im schlimmsten Fall sogar Verletzungen zu. Lieber zu einem sanfteren Peeling greifen, zum Beispiel einem Enzympeeling. Die Enzyme spalten Eiweißbausteine und lösen so die Schüppchen.
Dort wird mit Abstrichen, Untersuchung der Hautschuppen und allergologischen Tests versucht, die Ursache herauszufinden - eine echte Detektivarbeit. Wichtig ist, jedes Kosmetikum mitzubringen, das als Übeltäter infrage kommen könnte: Schminkprodukte, Pflege, Reinigung, aber auch Handcreme und Nagellack. Es geht aber auch einfacher: Seit Kurzem gibt es einen Weg, die für Allergien verantwortlichen Antikörper im Blut biotechnologisch aufzuspüren. Der "Immuno Solidphase Allergen Chip" ist mit 103 Allergenen präpariert, die bei Kontakt mit Blutserum reagieren oder auch nicht und damit anzeigen, was die Allergie auslöst. Das Verfahren kostet ab 200 Euro und wird von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen.
Der Grat zwischen unreiner Haut und Akne ist oft schmal: Wenn es nicht bei einigen wenigen Pickeln bleibt und diese immer wiederkehren, spricht man schon von einer milden Form der Akne. Medizinisch gesehen ist diese Hauterkrankung eine chronische Entzündung der Talgdrüsen und die häufigste Hautkrankheit in Deutschland. Bei dieser Diagnose gibt es jedoch verschiedene Schweregrade, die anhand der Anzahl und des Entzündungsgrades der Pickel ermittelt werden. Am besten kann das ein Dermatologe feststellen. Wenn dich deine Pickel also nicht in Ruhe lassen und immer wiederkehren, lohnt sich ein Besuch beim Hautarzt. Dieser kann deine Haut untersuchen und dir genau sagen, von welcher Form der Akne du betroffen bist.
So könnt ihr Pickel am geschicktesten abdecken und schminkt euch einen Strahleteint: Die Finger vor dem Auftragen des Make-ups am besten desinfizieren, um der ohnehin sensiblen Haut keine weiteren Bakterien zuzuführen. Auch Pinsel sollten immer sorgfältig gereinigt werden. Gut vorbereiten könnt ihr eure Haut mit einem speziellen Primer, der grüne Farbpigmente enthält und optisch der Haut die Rötung nimmt.
Ursachen: äußere Faktoren (z.B. Hitze, Kälte, Sonneneinstrahlung), Ernährung, bestimmte Medikamente, Stress und seelische Belastung, biologische Faktoren (wie Alter), Erkrankungen wie Neurodermitis, Allergien, Schuppenflechte, Kontaktekzeme (Hautausschlag), Ulcus cruris (Geschwür am Unterschenkel), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Schilddrüsenunterfunktion, Morbus Crohn, Zollinger-Ellison-Syndrom, Zöliakie.
Unreine Haut hat jeder Mensch einmal. Sie müssen also nicht bei jedem Pickel zum Arzt. Wenn Sie allerdings sehr unter der unreinen Haut leiden, über längere Zeit hinweg unreine Haut haben, die Mitesser und Pickel flächendeckend auftreten oder sich großflächige Knötchen, Blasen oder Hautentzündungen entwickeln, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Denn ohne ausreichende Behandlung – oder wenn Sie selbst an die Pickel Hand anlegen – können großflächige Entzündungen und große Narben entstehen.
Der Arzt wird Sie zunächst fragen, seit wann Sie unreine Haut haben, welche Mittel Sie schon dagegen angewendet haben oder auch ein paar Dinge über Ihren Lebensstil wissen wollen: Wie ernähren Sie sich? Nehmen Sie Medikamente ein, wenn ja – welche? Wie steht es um Ihren Nikotin- und Alkoholkonsum? So bekommt der Arzt erste Anhaltspunkte, was die unreine Haut verursachen könnte.

Anschließend muss natürlich die gereinigte Haut gepflegt werden - am besten mit reichhaltigen Cremes, die aufgeregte Haut beruhigen und schnell einziehen. Pflege mit Urea wird für den Körper höher dosiert als fürs Gesicht, einige Bodylotions oder Bodybutter enthalten Wirkstoffe wie Nachtkerzenöl, Rose, Traube, Granatapfel oder auch Zink, die der Haut jetzt gut tun. 

Ob es sich bei verstärkten Abschuppungen der Kopfhaut um einfache Kopfschuppen oder eine zugrunde liegende Hautkrankheit handelt, kann der Hautarzt, der Dermatologe, meist bereits in einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten (Anamnese) und der anschließenden körperlichen Untersuchung erkennen. In der Anamnese erfragt er, welche Beschwerden vorliegen, wann sie zum ersten Mal aufgetreten sind, welche Vorerkrankungen bestehen und welche Krankheiten, darunter auch Hautkrankheiten, in der Familie vorgekommen sind.
Aufgebaut ist unsere Schutzhülle in drei Schichten. Die oberste Lage ist die mehrschichtige Oberhaut, unter anderem mit der Hornschicht (siehe Grafik oben). Als Barriere ist die Haut in der Lage, Wasser und Fettstoffe zu binden. Derart gut gepolstert bleibt die Haut insgesamt elastisch und trocknet nicht aus. Sie kann ihre Schutzfunktion einschließlich Abwehraufgaben erfüllen.
Fettige Haut ist in erster Linie ein ästhetisches Problem, in zweiter Instanz aber auch ein gesundheitliches: Durch die übermäßige Talgproduktion entsteht ein öliges Hautbild, sodass die Poren verstopfen und Hautunreinheiten begünstigt werden. Als wäre das nicht schon nervig genug, müssen sich die Betroffenen also auch noch mit Pickeln und Mitessern herumschlagen, die im Gesicht, Schulter- und Rückenbereich vermehrt sprießen. Doch warum neigen manche Menschen eigentlich zu fettiger Haut, wieso sondern die Talgdrüsen zu viel Schmierstoffe ab und – was noch wichtiger ist – wie kann man das Hautbild dauerhaft verbessern? Der stern ist den Fragen auf den Grund gegangen.
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